Neue Ausbildungsstätte

Rolls-Royce eröffnet neues Ausbildungszentrum

Rolls-Royce hat ein neues Ausbildungszentrum in Friedrichshafen eröffnet. Damit soll die Industrie 4.0 in den Mittelpunkt der Ausbildung gerückt werden. Eine Million Euro hat das Unternehmen investiert.

Rolls-Royce hat ein neues Ausbildungszentrum in Friedrichshafen eröffnet. Auf einer Fläche von 2.800 Quadratmetern werden ab sofort alle Auszubildende der 18 Ausbildungsbereiche fit für die Zukunft gemacht. Insgesamt eine Million Euro wurde in den Umbau und die Anschaffung neuer Anlagen investiert. Der Grund dafür ist, den Auszubildenden die Arbeit mit neuen Technologien, wie zum Beispiel mit einem industriellen 3D-Drucker und einer Automatisierungsanlage zu ermöglichen.

Investition in das Ausbildungsprogramm

„Wir haben umfassend in unsere Lehrwerkstatt in Friedrichshafen investiert, sie umgebaut, erweitert und sie fit für die Ausbildung von morgen gemacht“, erklärt Andreas Schell, Vorstandsvorsitzender von Rolls-Royce Power Systems, und ergänzt: „Auch für die Umsetzung unserer Unternehmensstrategie PS 2030, vom klassischen Motorenhersteller hin zu einem Anbieter integrierter Lösungen, ist eine zukunftsfähige Ausbildung unerlässlich. Wir wollen auch künftig qualifizierte Fachkräfte, die wir im Unternehmen brauchen, selbst ausbilden.“  

„Ein besonderes Highlight des Ausbildungszentrums ist der neue 3D-Drucker. Neben Auszubildenden und dualen Studenten unterschiedlicher Bereiche nutzen auch die Produktions- und Entwicklungsabteilung die Anlage. Sie ist dadurch ein Ort des unternehmensweiten Austausches“, sagt Martin Stocker, Leiter der MTU-Ausbildung bei Rolls-Royce. „Aber auch in die Elektronikausbildung wurde stark investiert. Mit einer neuen Automatisierungsanlage und einem kollaborativen Roboter können die Auszubildenden digitale Abläufe der Fertigung leichter verstehen und verbessern. Sie sind dadurch vorbereitet für die Herausforderungen, die die Digitalisierung der Industrie mit sich bringt, bekannt als Industrie 4.0“, so Stocker weiter.

100 Jahre Ausbildung

Die Eröffnung des neuen Ausbildungszentrums ist der Abschluss des Veranstaltungsjahrs anlässlich des hundertjährigen Bestehens der MTU-Ausbildung. Als erstes Unternehmen der Region Bodensee-Oberschwaben richtete das Vorgängerunternehmen Maybach-Motorenbau GmbH im Jahr 1919 eine dauerhafte Lehrwerkstatt mit eigener Werkschule ein. Seither starteten rund 8.000 junge Menschen mit einer MTU-Ausbildung in ihr Berufsleben. 

Insgesamt bildet der Geschäftsbereich Power Systems von Rolls-Royce in 13 gewerblichen und kaufmännischen Berufen aus sowie in fünf dualen Studiengängen. Neben den Ausbildungen zum Industriemechaniker oder Mechatroniker begannen in diesem Jahr die ersten Auszubildenden und Studenten als angehende Informatiker. Außer in Friedrichshafen begleitet Power Systems junge Menschen an fünf weiteren Standorten in Deutschland, Norwegen und den USA auf ihrem Weg in den Beruf.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Neue Ausbildungsstätte

Rolls-Royce eröffnet neues Ausbildungszentrum

Rolls-Royce hat ein neues Ausbildungszentrum in Friedrichshafen eröffnet. Damit soll die Industrie 4.0 in den Mittelpunkt der Ausbildung gerückt werden. Eine Million Euro hat das Unternehmen investiert.

Rolls-Royce hat ein neues Ausbildungszentrum in Friedrichshafen eröffnet. Auf einer Fläche von 2.800 Quadratmetern werden ab sofort alle Auszubildende der 18 Ausbildungsbereiche fit für die Zukunft gemacht. Insgesamt eine Million Euro wurde in den Umbau und die Anschaffung neuer Anlagen investiert. Der Grund dafür ist, den Auszubildenden die Arbeit mit neuen Technologien, wie zum Beispiel mit einem industriellen 3D-Drucker und einer Automatisierungsanlage zu ermöglichen.

Investition in das Ausbildungsprogramm

„Wir haben umfassend in unsere Lehrwerkstatt in Friedrichshafen investiert, sie umgebaut, erweitert und sie fit für die Ausbildung von morgen gemacht“, erklärt Andreas Schell, Vorstandsvorsitzender von Rolls-Royce Power Systems, und ergänzt: „Auch für die Umsetzung unserer Unternehmensstrategie PS 2030, vom klassischen Motorenhersteller hin zu einem Anbieter integrierter Lösungen, ist eine zukunftsfähige Ausbildung unerlässlich. Wir wollen auch künftig qualifizierte Fachkräfte, die wir im Unternehmen brauchen, selbst ausbilden.“  

„Ein besonderes Highlight des Ausbildungszentrums ist der neue 3D-Drucker. Neben Auszubildenden und dualen Studenten unterschiedlicher Bereiche nutzen auch die Produktions- und Entwicklungsabteilung die Anlage. Sie ist dadurch ein Ort des unternehmensweiten Austausches“, sagt Martin Stocker, Leiter der MTU-Ausbildung bei Rolls-Royce. „Aber auch in die Elektronikausbildung wurde stark investiert. Mit einer neuen Automatisierungsanlage und einem kollaborativen Roboter können die Auszubildenden digitale Abläufe der Fertigung leichter verstehen und verbessern. Sie sind dadurch vorbereitet für die Herausforderungen, die die Digitalisierung der Industrie mit sich bringt, bekannt als Industrie 4.0“, so Stocker weiter.

100 Jahre Ausbildung

Die Eröffnung des neuen Ausbildungszentrums ist der Abschluss des Veranstaltungsjahrs anlässlich des hundertjährigen Bestehens der MTU-Ausbildung. Als erstes Unternehmen der Region Bodensee-Oberschwaben richtete das Vorgängerunternehmen Maybach-Motorenbau GmbH im Jahr 1919 eine dauerhafte Lehrwerkstatt mit eigener Werkschule ein. Seither starteten rund 8.000 junge Menschen mit einer MTU-Ausbildung in ihr Berufsleben. 

Insgesamt bildet der Geschäftsbereich Power Systems von Rolls-Royce in 13 gewerblichen und kaufmännischen Berufen aus sowie in fünf dualen Studiengängen. Neben den Ausbildungen zum Industriemechaniker oder Mechatroniker begannen in diesem Jahr die ersten Auszubildenden und Studenten als angehende Informatiker. Außer in Friedrichshafen begleitet Power Systems junge Menschen an fünf weiteren Standorten in Deutschland, Norwegen und den USA auf ihrem Weg in den Beruf.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben