STADTWERK AM SEE GmbH & Co. KG

Gegen den Markttrend: SWSee senkt Gaspreis, Strompreis bleibt auf selben Niveau

Das Stadtwerk am See. Foto: SWSee

Die Stadtwerke am See agieren gegen den Trend und damit für die Kunden. Denn: die SWSee hat gut eingekauft und kann dadurch den Strompreis stabil halten. Der Gaspreis sinkt für viele Kunden sogar. Damit setzt sich das Unternehmen vom Großteil der Energieversorger ab.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Die Stadtwerke am See können ihre Preis halten und das trotz deutlich steigenden staatlichen Abgaben. Der Strompreis wird sich auf Vorjahresniveau halten, beim Gaspreis können 60 Prozent der Kunden sogar nicht einer Senkung von bis zu sechs Prozent rechnen – je nach Tarif. „Wir haben gut eingekauft und unsere Kosten gesenkt –diesen Vorteil geben wir an unsere Kunden weiter“, verkündet Stadtwerk-Geschäftsführer Alfred Müllner stolz. Damit hebt sich das Stadtwerk am See deutlich vom Großteil der Energieversorger ab.

Stadtwerke am See müssen 720.000 Euro mehr aufbringen

„Mit unserer Netto-Preissenkung bewegen wir uns eindeutig gegen den Trend“, erklärt Alfred Müllner nachdrücklich. Über hundert deutsche Stromversorger meldeten in den vergangenen Wochen, ihre Preise zu erhöhen. Der Grund: Die staatliche Belastung des Strompreises hat erneut stark zugenommen. Ab 2016 gehen 57 Cent je Strompreis-Euro an den Staat. Für die Stadtwerke am See bedeutet das eine Mehrbelastung von 720.000 Euro. „Doch wir können das dank guter Einkaufsverhandlungen auffangen, sodass sich am Endpreis für unsere Kunden nichts ändert“, erklärt Müllner. Ein weiterer Faktor der dem SWSee in die Karten spielt: Das Unternehmen konnte die Kosten für ihre Netzentgelte gering halten. Das entlastet auch die Kunden.

Wie setzt sich der Strompreis zusammen?

Der Strompreis besteht im Wesentlichen aus drei Bestandteilen: Mehr als die Hälfte sind staatliche Umlagen und Steuern. Ein knappes Viertel sind die vom Staat regulierten Netzentgelte. Und weniger als ein Viertel können Energieversorger über die Einkaufspreise selbst beeinflussen „Unsere Spielräume sind also sehr klein“, erklärt Müllner. „Umso glücklicher sind wir, dass wir den Endpreis für unsere Kunden nun gleich halten können.“

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