Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr

Finanzierung für neuen Lindauer Bahnhof steht

Die Finanzierung für den Bahnhof Lindau-Reutin steht. Noch diesen Juli sollen die Bauarbeiten für das 21 Millionen Euro schwere Projekt beginnen. Stadt, Bund und Land wollen die Kosten gemeinsam stemmen.

Bayerns Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart, Lindaus Oberbürgermeister Dr. Gerhard Ecker und Bayerns DB-Station & Service-Chef Andreas Rudolf haben den Realisierungs- und Finanzierungsvertrag unterzeichnet. Damit wurde ein nächster Meilenstein für die neue Mobilitätsdrehscheibe am östlichen Bodenseeufer gesetzt.

Lindau-Reutin wird auch von ICE angefahren

An dem neuen barrierefreien Bahnhof im Lindauer Ortsteil Reutin auf dem Festland soll künftig auch der Eurocity zwischen München und Zürich halten. Gerechnet wird mit rund 5.000 Ein- und Aussteigern pro Tag. Mit dem Bau wird noch diesen Juli begonnen, die Inbetriebnahme soll im Zuge der Eröffnung der Ausbaustrecke München – Lindau Ende 2020 erfolgen. Nach aktuellem Stand kostet der Bau des neuen Bahnhofs insgesamt rund 21,3 Millionen Euro.

Bahnhof fördert „internationale Eisenbahn-Achsen“

„Der neue Fernverkehrs- und Grenzbahnhof ist für die internationalen Eisenbahn-Achsen von München und Ulm über Vorarlberg nach Zürich von enormer Bedeutung. Gemeinsam mit Stadt, Bund und DB schultern wir das Projekt und treiben es voran. Mit dem neuen Bahnhof bringen wir die Menschen in der Region noch näher zu den Zügen.“, so Verkehrsminister Reichhart.

So werden die Kosten aufgeteilt

Finanziert wird der neue Bahnhof durch den Bund, den Freistaat Bayern und die Stadt Lindau. 13,7 Millionen Euro stammen im Rahmen der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung zwischen Bund und DB aus der sogenannten Länderquote Bayern. Über deren Verwendung entscheiden die DB und das Bayerische Verkehrsministerium. Weitere 4,5 Millionen Euro steuert der Freistaat aus Landesmitteln bei, die Stadt Lindau dagegen unterstützt den Bau mit 3,1 Millionen Euro.

Warum ein neuer Bahnhof überhaupt notwendig ist

Der Festlandsbahnhof Lindau-Reutin ist Teil der sogenannten Zwei-Bahnhofs-Lösung für Lindau. Diese war auf Basis zweier Bürgerentscheide in den Jahren 2011 und 2012 entwickelt worden. Mit dem Fernverkehrshalt in Lindau-Reutin könne Reisezeit bei den überregionalen Zugverbindungen eingespart werden. Auch für Pendler liege der Bahnhof wesentlich günstiger. Denn rund 90 Prozent der Lindauer Bevölkerung lebt auf dem Festland, hier befindet sich auch die Mehrzahl der Arbeitsplätze. Im Gegenzug wird der bestehende Inselbahnhof der DB in Lindau, der künftig nur noch von Nahverkehrszügen bedient wird, verkleinert.

Der Spatenstich wird am 23. Juli in Anwesenheit von Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder erfolgen.

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So werden die Kosten aufgeteilt

Finanziert wird der neue Bahnhof durch den Bund, den Freistaat Bayern und die Stadt Lindau. 13,7 Millionen Euro stammen im Rahmen der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung zwischen Bund und DB aus der sogenannten Länderquote Bayern. Über deren Verwendung entscheiden die DB und das Bayerische Verkehrsministerium. Weitere 4,5 Millionen Euro steuert der Freistaat aus Landesmitteln bei, die Stadt Lindau dagegen unterstützt den Bau mit 3,1 Millionen Euro.

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Der Festlandsbahnhof Lindau-Reutin ist Teil der sogenannten Zwei-Bahnhofs-Lösung für Lindau. Diese war auf Basis zweier Bürgerentscheide in den Jahren 2011 und 2012 entwickelt worden. Mit dem Fernverkehrshalt in Lindau-Reutin könne Reisezeit bei den überregionalen Zugverbindungen eingespart werden. Auch für Pendler liege der Bahnhof wesentlich günstiger. Denn rund 90 Prozent der Lindauer Bevölkerung lebt auf dem Festland, hier befindet sich auch die Mehrzahl der Arbeitsplätze. Im Gegenzug wird der bestehende Inselbahnhof der DB in Lindau, der künftig nur noch von Nahverkehrszügen bedient wird, verkleinert.

Der Spatenstich wird am 23. Juli in Anwesenheit von Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder erfolgen.

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