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Witterungsumschwung sorgt für Anstieg der Arbeitslosigkeit im Allgäu
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Arbeitsmarkt

Witterungsumschwung sorgt für Anstieg der Arbeitslosigkeit im Allgäu

Archivbild. Maria Amtmann, Leiterin der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen. Foto: Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen
Archivbild. Maria Amtmann, Leiterin der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen. Foto: Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen

Das Allgäu lebt von seiner Natur und damit vom Tourismus. Zum Wintereinbruch schließen jedoch die ersten Saisonbetriebe. Welche Landkreise davon aber nicht betroffen sind.

Zum Stichtag im November waren im Allgäu 10.183 Menschen arbeitslos gemeldet, also 537 Personen mehr als im Vormonat Oktober. Die Arbeitslosigkeit stieg damit leicht um 0,1 Punkt auf 2,6 Prozent. „Der erwartete Anstieg der Arbeitslosenzahlen fällt in diesem November durchaus moderat aus“, erläutert Maria Amtmann, Leiterin der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen, die Entwicklung. „Die ersten Saisonbetriebe sind in die Winterpause gegangen und haben sich – meist vorübergehend - von einigen Mitarbeitern getrennt.“ Zu diesen Betrieben zählen manche Gastronomiebetriebe, Bergbahnen sowie Bau- und Gartenbaubetriebe, die aufgrund der Witterung teilweise nicht mehr im Freien arbeiten können.

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Was die Zahlen im Allgäu verraten

„Diese Entwicklung kann sich im Dezember noch fortsetzen“, führt Maria Amtmann aus und fügt hinzu: „Der verhältnismäßig geringe Anstieg lässt aber darauf schließen, dass einige Unternehmen versuchen, ihre Mitarbeitenden trotz Saisonpause zu halten – um sie nicht evtl. an andere Betriebe zu verlieren. […] Der Allgäuer Arbeitsmarkt zeigt sich insgesamt weiterhin äußerst robust. Auch die gestiegene Inflation und die damit verbundene, teilweise eingeschränkte Kauflaune der Verbraucherinnen und Verbraucher, haben nach unseren Erkenntnissen bis jetzt nicht zu einem Stelleneinbruch geführt“, zeigt sich die Agenturleiterin erfreut.

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Hauptproblem des Allgäus bleibt bestehen

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen waren im November 7.884 vakante Arbeitsstellen gemeldet: Gegenüber Oktober bedeutet dies einen Anstieg um 40 Stellen. Der Stellenbestand ist damit im November weiterhin auf hohem Niveau. Die Unternehmen meldeten der Agentur für Arbeit im November 1.460 neue Arbeitsstellen, also 66 Stellen mehr als im Oktober. Damit bleibt die Fach- und Arbeitskräftesicherung weiterhin ein drängendes Problem der Allgäuer Unternehmen: Betriebe, die weitgehend saisonunabhängig arbeiten können, sind trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten intensiv auf Personalsuche.

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Weiterhin viel Bewegung auf Ausbildungsmarkt

Auf dem Ausbildungsmarkt hat das sogenannte „5. Quartal“ begonnen. Dies bedeutet, dass Unternehmen immer noch versuchen, für Ausbildungsplätze, die sie zum Ausbildungsbeginn im September nicht besetzen konnten, geeignete Bewerber zu finden. Ein Einstieg in Ausbildung sei bis zum Jahresende für Ausbildungssuchende noch gut möglich. In neu begonnenen Ausbildungsverhältnissen läuft momentan meist noch die Probezeit, in der Unternehmen wie auch Auszubildende den Ausbildungsvertrag sehr einfach kündigen können. Tritt dieser Fall ein, versuchen die Firmen oft, den freigewordenen Platz wieder zu besetzen und die jungen Menschen, einen neuen Ausbildungsplatz zu finden.

Weiter Anstieg der Arbeitslosenquote erwartbar

Mit Ausnahme der Kreise Lindau und Unterallgäu, sind im November in allen anderen Städten und Kreisen des Agenturbezirks Kempten-Memmingen die Arbeitslosenzahlen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die aufgrund der Witterung fortschreitende Saisonpause wird im Dezember voraussichtlich zu einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit führen. Der Arbeitsmarkt des Bayerischen Allgäus zeigt sich nichtsdestotrotz sehr stabil – keine Selbstverständlichkeit in der aktuellen Situation mit diversen Krisenherden. Dies lässt hoffen, dass sich auch weiterhin die Arbeitslosenzahlen im saisonüblichen Rahmen bewegen werden.

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