Großauftrag aus England

Rolls-Royce liefert Antriebs-Systeme für Züge der Great Western Railway

Rolls-Royce hat einen Auftrag für 136 MTU-PowerPacks an Hitachi Rail Europe erhalten. Foto: Rolls-Royce Power Systems
Rolls-Royce erhielt vor Kurzem einen Auftrag zur Lieferung von 136 MTU-PowerPacks der Baureihe 1600 an Hitachi Rail Europe. Die Antriebs-Systeme sollen bei insgesamt 36 Hochgeschwindigkeits-Triebwägen des Betreibers Great Western Railway eingebaut werden.

Schon 2018 möchte Great Western Railway (GWR) die Züge mit den neuen MTU-PowerPacks auf die Schiene bringen. Diese sollen auf Strecken in England zum Einsatz kommen. Die Züge sollen dabei vor allem zwischen London, Plymouth und dem an der Westspitze Englands gelegenen Penzance verkehren. Die Bi-Mode-Fahrzeuge ermöglichen einen rein elektrischen Antrieb sowohl unter Oberleitung als auch einen diesel-elektrischen Antrieb auf nicht elektrifizierten Strecken.

Hitachi und GWR setzten erneut auf MTU

„Mit unseren MTU-PowerPacks der Baureihe 1600 bieten wir Hitachi und Great Western Railway eine maßgeschneiderte Antriebslösung, die leistungsstark, wirtschaftlich und umweltfreundlich ist. Wir sind stolz, dass Hitachi und GWR erneut auf unsere Antriebe setzen“, äußerte sich Bernd Krüper, Vice President Industrial Business bei MTU, zum Auftrag. Die Marke MTU ist Teil von Rolls-Royce Power Systems mit Sitz in Friedrichshafen.

Züge sollen ab 2017 eingesetzt werden

Eingebaut werden die MTU-PowerPacks in die Triebwagen der Class 802. Sie ähneln jenen der Class 800 und 801, die derzeit von Hitachi für das britische Intercity Express Programme (IEP) gebaut werden. Auch hier kommen die Antriebs-Systeme zum Einsatz. Rolls-Royce liefert für dieses Projekt somit mehr als 330 MTU-PowerPacks. Die ersten Züge der beiden Typen werden aktuell in Großbritannien getestet. Sie sollen bereits ab Herbst 2017 auf der Great Western Mainline zum Einsatz kommen. Zu Beginn des Jahres 2018 werden sie voraussichtlich auch auf der East Coast Mainline planmäßig verkehren.

Transdev setzt ebenfalls auf MTU-PowerPacks

Neben der Great Western Railway setzt auch die Transdev GmbH (ehemals Veolia Verkehr) auf MTU-PowerPacks. Der größte private Nahverkehrs-Anbieter im deutschen Bahn- und Busverkehr hatte das Unternehmen vergangen Herbst mit der Erneuerung von 400 PowerPacks beauftragt. Dies ist einer der größten Reman-Aufträge in der Geschichte von MTU.

Die MTU-PowerPacks

Bei den MTU-PowerPacks handelt es sich um kompakte Antriebs-Systeme. Diese enthalten den Motor und sorgen für die Kraft-Übertragung aller benötigten Neben-Aggregate, wie Kühlsystem und Abgas-Nachbehandlung. Um eine möglichst lange Betriebsdauer zu ermöglichen, führt MTU regelmäßig den Reman-Service durch. Unter Reman (von Remanufacturing) wird die industrielle Grunderneuerung von Hauptkomponenten und Motoren verstanden.

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Schon 2018 möchte Great Western Railway (GWR) die Züge mit den neuen MTU-PowerPacks auf die Schiene bringen. Diese sollen auf Strecken in England zum Einsatz kommen. Die Züge sollen dabei vor allem zwischen London, Plymouth und dem an der Westspitze Englands gelegenen Penzance verkehren. Die Bi-Mode-Fahrzeuge ermöglichen einen rein elektrischen Antrieb sowohl unter Oberleitung als auch einen diesel-elektrischen Antrieb auf nicht elektrifizierten Strecken.

Hitachi und GWR setzten erneut auf MTU

„Mit unseren MTU-PowerPacks der Baureihe 1600 bieten wir Hitachi und Great Western Railway eine maßgeschneiderte Antriebslösung, die leistungsstark, wirtschaftlich und umweltfreundlich ist. Wir sind stolz, dass Hitachi und GWR erneut auf unsere Antriebe setzen“, äußerte sich Bernd Krüper, Vice President Industrial Business bei MTU, zum Auftrag. Die Marke MTU ist Teil von Rolls-Royce Power Systems mit Sitz in Friedrichshafen.

Züge sollen ab 2017 eingesetzt werden

Eingebaut werden die MTU-PowerPacks in die Triebwagen der Class 802. Sie ähneln jenen der Class 800 und 801, die derzeit von Hitachi für das britische Intercity Express Programme (IEP) gebaut werden. Auch hier kommen die Antriebs-Systeme zum Einsatz. Rolls-Royce liefert für dieses Projekt somit mehr als 330 MTU-PowerPacks. Die ersten Züge der beiden Typen werden aktuell in Großbritannien getestet. Sie sollen bereits ab Herbst 2017 auf der Great Western Mainline zum Einsatz kommen. Zu Beginn des Jahres 2018 werden sie voraussichtlich auch auf der East Coast Mainline planmäßig verkehren.

Transdev setzt ebenfalls auf MTU-PowerPacks

Neben der Great Western Railway setzt auch die Transdev GmbH (ehemals Veolia Verkehr) auf MTU-PowerPacks. Der größte private Nahverkehrs-Anbieter im deutschen Bahn- und Busverkehr hatte das Unternehmen vergangen Herbst mit der Erneuerung von 400 PowerPacks beauftragt. Dies ist einer der größten Reman-Aufträge in der Geschichte von MTU.

Die MTU-PowerPacks

Bei den MTU-PowerPacks handelt es sich um kompakte Antriebs-Systeme. Diese enthalten den Motor und sorgen für die Kraft-Übertragung aller benötigten Neben-Aggregate, wie Kühlsystem und Abgas-Nachbehandlung. Um eine möglichst lange Betriebsdauer zu ermöglichen, führt MTU regelmäßig den Reman-Service durch. Unter Reman (von Remanufacturing) wird die industrielle Grunderneuerung von Hauptkomponenten und Motoren verstanden.

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