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von Isabell Walter, Online-Redaktion
Grund für den Preis war die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Arwego-Inhaber Armin Schneider und dem Studenten Christoph Waltner von der Hochschule HTWG Konstanz. Der Student hat ein praktisches Beispiel für seine Masterarbeit gesucht. Gemeinsam mit Arwego entwickelte Waltner eine Heutrocknungs-Anlage mit internem Energie-Recycling. Die Kooperation wurde von der HWK Schwaben engagiert unterstützt.
Handwerks-Betrieb und Student für gute Zusammenarbeit ausgezeichnet
Durch die innovative Anlage wird Heu unabhängig von Witterungs-Einflüssen durch eine effiziente Kondensation getrocknet. Damit kann Heu als Viehfutter in großen Mengen bereitgestellt werden. Der Landwirt ist nicht mehr auf die Zugabe von Silage oder Kraftfutter angewiesen. Die Anlage benötigt im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen auch deutlich weniger Energie. Das kommt vor allem dem Preisdruck in der Milchwirtschaft entgegen. Außerdem bedeutet die Anlage zusätzlich einen Beitrag zur Energiewende. Die Zusammenarbeit zwischen Firmeninhaber und Student funktionierte so gut, dass Waltner nach seinem Hochschul-Abschluss von Schneider fest angestellt wurde.
Hemmschwellen sollen abgebaut werden
Die Handwerkskammer für Schwaben (HWK) unterstützt gezielt Kooperationen zwischen dem Handwerk und der Wissenschaft. Die Hauptaufgabe besteht darin, die Hemmschwellen abzubauen. So bahnen Berater der Kammer erste Kontakte, Gespräche und Abstimmungen zwischen Handwerks-Betrieben, Hochschulen und Forschungs-Instituten an. Denn die HWK Schaben macht die Erfahrung, dass gerade kleine und mittlere Unternehmen glauben, dass die Leistungen und Problemlösungen der wissenschaftlichen Institute nur etwas für große Betriebe seien. Deshalb helfen die Technologie-Berater der Handwerkskammer für Schwaben gezielt bei der Auswahl von passenden Einrichtungen und stellen erste Kontakte her.
Aus Kooperationen können innovative Produkte entstehen
Vielen Handwerks-Betrieben sind die zahlreichen Möglichkeiten mit Hochschulen oder Forschungs-Einrichtungen zusammenzuarbeiten, gar nicht bekannt. Doch gerade aus einer solchen Zusammenarbeit können neue innovative Produkte entstehen, mit denen sich Handwerks-Betriebe am Markt behaupten.