eAircraft geht an Rolls-Royce

Rolls-Royce kauft Startup von Siemens

Der Rolly-Royce Power Systems Hauptsitz in Friedrichshafen. Foto: Rolls-Royce Power Systems AG
Siemens und Rolls-Royce haben heute eine Vereinbarung über den Verkauf der eAircraft-Einheit von Siemens unterzeichnet. Das sagt Rolls-Royce Power Systems aus Friedrichshafen dazu.

Mit der Unternehmensstrategie Vision 2020+ will Siemens die sein Portfolio weiter schärfen. So soll das Geschäft mit elektrischen und hybrid-elektrischen Antriebssystemen für Flugzeuge bessere Wachstumsperspektiven mit einem neuen Eigentümer haben, der eng mit der Luft- und Raumfahrtindustrie verbunden ist. Der Abschluss der Transaktion unterliegt den üblichen Bedingungen und wird für Ende 2019 erwartet. Die Partner haben sich darauf geeinigt, die finanziellen Details der Transaktion nicht offen zu legen.

Rolls-Royce Power Systems erhofft sich Synergien

Rolls-Royce Power Systems begrüßt die Akquisition, heißt es auf Nachfrage unserer Redaktion. Man freue sich dort auf die neuen Kollegen, weil sie das wichtige Zukunftsthema Elektrifizierung von Antrieben fokussieren. „Das tun wir bereits im Rahmen unserer Strategie PS 2030 für Rolls-Royce Power Systems“, erklärte ein Sprecher von Rolls-Royce Power Systems. Die Akquisition sei zunächst auf den Bereich Aero fokussiert und soll hier Ergebnisse bringen. Ein Mitarbeiter aus der Entwicklung von Rolls-Royce Power Systems will evaluieren, welche Synergien für den Bereich Power Systems möglich wären, heißt es vom Unternehmen.

„Eine perfekte Heimat für dieses Geschäft“

Siemens freut sich, den Bereich eAircraft nun in vertrauensvolle Hände übergeben zu können. „Unser eAircraft-Team unter der Leitung von Frank Anton hat in den vergangenen zehn Jahren bereits mehrmals Luftfahrtgeschichte geschrieben und sich als Pionier bei elektrischen und hybrid-elektrischen Antriebsystemen für Flugzeuge etabliert“, sagte Roland Busch, CTO und COO der Siemens AG. „Mit Rolls-Royce haben wir nun eine perfekte Heimat für dieses Geschäft gefunden und die Kompetenzen in die Hände eines engen Partners von Airbus gegeben. Wir werden unsere Kooperation mit Rolls-Royce weiterführen, insbesondere durch das Einbringen unseres digitalen Lösungsportfolios, um diesen wichtigen Schritt hin zu einer nachhaltigen, emissionsärmeren Luftfahrt zu unterstützen.“

Über Siemens eAircraft

Siemens eAircraft ist ein firmeninternes Startup mit rund 180 Mitarbeitern, das elektrische und hybrid-elektrische Antriebssysteme für die Luftfahrt entwickelt. In Zusammenarbeit mit Partnern wie Airbus entstehen an den Standorten München, Erlangen und Budapest Prototypen für Antriebssysteme von unter hundert bis mehreren tausend Kilowatt – etwa für das Airbus-Lufttaxi „City Airbus“. Im Jahr 2016 ging eAircraft eine Entwicklungspartnerschaft mit Airbus ein, um die Technologie weiter voranzutreiben. Siemens erforscht und entwickelt bereits seit rund zehn Jahren elektrische Antriebe für Flugzeuge und konnte dabei mehrere Rekorde aufstellen.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
eAircraft geht an Rolls-Royce

Rolls-Royce kauft Startup von Siemens

Der Rolly-Royce Power Systems Hauptsitz in Friedrichshafen. Foto: Rolls-Royce Power Systems AG
Siemens und Rolls-Royce haben heute eine Vereinbarung über den Verkauf der eAircraft-Einheit von Siemens unterzeichnet. Das sagt Rolls-Royce Power Systems aus Friedrichshafen dazu.

Mit der Unternehmensstrategie Vision 2020+ will Siemens die sein Portfolio weiter schärfen. So soll das Geschäft mit elektrischen und hybrid-elektrischen Antriebssystemen für Flugzeuge bessere Wachstumsperspektiven mit einem neuen Eigentümer haben, der eng mit der Luft- und Raumfahrtindustrie verbunden ist. Der Abschluss der Transaktion unterliegt den üblichen Bedingungen und wird für Ende 2019 erwartet. Die Partner haben sich darauf geeinigt, die finanziellen Details der Transaktion nicht offen zu legen.

Rolls-Royce Power Systems erhofft sich Synergien

Rolls-Royce Power Systems begrüßt die Akquisition, heißt es auf Nachfrage unserer Redaktion. Man freue sich dort auf die neuen Kollegen, weil sie das wichtige Zukunftsthema Elektrifizierung von Antrieben fokussieren. „Das tun wir bereits im Rahmen unserer Strategie PS 2030 für Rolls-Royce Power Systems“, erklärte ein Sprecher von Rolls-Royce Power Systems. Die Akquisition sei zunächst auf den Bereich Aero fokussiert und soll hier Ergebnisse bringen. Ein Mitarbeiter aus der Entwicklung von Rolls-Royce Power Systems will evaluieren, welche Synergien für den Bereich Power Systems möglich wären, heißt es vom Unternehmen.

„Eine perfekte Heimat für dieses Geschäft“

Siemens freut sich, den Bereich eAircraft nun in vertrauensvolle Hände übergeben zu können. „Unser eAircraft-Team unter der Leitung von Frank Anton hat in den vergangenen zehn Jahren bereits mehrmals Luftfahrtgeschichte geschrieben und sich als Pionier bei elektrischen und hybrid-elektrischen Antriebsystemen für Flugzeuge etabliert“, sagte Roland Busch, CTO und COO der Siemens AG. „Mit Rolls-Royce haben wir nun eine perfekte Heimat für dieses Geschäft gefunden und die Kompetenzen in die Hände eines engen Partners von Airbus gegeben. Wir werden unsere Kooperation mit Rolls-Royce weiterführen, insbesondere durch das Einbringen unseres digitalen Lösungsportfolios, um diesen wichtigen Schritt hin zu einer nachhaltigen, emissionsärmeren Luftfahrt zu unterstützen.“

Über Siemens eAircraft

Siemens eAircraft ist ein firmeninternes Startup mit rund 180 Mitarbeitern, das elektrische und hybrid-elektrische Antriebssysteme für die Luftfahrt entwickelt. In Zusammenarbeit mit Partnern wie Airbus entstehen an den Standorten München, Erlangen und Budapest Prototypen für Antriebssysteme von unter hundert bis mehreren tausend Kilowatt – etwa für das Airbus-Lufttaxi „City Airbus“. Im Jahr 2016 ging eAircraft eine Entwicklungspartnerschaft mit Airbus ein, um die Technologie weiter voranzutreiben. Siemens erforscht und entwickelt bereits seit rund zehn Jahren elektrische Antriebe für Flugzeuge und konnte dabei mehrere Rekorde aufstellen.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben