Wechsel an der Spitze

Neuer Vorsitzender beim Stadtwerk am See

Alexander-Florian Bürkle und Andreas Brand. Foto: STADTWERK AM SEE
Friedrichshafens Oberbürgermeister Andreas Brand übernahm zum 1. Januar 2019 erneut das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden beim Stadtwerks am See.

Zum Jahresbeginn gab es einen Wechsel in der Führungsriege beim Stadtwerk am See. Turnusmäßig gab Überlingens Oberbürgermeister Jan Zeitler sein Amt als Vorsitzender ab. Zeitler war seit 1. Februar 2017 auf dieser Position. Diese wird seit 1. Januar 2019 wieder von Friedrichshafens Oberbürgermeister Andreas Brand bekleidet, der das Amt vor zwei Jahren an seinen Amtskollegen abgab.

„Das Stadtwerk am See ist ein agiles und innovatives Unternehmen. Wir gestalten hier die Infrastruktur in so zentralen Bereichen wie Energie und Digitalisierung“, erklärt Brand, der sich auf die „interessante Aufgabe als Vorsitzender des Aufsichtsrates“ freut.

Umweltministerium bescheinigt zuverlässige Stromversorgung

Zum Jahresanfang blickt das Stadtwerk am See zudem auf eine positive Bilanz zurück. Das Stromnetz beispielsweise gilt als besonders zuverlässiges. Im Durchschnitt blieb der Strom im Jahr 2017 in Friedrichshafen und Überlingen gerade mal fünf Minuten weg, deutlich weniger als in ganz Baden-Württemberg: Hier waren es 17 Minuten, wie das Umweltministerium in einem Bericht mitteilt. Extreme Wetter-Ereignisse hatte das Umweltministerium als Grund für den höheren Landes-Wert angeführt. Das Stadtwerk am See investierte jedoch in Erdkabel statt Freileitungen, was laut Geschäftsführer Alexander-Florian Bürkle für den erfreulichen Wert sorgte.

„Strom ist in den Netzen des Stadtwerks zu 99,999 Prozent verfügbar. Davon können andere Länder und Regionen nur träumen“, so Bürkle. Durchschnittswert bedeutet auch: Stromausfälle sind räumlich und zeitlich eng begrenzt. In den allermeisten Haushalten und Firmen fällt der Strom im ganzen Jahr gar nicht aus.

Stadtwerk unterzeichnet WIN-Charta

Außerdem verpflichtete sich das Stadtwerk am See 2018 für ein nachhaltiges Wirtschaften. Das Unternehmen unterzeichnete die so genannte WIN-Charta des Landes Baden-Württemberg – als erstes Stadtwerk unter den rund 160 Unternehmen. Grundlage der Charta sind zwölf Leitsätze aus den Bereichen Ökonomie, Ökologie und Soziales. Durch die Unterzeichnung verpflichten sich Unternehmen öffentlich zu den daraus abgeleiteten Zielen. Gleichzeitig gehört zu dem Prozess auch die permanente Berichterstattung über Aktivitäten in diesem Bereich. Das Stadtwerk am See sieht im Thema Nachhaltigkeit einen entscheidenden Wettbewerbsfaktor.

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