proHolz Bayern

Holzbau steigert Mobilität in Heimenkirch im Allgäu

Außenansicht eines Warteorts. Foto: Tilman Schmidt-Föhre
Mobilität beziehungsweise fehlende Mobilität sind zentrale Themen bei der Stadt- und Raumplanung. Gerade der ländliche Raum ist auf eine gute Infrastruktur angewiesen. Eine Fallstudien der TU München beschäftigt sich derzeit mit neuen Mobilitätskonzepten. Davon soll die Gemeinde Heimenkirch im Allgäu profitieren.

In Ballungszentren sorgt ein gut ausgebauter öffentlicher Nahverkehr dafür, dass Bürger auf ein eigenes Auto verzichten können und trotzdem ausreichend mobil sind. Dass soll auch in den ländlichen Räumen ermöglicht werden. Die Architekturstudenten der TU München Nikola Schiemann, Lou Hofmann und Tilman Schmidt-Föhre setzten dabei auf den Werkstoff Holz. Dieser soll der Mobilität der Gemeinde Heimenkirch im Allgäu einen Aufschwung erteilen.

TU München arbeitet mit Allgäuer Gemeinde zusammen

Die Studenten des Lehrstuhls für Entwerfen und Holzbau der TU München im Wahlfach „zum nächsten Ort“ führten dazu mit dem Markt Heimenkirch im Allgäu eine 1:1 Fallstudie durch. In Kleingruppen erarbeiteten die Studenten verschiedene Mobilitätskonzepte, die sie dann der Gemeinde Heimenkirch vorstellten. Ergänzt wurden diese Ausarbeitungen durch die Planung und Ausführung baulicher Strukturen. Die Studenten planten dazu Warteorte.

Außenansicht eines Warteorts. Foto: Tilman Schmidt-Föhre

Regionale Betriebe setzten Pläne der Studenten um

Vier der Objekte wurden vor Ort zusammen mit regionalen Handwerks- und Zimmereibetrieben umgesetzt. Entstanden sind völlig verschieden gestaltete Bauten, die aber eines gemeinsam haben: Alle sind aus Holz gebaut. Diese Warteorte sollen zum einen gegen das oft recht raue Allgäuer Wetter schützen und dienen zum anderen als Ausgangspunkte für die einzelnen Mobilitätskonzepte. So entstand im Straßenbild die notwendige Aufmerksamkeit für die Konzepte, aber auch für die Möglichkeiten des modernen Holzbaus. Die dabei eingesetzten Fichtenholzbalken, Brettsperrholz- und Brettschichtholzelemente fügen sich in die ländliche Umgebung nahtlos ein.

Testphase soll über weitere Schritte entscheiden

Zu den vier realisierten Warteorten wurden auch Teile der geplanten Mobilitätskonzepte umgesetzt. Nun beginnt eine einjährige Testphase. Danach will die Gemeinde entscheiden, in welchem Rahmen weitere Maßnahmen vorgenommen werden. Für die Studenten war dies schon bisher eine gute Möglichkeit, ihre Entwürfe selbst auf Praxistauglichkeit zu testen. Von der ersten Skizze, über Maßstabsgenaue Detailplanung bis hin zu Ausführung legte sie selbst Hand an.

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Außenansicht eines Warteorts. Foto: Tilman Schmidt-Föhre

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Testphase soll über weitere Schritte entscheiden

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