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Insgesamt vier Batteriegroßspeicher mit einer Gesamtkapazität von 490 Megawattstunden soll Rolls-Royce Power Systems nach Lettland liefern. Der erste soll im ersten Quartal 2027 in der nördlichen Stadt Valmiera in Betrieb gehen, wo ein neuer Solarpark ans Netz gegangen ist. Die anderen drei Speicher aus dem Auftrag sollen im Laufe von 2027 starten.
Die Rolls-Royce-eigene Softwareplattform mtu Energetiq steuert dabei, wann Energie gespeichert und wann sie ins Netz gespeist wird. Das soll das Netz stabil halten, sodass Angebot und Nachfrage im Gleichgewicht sind. Das ist das Ziel des estnischen Auftraggebers Sunly. „Durch die Kombination von Solarstromerzeugung und Batteriespeicherung können wir Energie liefern, wenn sie benötigt wird. So wird erneuerbare Energie zuverlässiger und weniger wetterabhängig“, erklärt Priit Lepasepp, CEO von Sunly.
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Auch für Litauen hat Rolls-Royce bereits Batteriespeicher geliefert. Insgesamt hat das Unternehmen vom Bodensee somit Anlagen mit einer Kapazität von über 1.500 Megawattstunden in den baltischen Ländern gebaut. Nach eigenen Angaben sei Rolls-Royce damit im Baltikum der größte Lieferant für Batteriespeicher.
Andreas Görtz, President Business Unit Mobile & Sustainable bei Rolls-Royce Power Systems, sieht die eigene Stärke darin, dass sie integrierte Batteriespeichersysteme liefern. „Als Generalunternehmer bieten wir unseren Kunden einen einzigen Ansprechpartner, was ihnen hilft, Risiken und Komplexität zu reduzieren, rentable Leistung zu sichern und den langfristigen Anlagenwert zu maximieren“, sagt Görtz.
In der estnischen Stadt Risti wollen Rolls-Royce und Sunly ebenfalls Batteriegroßspeicher anschließen. Diese sollen eine Kapazität von 300 Megawattstunden haben. Dafür haben die beiden Unternehmen eine Absichtserklärung unterschrieben.