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Paradebeispiel für Integration: Augsburger Greif Gruppe feiert Erfolg
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Zusammenarbeit

Paradebeispiel für Integration: Augsburger Greif Gruppe feiert Erfolg

Gemeinsam haben die Greif Gruppe und Agentur für Arbeit eine ausländische Fachkraft gesichert. Foto: Greif Gruppe
Gemeinsam haben die Greif Gruppe und Agentur für Arbeit eine ausländische Fachkraft gesichert. Foto: Greif Gruppe

Die Agentur für Arbeit war zu Besuch am Wolfratshauser Standort der Augsburger Greif Gruppe. Welcher erfreuliche Grund den Anlass dafür bereitet hat.

Zwischen dem Arbeitsinstitut und der Unternehmensgruppe besteht seit geraumer Zeit eine Netzwerkpartnerschaft. Seit 100 Jahren ist das Familienunternehmen Greif einer der führenden Anbieter für Mietwäsche in Deutschland. Schwerpunkte sind textile Mietsysteme für Hotel und Gastronomie, aber auch für Industrie und Gewerbe. Der Standort in Wolfratshausen gehört mit etwa 200 Mitarbeitern und 90 Tonnen Wäsche täglich zu einer der größten Wäschereien in Deutschland. Künftig wollen die Agentur für Arbeit und Greif ihre Zusammenarbeit weiter ausbauen. Orientieren wollen sie sich dabei an ihrem jüngsten gemeinsamen Erfolg.

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Vom Flüchtling zum stellvertretenden Schichtleiter

Mit nur 23 Jahren kommt Latif als Flüchtling nach Deutschland. Ohne Familie und ohne Deutschkenntnisse. Er lernt umgehend die deutsche Sprache. Latif legt so die Deutschprüfung erfolgreich auf B1 Niveau ab. In seiner Heimat hatte er mit einem Ingenieursstudium begonnen. In Deutschland muss er nochmal komplett von vorne anfangen. Sein damaliger Flüchtlingsbetreuer stellt den Kontakt zum Standort in Wolfratshausen her. Der Vorteil bei Greif: Hier ist es möglich auch ganz ohne Deutschkenntnisse zu arbeiten. Es gebe immer einen Mitarbeiter, der die Sprache der neuen Personalkraft spricht und ihn oder sie anlernen kann. So gab es bereits zwei Angestellte in der Wäscherei, die seine Landessprache Dari sprechen und seine Einarbeitung übernehmen konnten.

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Vom Flüchtling zum stellvertretenden Schichtleiter

2 Jahre lang arbeitet Latif als Helfer in der Wäscherei bevor er seine Ausbildung zum Textilreiniger beginnt und erfolgreich abschließt. Mittlerweile arbeitet er als stellvertretender Schichtleiter. Sein Vorgesetzter Thomas Pieringer, Produktionsleiter bei Greif in Wolfratshausen hält große Stücke auf den jungen Mann: „Latif ist ein Paradebeispiel dafür, was man aus eigenem Antrieb schaffen kann. Ich sehe in ihm einen passenden Nachfolger für meine Position und habe ihn auch menschlich in mein Herz geschlossen. Neben dem Berufsalltag verbindet uns unsere Leidenschaft für den Fußballsport.“ Latif selbst plädiert deshalb an Menschen mit ähnlichen Schicksalen: „Sei fleißig und glaub an Dich, dann kann man so Einiges schaffen.“

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Was es aus dem Beispiel zu lernen gibt

Michael Schankweiler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Rosenheim nahm sich daher Zeit, um den Greif Standort in Wolfratshausen zu besichtigen. Er selbst erklärt welche Rückschlüsse er aus dem Erfolg zieht: „Die Geschichte von Latif zeigt, dass sich der Blick in die eigenen Reihen lohnt. Häufig arbeiten Beschäftigte so wie Latif im Helferbereich, die motiviert sind und über das Potential verfügen, sich weiter zu qualifizieren. Ich freue mich auf die vertiefte Netzwerkpartnerschaft mit Greif in der Region.“

Integration soll an allen Standorten dem Erfolgsrezept folgen

Florian Oehler, Leiter Human Resources Greif-Gruppe schließt sich dem gegenseitigen Lob an: „Wir haben bereits in der Vergangenheit sehr gut mit der Agentur für Arbeit zusammengearbeitet. Nicht nur bei Fragen zur Suche und Qualifizierung von Mitarbeitern, sondern auch zu Zeiten der Corona-Pandemie als auch unser Geschäft durch die Einschränkungen in Hotellerie und Gastronomie stark zurückgegangen ist. Ziel ist es künftig an allen Standorten deutschlandweit noch enger mit der Agentur für Arbeit zusammen zu arbeiten, um vorhandenes Potential zu fördern und neue Mitarbeiter zu gewinnen.“

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