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IBK: Strategiegespräch auf Schloss Maurach fokusiert Industrie 4.0
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Internationalen Bodensee Konferenz (IBK)

IBK: Strategiegespräch auf Schloss Maurach fokusiert Industrie 4.0

 IBK-Strategiegespräch auf Schloss Maurach. Foto: IBK

Anfang Juli trafen sich die Vertreter der zehn Mitgliedsländer und -kantone der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK)  zum jährlichen auf Schloss Maurach. Ein Schwerpunktthema war dabei, die Bedeutung der Industrie 4.0 für die Region zu identifizieren. 

von Julia Rißler, Online-Redaktion

Anfang Juli tagte die Internationale Bodensee Konferenz (IBK) auf Schloss Maurach. Neben dem 15-jährigen Bestehen der Internationalen Bodensee-Hochschule (IBH) und dem Jugendprojekt Europakonzil, wurde auch über die Bedeutung der Digitalisierung und der Industrie 4.0 gesprochen. „Die Themen Digitalisierung und Industrie 4.0 sind für die internationale Wirtschaftsregion Bodensee von herausragender Bedeutung“, betonte der baden-württembergische Europaminister Peter Friedrich beim Strategiegespräch der IBK-Regierungschefs auf Schloss Maurach.

Industrie 4.0 - Pläne für die Wirtschaftsregion Bodensee

Anfang Juli fand das jährliche Strategiegespräch auf Schloss Maurach am Überlinger See statt. Die Regierungschefs und –vertreter der zehn Mitgliedsländer und –kantone der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK) versammelten sich dort um unter anderem das Thema Industrie 4.0 weiter in den Fokus zu rücken. „Wir waren uns in unserem heutigen Gespräch einig, dass der Begriff ‚Industrie 4.0‘ für uns zu kurz greift“, so Friedrich. „Es gibt weitere Felder mit erheblichem Innovationspotential, die von besonderer Relevanz für die Bodenseeregion sind“, erklärt Peter Friedrich. Der komplexe Inhalt von Digitalisierung und Industrie 4.0 ist nicht zum ersten Mal ein Schwerpunkt in derartigen Gesprächen. Im April 2015 auf dem ersten internationalen Wirtschaftskonzils in Konstanz wurden diese Themen als neue Richtung mit einzigartigen Innovations- und Kooperationspotentialen für die Region erkannt. „Denkbar wäre eine Art regionale ‚Bodensee-Plattform Innovation 4.0‘, auf deren Grundlage eine strategische Bündelung bestehender Initiativen sowie vorhandener Innovations- und Technologiekompetenzen erfolgen könnte“, sagte Friedrich. 

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15 Jahre Internationale Bodensee-Hochschule (IBH)

Neben den Themen der Digitalisierung und dem Umgang mit der Industrie 4.0 in der Wirtschaftsregion Bodensee, war auch die Internationale Bodensee-Hochschule (IBH) im Gespräch. Die IBH konnte sich in den letzten Jahren als wichtigste Akteurin der Bildungsregion Bodensee etablieren. Zudem ist sie der größte hochschulartenübergreifende Verbund Europas. Die IBK kann sich freuen, denn dieses größte von ihr ins Leben gerufene Projekt feierte in diesem Jahr 15-jähriges Bestehen. Ziel war und ist es mit der IBH die ehemalige Idee eines Bildungsraums Bodensee weiter zu verfolgen. Dieser hat zum Ziel eine grenzüberschreitende Vernetzung von Bildungs-, Wissenschafts- und Forschungspotentialen zu fördern. „Innerhalb von 15 Jahren ist es gelungen, das Netzwerk auf 30 Mitgliedshochschulen mit rund 100.000 Studierenden zu erweitern“, so Professor Sebastian Wörwag, Rektor der Fachhochschule St.Gallen und Vorsitzender des IBH-Kooperationrats. „Dabei konnte das Profil der IBH geschärft und ihre Aktivitäten kontinuierlich ausgebaut werden“, so Wörwag weiter. „Die jährlich ca. 16.000 Absolventinnen und Absolventen sind nicht nur regional nachgefragte Fach- und Führungskräfte, sie sind auch Repräsentanten einer Region, eines Wirtschafts- und Kulturraumes“, betont der Vorsitzende. Pläne für die zukünftige Zusammenarbeit zwischen der IBK und der IBH laufen bereits.

Europakonzil unter dem Motto „Querdenken auf Augenhöhe“

Einen weiteren Schwerpunkt des Strategiegespräches bildete das Europakonzil. Dieses soll Anfang November 2015 als IBK-Jugendbegegnung im Rahmen der Verleihung des ersten „Konstanzer Konzilspreises für Europäische Begegnung und Dialog“ stattfinden. „Querdenken auf Augenhöhe“ lautet das Motto des Konzils, der einen generationenübergreifenden Dialog zum Ziel hat. Jugendliche, junge Flüchtlinge sowie Asylbewerber sollen die Chance erhalten mit Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Gespräch zu kommen. „Ziel ist es, Personenkreise einzubeziehen, die sonst nicht ausreichend Gehör finden und durch greifbare Ergebnisse und entsprechende Folgeaktivitäten einen nachhaltigen Impuls für die Konzilsteilnehmer und deren jeweilige Lebenswelt zu geben“, resümierte Friedrich. Inhaltlicher Fokus des Europakonzils ist der Themenkomplex religiöse (In)toleranz, Menschenrechte, Flüchtlinge, Integration und Gerechtigkeit.

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