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Mehr für den Tourismus lra Lindau
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Landrastsamt Lindau

Mehr für den Tourismus lra Lindau

Bei einem zweijährigen „Positionierungsprojektes“ kam heraus, dass der Tourismus auf der deutschen Bodenseeseite schlechter ist als auf der von Österreich. Eine Arbeitsgruppe von Kommunalpolitikern aus drei Landkreisen empfiehlt nun eine Neugründung einer „Deutschen Bodensee Tourismus GmbH“.

Die drei deutschen Bodensee-Landkreise, die derzeit bereits unmittelbar Gesellschafter der Internationalen Bodensee Tourismus GmbH (IBT) sind, und der Landkreis Sigmaringen wollen mehr für den Tourismus am deutschen Ufer tun. Eine Arbeitsgruppe von Kommunalpolitikern aus den drei Landkreisen rät einvernehmlich die Neugründung einer „Deutschen Bodensee Tourismus GmbH“. Die Neuorganisation soll eng mit der IBT zusammenarbeiten. So sieht die Empfehlung aus, die den vier Kreistagen in Kürze zur Beschlussfassung vorgelegt werden soll.

Gemeinsamer Lösungsvorschlag

Der Tourismus auf der deutschen Bodenseeseite ist schlechter organisiert als in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Dies ist eines der Ergebnisse des zweijährigen „Positionierungsprojektes“. Das Projekt wurde unter Federführung der IBT durchgeführt. Auf Initiative der drei Landräte Frank Hämmerle (Konstanz), Elmar Stegmann (Lindau) und Lothar Wölfle (Bodenseekreis) hat sich dieser Tage eine Gruppe von Oberbürgermeistern und Bürgermeistern, die unter anderem Vorstandsfunktionen in regionalen Tourismusorganisationen innehaben, sowie Vertreter des Landkreises Sigmaringen mit den Landräten getroffen. Sie haben gemeinsam die Frage zu erörtert, welche Konsequenzen aus der Feststellung des Positionierungsprojektes zu ziehen sind. Nach intensiver Diskussion und Abwägung verschiedener Möglichkeiten kam es zu dem einhelligen Vorschlag, der noch vor der Sommerpause im Juli von den Kreistagen endgültig entschieden werden soll.

Schweiz, Lichtenstein und Vorarlberg sind Vorbild

Vorbild sind die Tourismusorganisationen in den schweizerischen Kantonen, im Fürstentum Liechtenstein oder auch dem Land Vorarlberg. Gleichzeitig soll eine klare Aufgabentrennung zwischen den internationalen Vermarktungsbemühungen der IBT und den nationalen Interessen auf der deutschen Seite erfolgen. Deren Vermischung hat in der Vergangenheit immer wieder zu Unzufriedenheit bei den internationalen Partnern der IBT geführt. Die Landkreise übernehmen damit zusätzlich Verantwortung im Bereich Tourismus. Um Synergieeffekte nutzen zu können, soll die neue Gesellschaft räumlich und auch personell eng mit der IBT gekoppelt werden. Die Details werden bis zu den Kreistagssitzungen von einer Arbeitsgruppe erarbeitet werden, die aus den Tourismusbeauftragten der Landratsämter und verschiedenen Vertretern des Tourismus am deutschen Bodenseeufer besteht. Interesse an einer Mitarbeit hat auch der Landkreis Sigmaringen (Region Bodensee-Oberschwaben) bekundet. „Die Tür steht weiteren Partnern offen“, so die drei Bodensee-Landräte.

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