STADTWERK AM SEE GmbH & Co. KG

Rekordgewinne beim SWSee: „Wir sind Teil dieser Region"

Geschäftsführer Alfred Müllner mit Aufsichtsrats-Vorsitzender und Friedrichshafens Oberbürgermeister Andreas Brand. Foto: SWSee

Das Stadtwerk am See befindet sich auf gutem Kurs. Während viele Stadtwerke in der Bundesrepublik wirtschaftliche Probleme haben, verzeichnet das Stadtwerk am See mit 14,2 Millionen Euro für das Jahr 2014 einen Gewinn auf Rekordniveau. Von dem starken Wachstum profitieren auch die Bürger der Region.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

„Ein sehr gutes Jahr hinter und viele spannende Projekte vor sich“, hat das Stadtwerk am See laut Geschäftsführer Alfred Müllner. Die Bilanz für 2014 zeigt Rekordinvestitionen und einen hohen Überschuss bei sinkendem Umsatz und Energieabsatz. Ein Grund zur Freude auch für den Gesellschafter: „Das Stadtwerk hat sich auch 2014 in einem herausfordernden und anspruchsvollen Marktumfeld erfolgreich behauptet“, betonte der Aufsichtsratsvorsitzende des Stadtwerks am See, Friedrichshafens Oberbürgermeister Andreas Brand. Er hob dabei die Bedeutung des Stadtwerks hervor: „Vom Erfolg des Stadtwerks profitieren die Bürger der Region.“

Rekordergebnis von 14,2 Millionen Euro für Geschäftsjahr 2014

14,2 Millionen Euro hat das Stadtwerk am See 2014 erwirtschaftet. Dieses Ergebnis ist von einem Sondereffekt – dem Verkauf zweier Gasnetze – begünstigt. Das Stadtwerk am See bewegt sich laut Brand mit günstigen Preisen, ökologischer Ausrichtung und regionaler Verantwortung auf einem sehr guten Weg: „Erfolgreich in diesem Spannungsfeld zu agieren, das kommt fast einer Quadratur des Kreises gleich.“ Doch genau das ist laut Brand der Grund, warum ein regionales Stadtwerk so wichtig ist: „Diesen Gewinn hätten sonst andere Energieversorger von außerhalb erwirtschaftet und das Geld wäre damit aus der Region abgeflossen“, hob der OB hervor. Mit 18,3 Millionen Euro haben die Stadtwerke 2014 so viel Geld investiert wie nie zuvor in ihrer Geschichte. Der Wettbewerbsdruck in der Energiewirtschaft wächst. Gleichzeitig werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen immer komplexer. Auch vor diesem Hintergrund ist das Geschäftsergebnis bemerkenswert. „Das zeigt, dass Sie und Ihre Mitarbeiter aktiv sind und frühzeitig neue Geschäftsfelder bearbeitet haben“, wandte sich Brand an Stadtwerke-Geschäftsführer Müllner.

Kommunen zeigen Vertrauen in Stadtwerk am See

Besonders freute sich Brand über die Übernahme von Konzessionen in der Region. 2014 hatte das Stadtwerk am See die Stromkonzession in Daisendorf gewonnen, 2015 kamen die Gaskonzessionen in Frickingen und Heiligenberg hinzu. Dass das Stadtwerk in den letzten 18 Monaten drei Konzessionen bekommen hat, sei für ihn „weit mehr als ein wirtschaftlicher Erfolg: Es zeigt das Vertrauen, das die Kommunen in unser regionales Stadtwerk haben.“ In diesem Zusammenhang nannte Brand auch die Stadtwerk-Tochter TeleData, die aktiv ist beim Aufbau eines Glasfasernetzes im Bodenseekreis und darüber hinaus. „Wir wissen, wie wichtig das gerade für die kleineren Kommunen ist. Aber mit den großen Telekommunikationskonzernen hätten wir das so nie hingekriegt“, hob Brand hervor.

Stadtwerk am See sieht sich als Teil der Region

„Wir haben nie zuvor mehr Häuser neu ans Energienetz angeschlossen, nie zuvor mehr Umsätze mit Dienstleistungen gemacht, nie so viele Wärmeanlagen gebaut. Wir wollen wachsen, und das sind unsere Bausteine für die Zukunft. Dass wir unsere Aufträge hier vergeben, dass wir hier Gas- und Glasfasernetze aufbauen, dass unsere Mitarbeiter hier wohnen und qualifizierte Arbeitsplätze haben – das sind zentrale Eckpfeiler unserer Philosophie. So funktioniert regionales Wirtschaften. Wir sind Teil dieser Region“, erklärte Stadtwerke-Geschäftsführer Alfred Müllner. Eine der zentralen Strategien ist laut Müllner der Bau von ökologischen Wärmeanlagen und der Ausbau des Dienstleistungsgeschäfts. Auch das Thema E-Mobilität entwickelt das Stadtwerk weiter.

Stadtwerk am See investiert in Nachwuchskräfte

Beim Stadtwerk am See sind inzwischen 320 Menschen beschäftigt – Tendenz steigend. „Wir bieten hochqualifizierte Arbeitsplätze und sind stolz auf unsere Mitarbeiter – das ist ein tolles Team“, meint Geschäftsführer Müllner. Besonders freut sich der Geschäftsführer über die hohe Ausbildungsquote: 7,5 Prozent der Mitarbeiter sind Auszubildende und Studenten – insgesamt 24 sind beim Stadtwerk beschäftigt. „Wir bilden gerne und immer mehr aus“, erklärt Müllner, „neben unserem Engagement für Ökologie und Service ist das auch ein wichtiger Teil der Verantwortung, die wir für die Region übernehmen.“

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„Ein sehr gutes Jahr hinter und viele spannende Projekte vor sich“, hat das Stadtwerk am See laut Geschäftsführer Alfred Müllner. Die Bilanz für 2014 zeigt Rekordinvestitionen und einen hohen Überschuss bei sinkendem Umsatz und Energieabsatz. Ein Grund zur Freude auch für den Gesellschafter: „Das Stadtwerk hat sich auch 2014 in einem herausfordernden und anspruchsvollen Marktumfeld erfolgreich behauptet“, betonte der Aufsichtsratsvorsitzende des Stadtwerks am See, Friedrichshafens Oberbürgermeister Andreas Brand. Er hob dabei die Bedeutung des Stadtwerks hervor: „Vom Erfolg des Stadtwerks profitieren die Bürger der Region.“

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Besonders freute sich Brand über die Übernahme von Konzessionen in der Region. 2014 hatte das Stadtwerk am See die Stromkonzession in Daisendorf gewonnen, 2015 kamen die Gaskonzessionen in Frickingen und Heiligenberg hinzu. Dass das Stadtwerk in den letzten 18 Monaten drei Konzessionen bekommen hat, sei für ihn „weit mehr als ein wirtschaftlicher Erfolg: Es zeigt das Vertrauen, das die Kommunen in unser regionales Stadtwerk haben.“ In diesem Zusammenhang nannte Brand auch die Stadtwerk-Tochter TeleData, die aktiv ist beim Aufbau eines Glasfasernetzes im Bodenseekreis und darüber hinaus. „Wir wissen, wie wichtig das gerade für die kleineren Kommunen ist. Aber mit den großen Telekommunikationskonzernen hätten wir das so nie hingekriegt“, hob Brand hervor.

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„Wir haben nie zuvor mehr Häuser neu ans Energienetz angeschlossen, nie zuvor mehr Umsätze mit Dienstleistungen gemacht, nie so viele Wärmeanlagen gebaut. Wir wollen wachsen, und das sind unsere Bausteine für die Zukunft. Dass wir unsere Aufträge hier vergeben, dass wir hier Gas- und Glasfasernetze aufbauen, dass unsere Mitarbeiter hier wohnen und qualifizierte Arbeitsplätze haben – das sind zentrale Eckpfeiler unserer Philosophie. So funktioniert regionales Wirtschaften. Wir sind Teil dieser Region“, erklärte Stadtwerke-Geschäftsführer Alfred Müllner. Eine der zentralen Strategien ist laut Müllner der Bau von ökologischen Wärmeanlagen und der Ausbau des Dienstleistungsgeschäfts. Auch das Thema E-Mobilität entwickelt das Stadtwerk weiter.

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