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Wohin bewegen Sie die Forschung von AGCO/Fendt, Walter Wagner?
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Interview

Wohin bewegen Sie die Forschung von AGCO/Fendt, Walter Wagner?

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Walter Wagner ist Geschäftsführer für Forschung & Entwicklung bei AGCO/Fendt. Fotos: AGCO/Fendt

Er ist ein „Ur-Allgäuer“ und bereits seit 1988 bei AGCO/Fendt beschäftigt. Seit Anfang Januar 2022 ist Walter Wagner der Geschäftsführer für Forschung & Entwicklung des Unternehmens. Welche Herausforderungen auf ihn und den Hersteller von Landmaschinen in Zukunft warten, erklärt er im Interview.


B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Herr Wagner, seit Anfang Januar sind Sie der neue Geschäftsführer für Forschung & Entwicklung bei AGCO/Fendt. Was hat sich in dieser neuen Position für Sie geändert?

Walter Wagner: Abgesehen von der größeren Verantwortung, hat sich eigentlich nicht viel geändert. Das Team ist dasselbe. Was sich aber ändern wird ist der Fokus der Abteilung Forschung & Entwicklung. Denn AGCO/Fendt wird in Zukunft noch viel internationaler werden. Als ich, damals hieß die Firma noch Xaver Fendt & Co., meine Stelle bei dem Unternehmen antrat, lag der Fokus noch anders. Globale Märkte wie Nordamerika gewinnen weiter an Bedeutung – damit kommen auch neue Herausforderungen auf uns zu.


Herausforderungen welcher Art?
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Oft verbindet man AGCO/Fendt nur mit Traktoren. Wir stellen in Marktoberdorf rund 100 Schlepper am Tag her, aber wir sind mittlerweile ein Hersteller von Landmaschinen aller Art. Wir nennen das Full-Line Programm. Um die Herausforderungen internationaler Märkte zu veranschaulichen, möchte ich aber ein Bespiel mit Traktoren im Vergleich zu Autos aufzeigen: Ein in Deutschland gebautes Auto kann auf deutschen Straßen ebenso gut fahren, wie in den USA oder in Brasilien. Denn Autobahn ist Autobahn. Bei Traktoren ist das anders, hier müssen die Maschinen den Märkten massiv angepasst werden, weil beispielsweise die Spurweite in den USA anders ist, als in Europa. In Brasilien ist z.B. der Boden viel staubiger als hier. Aus diesem Grund haben wir dafür einen selbstreinigenden Luftfilter entwickelt. So hat jede Region andere Anforderungen an die Landtechnik. In der Forschung & Entwicklung ist es deshalb unsere Aufgabe, diese Anforderungen zu identifizieren und bestmögliche Lösungen für alle Landwirten anzubieten.


Heißt das im Umkehrschluss, dass das Allgäu für AGCO/Fendt an Bedeutung verliert?

Ganz und gar nicht. Marktoberdorf ist und bleibt der Fendt Hauptsitz. Den wollen wir auch nicht verlassen. Erst 2021 haben wir ein neues Bürogebäude mit 130 neuen Arbeitsplätzen, im Entwicklungsbereich eingeweiht. Wir bieten Landwirten weltweit unsere Technik an, sind dabei aber fest verwurzelt im Allgäu. Natürlich arbeiten wir auch in nationalen und internationalen Entwicklungsteams über unterschiedlichen Standorten hinweg an spannenden Projekten.


Können Sie eines nennen, welches Sie für besonders spannend halten?
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Ein ganz spannendes Projekt ist etwa „H2 Agrar“. In einem Forschungsprojekt in Niedersachsen arbeiten wir zusammen mit Partnern an einer Wasserstoffinfrastruktur für die Landwirtschaft. Dort werden dieses Jahr in einer Testphase auch Fendt Traktoren mit einem Brennstoffzellenantrieb eingesetzt. Die Forschung nach klima- und umweltfreundlichen Technologien findet auch im Agrarbereich statt. Unsere deutschen Landwirte werden weiterhin eine große Verantwortung für den Umwelt- und Artenschutz übernehmen.


Viele innovative Projekte erleben derzeit durch die Coronakrise einen Dämpfer. Auch die Problematik von Lieferengpässen schadet der Wirtschaft. Wie erlebt AGCO/Fendt diese Situation?

Die Lieferschwierigkeiten von bestimmten Bauteilen beschäftigen auch uns. Die Gründe dafür sind vielfältig, weil heute die Warenströme global funktionieren. Produktionsausfälle bei Zulieferern durch steigende Infektionsquoten sind ein zusätzliches und schwer zu kalkulierendes Risiko. Insgesamt bin ich aber optimistisch gestimmt, dass die Situation langsam wieder besser wird.


Ein optimistischer Geschäftsführer kann ein Team beflügeln. Gehen sie, ganz persönlich gefragt, auch optimistisch in die neue Position?
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Diese neue Position nehme ich vor allem demütig an. Ich möchte diese Frage gern mit einem Zitat von Mutter Theresa beantworten, welches mir sehr passend erscheint: „Demütig zu sein bedeutet, dass du deine Grenzen akzeptierst, und dich anstrengst, damit die Welt ein besserer Platz wird, ohne dass du dir dafür den ganzen Erfolg zuschreibst.“ Wenn man die Welt auf das Unternehmen Fendt bezieht, dann passen diese Aufgaben schon sehr gut für mich.

 

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