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IBK Zukunftskongress: E-Mobilität soll länderübergreifend werden
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Internationale Bodensee Konferenz (IBK)

IBK Zukunftskongress: E-Mobilität soll länderübergreifend werden

 Zukunftskongress „Neue Mobilität“ der IBK zur E-Mobilität. Foto: MVI, Baden-Württemberg

Der Zukunftskongress „Neue Mobilität“ traf sich am vergangenen Montag, den 5. Oktober 2015, zum Thema E-Mobilität über die Landesgrenzen hinweg. Im Rahmen der 18. Mainauer Mobilitätsgespräche diskutierten die Teilnehmer auf der Bodensee-Insel über die Möglichkeiten und Herausforderungen der Thematik. Treffen dieser Art sollen zu einer besseren länderübergreifenden Zusammenarbeit führen.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Im Rahmen der 18. Mainauer Mobilitätsgespräche traf sich am vergangenen Montag, 5. Oktober 2015, der Zukunftskongress „Neue Mobilität“ in der Vierländerregion Bodensee. Ausgerichtet vom Ministerium für Verkehr und Infrastruktur des Landes Baden-Württemberg und der Lennart-Bernadotte-Stiftung fand der Kongress zum ersten Mal in Kooperation mit der Energieagentur des Landkreises Konstanz und unter Beteiligung der IBK (Internationalen Bodensee Konferenz) statt. Thema waren die Möglichkeiten und Herausforderungen der E-Mobilität auf der Bodensee-Insel über die Landesgrenzen hinweg.

E-Mobilität bezieht sich nicht nur auf Autos

Winfried Hermann, Minister für Verkehr und Infrastruktur in Baden-Württemberg, wies in seiner Eröffnungsrede darauf hin, dass E-Mobilität mehr ist, als nur der Einsatz von Elektroautos: „Der Abschied von fossilen Energien betrifft übrigens nicht nur das Automobil. E-Mobilität bedeutet beispielsweise auch Schienenwege und Schifffahrt zu elektrifizieren. Wir arbeiten an einer Gesamtstrategie und können auf allen Mobilitätsfeldern Erfolge nachweisen, die wir miteinander verknüpfen.“

Infrastruktur muss länderübergreifend besser werden

Minister Hermann diskutierte vormittags mit Regierungspräsident Ernst Stocker aus dem Kanton Zürich und Karlheinz Rüdisser, Landesstatthalter für Verkehr des Landes Vorarlberg. Sie sprachen dabei über Länderstrategien und den Sprung in die E-Realität. Deutlich wurde hierbei, dass die Infrastrukturen nicht nur aus Sicht der einzelnen Staaten verbessert, sondern auch länderübergreifend besser abgestimmt werden müssen. Minister Hermann regte dazu an, für die Bodenseeregion eine Gesamtverkehrsbetrachtung vorzunehmen.

Mobilität ist bereits seit 2014 im Handlungsprogramm der IBK

Bereits im Sommer 2014 nahmen die Länder und Kantone der IBK den Bereich der Mobilität in ihrem Handlungsprogramm Klimaschutz und Energie auf – auch mit Blick auf gemeinsame Handlungsmöglichkeiten. Bei einer Umfrage der IBK-Kommission Verkehr im Frühjahr zum Thema E-Mobilität im Bodenseeraum zeigte sich, es bereits viele bestehende Initiativen und Aktivitäten gibt. Diese sich jedoch nur zu einem kleinen Teil in entsprechende Strategien eingebunden. Die Gespräche am Zukunftskongress zeigten aber, dass die regionalen Akteure sehr großes Interesse an einer grenzübergreifenden Entwicklung der E‑Mobilität im Bodenseeraum haben.

IBK will Thema E-Mobilität nicht abreißen lassen

In Arbeitssitzungen wurden letzten Montag auch Praxisthemen der E-Mobilität diskutiert, die auch in der Bodenseeregion von großer Bedeutung sind. Darunter Ladeinfrastruktur, Landkreis- und Landesgrenzen überschreitende Abrechnungssysteme oder Vernetzung der Mobilitätsangebote im ländlichen Raum. Die IBK wird diesen Austausch weiterverfolgen mit dem Ziel, die Akteure zur E-Mobilität im Bodenseeraum dauerhaft zu vernetzen und möglichst auch konkrete Zusammenarbeit anzustoßen. 

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