Internationale Bodensee Konferenz (IBK)

IBK veranstaltet Austauschtreffen für Unternehmen: nachhaltig netzwerken am Bodensee

1)	Europaminister Peter Friedrich beim Austauschtreffen für Unternehmen aus der Bodenseeregion. Foto: IBK

Mehr als 80 Unternehmer und Interessierte aus Verbänden, Verwaltung und Politik folgten Mitte Januar der Einladung der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK) nach Konstanz. Auf einem Austauschtreffen behandelten die Gäste Fragen nach der regionale Verantwortung, dem Umgang mit Klimazielen und Erfolgsrezepte für wertorientierte Unternehmensführung. Mit dabei war auch Europaminister Peter Friedrich.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Schon beim Internationalen Wirtschaftskonzil Ende April 2015 zeigten zahlreiche Unternehmer der Bodenseeregion in Konstanz, dass Nachhaltigkeit für Unternehmen kein Randthema mehr ist. Sie wollen verantwortlich wirtschaften um eine zukunftsfähige Entwicklung der Bodenseeregion zu gewährleisten. Am 14. Januar trafen sich nun abermals rund 80 Unternehmer sowie Interessierte von Verbänden, Verwaltung und Politik auf einem Austauschtreffen der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK).

IBK, Konstanz, translake und Netzwerk:Zukunft:Wirtschaft laden zum netzwerken an den Bodensee

Den Wunsch, sich erneut zu treffen, hatten Unternehmer bereits am Wirtschaftskonzil selbst ausgesprochen. Themen der Veranstaltung waren neben nachhaltigen Geschäftsmodellen auch die Frage nach der regionalen Verantwortung, den Umgang mit den Klimazielen und Erfolgsrezepte für wertorientierte Unternehmensführung. Die IBK, die Konzilstadt Konstanz, der Netzwerk:Zukunft:Wirtschaft e.V. und die translake GmbH luden ein, sich offen zu diesen Fragen auszutauschen und zu vernetzen. Ziel der Veranstalter war es, die Nachhaltigkeit in der grenzüberschreitenden Region durch regen Austausch der Unternehmer zu stärken.

Europaminister Friedrich: „Austauschtreffen ein wichtiger Baustein“

„Das Treffen vernetzt Unternehmen, die als Trendsetter ihren Markterfolg über Kriterien wie regionale Wertschöpfung, wertorientierte Unternehmensführung oder Corporate Social Responsibility definieren. Neben dem Wirtschaftskonzil und dem IBK-Nachhaltigkeitspreis ist dieses Austauschtreffen ein wichtiger Baustein, um den Bodensee als Modellregion für nachhaltige Entwicklung zu profilieren“, so Europaminister Peter Friedrich nach der IBK-Veranstaltung. Mit dieser Meinung steht Friedrich nicht alleine da. Auch Dieter Hallerbach, Geschäftsführer der BODAN Großhandel für Naturkost GmbH, zeigte sich vom Treffen überzeugt: „Wir haben unsere Best-Practice in der grünen Logistik mit anderen Unternehmern geteilt und diskutiert, vielleicht gibt das für das eine oder andere Unternehmen in der Bodenseeregion einen Impuls in diese Richtung weiterzugehen.“

Experten beraten Firmen bei Klimafragen

Auf der IBK Veranstaltung hatten aber auch Themen wie der Klimaschutz ihren Platz. Bene Müller, Vorstand der Solarcomplex AG, erklärte beispielsweise, wie Betriebe ihre CO2-Bilanz verbessern können. „Wir haben überlegt, was Unternehmen zur Erreichung der 2-Grad-Klimaziele beitragen können. Viele Diskussionsteilnehmer möchten im eigenen Betrieb mit konkreten Maßnahmen starten und nicht auf Vorgaben von Seiten der Politik warten. Heute waren viele Experten dabei, die Unternehmen konkret zur Seite stehen. Der Austausch war deshalb ein Gewinn“, so Müller.

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