Waldschilder für mehr Wertschätzung

proHolz Bayern will Bewusstsein für Forstwirtschaft stärken

Die Ehrengäste der Veranstaltung vor dem neuen Waldschild. Foto: FBG Günzburg-Krumbach
Die Forstwirtschaft schafft tausende Arbeitsplätze in Schwaben. Die proHolz Bayern und die FBG Günzburg-Krumbach werben gemeinsam mit Waldschildern für eine höhere Wertschätzung des Wirtschaftszweigs im Landkreis. Am Mittwoch, den 19. Juli, wurde im Beisein des Landrats und des Bürgermeisters offiziell das erste Schild aufgestellt.

Das aufgestellte Schild findet sich im Nutzungsrechtewald Scheppach. Mit der Aktion Waldschilder will das Branchenbündnis proHolz Bayern über Waldpflege aufklären und so das Verständnis für Forstwirtschaft bei den Waldbesuchern auch in der Region erhöhen. Landrat Hubert Hafner und der Bürgermeister des Marktes Jettingen-Scheppach, Hans Reichhart, begleiteten die Eröffnung.

32.500 Erwerbstätige in der Wertschöpfungskette Forst, Holz und Papier

Traditionell spielt die Forstwirtschaft in Schwaben eine große Rolle. Laut der letzten Bundeswald-Inventur wachsen pro Hektar und Jahr rund 14 Kubikmeter Holz zu, der Holzvorrat liegt bei durchschnittlich 421 Kubikmeter Holz pro Hektar Waldfläche. Beides ist bayernweiter Spitzenwert. Die Waldbesitzer sorgen durch ihre Arbeit nicht nur dafür, dass die Wälder fit für den Klimawandel gemacht werden, sie stellen auch den ökologischen Bau-, Werk- und Energiestoff Holz bereit. Die Bereitstellung und die Weiterverarbeitung dieses Rohstoffes schaffen Arbeitsplätze vor allem im ländlichen Raum. So sind in Schwaben rund 32.500 Erwerbstätige in 3.400 Betrieben entlang der Wertschöpfungskette Forst, Holz und Papier beschäftigt, wie die Clusterstudie Forst, Holz und Papier in Bayern 2015 angibt.

66 Schilder in Schwaben

Um diese Vorteile der Bevölkerung aufzuzeigen, hat das Branchenbündnis der Forst- und Holzwirtschaft proHolz Bayern die Aktion Waldschilder ins Leben gerufen. „Während viele städtisch geprägte Menschen die Bewirtschaftung der Felder und Wiesen positiv sehen, betrachten sie forstliche Ernte-Maßnahmen und beanspruchte Wege im Wald mit Skepsis. Hier setzen unsere Waldschilder an, die das Wissen direkt am Ort des Geschehens vermitteln“, erklärte die Leiterin von proHolz Bayern, Dr. Ines Heinrich, die Hintergründe der Aktion. „Wir wollen über Sinn und Nutzen nachhaltiger Waldpflege aufklären und so das Verständnis für die Forstwirtschaft bei den Waldbesuchern erhöhen.“ Die stationären Hinweistafeln sind an stärker frequentierten Waldorten wie Wanderparkplätzen oder Weggabelungen aufgestellt. Bisher wurden 242 dieser Schilder an Bayerns Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse verteilt. Mit 66 Exemplaren stehen die meisten davon in Schwaben.

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Das aufgestellte Schild findet sich im Nutzungsrechtewald Scheppach. Mit der Aktion Waldschilder will das Branchenbündnis proHolz Bayern über Waldpflege aufklären und so das Verständnis für Forstwirtschaft bei den Waldbesuchern auch in der Region erhöhen. Landrat Hubert Hafner und der Bürgermeister des Marktes Jettingen-Scheppach, Hans Reichhart, begleiteten die Eröffnung.

32.500 Erwerbstätige in der Wertschöpfungskette Forst, Holz und Papier

Traditionell spielt die Forstwirtschaft in Schwaben eine große Rolle. Laut der letzten Bundeswald-Inventur wachsen pro Hektar und Jahr rund 14 Kubikmeter Holz zu, der Holzvorrat liegt bei durchschnittlich 421 Kubikmeter Holz pro Hektar Waldfläche. Beides ist bayernweiter Spitzenwert. Die Waldbesitzer sorgen durch ihre Arbeit nicht nur dafür, dass die Wälder fit für den Klimawandel gemacht werden, sie stellen auch den ökologischen Bau-, Werk- und Energiestoff Holz bereit. Die Bereitstellung und die Weiterverarbeitung dieses Rohstoffes schaffen Arbeitsplätze vor allem im ländlichen Raum. So sind in Schwaben rund 32.500 Erwerbstätige in 3.400 Betrieben entlang der Wertschöpfungskette Forst, Holz und Papier beschäftigt, wie die Clusterstudie Forst, Holz und Papier in Bayern 2015 angibt.

66 Schilder in Schwaben

Um diese Vorteile der Bevölkerung aufzuzeigen, hat das Branchenbündnis der Forst- und Holzwirtschaft proHolz Bayern die Aktion Waldschilder ins Leben gerufen. „Während viele städtisch geprägte Menschen die Bewirtschaftung der Felder und Wiesen positiv sehen, betrachten sie forstliche Ernte-Maßnahmen und beanspruchte Wege im Wald mit Skepsis. Hier setzen unsere Waldschilder an, die das Wissen direkt am Ort des Geschehens vermitteln“, erklärte die Leiterin von proHolz Bayern, Dr. Ines Heinrich, die Hintergründe der Aktion. „Wir wollen über Sinn und Nutzen nachhaltiger Waldpflege aufklären und so das Verständnis für die Forstwirtschaft bei den Waldbesuchern erhöhen.“ Die stationären Hinweistafeln sind an stärker frequentierten Waldorten wie Wanderparkplätzen oder Weggabelungen aufgestellt. Bisher wurden 242 dieser Schilder an Bayerns Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse verteilt. Mit 66 Exemplaren stehen die meisten davon in Schwaben.

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