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Arbeitlosigkeit unter jungen Menschen im Allgäu steigt
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Arbeitsmarkt

Arbeitlosigkeit unter jungen Menschen im Allgäu steigt

Symbolbild. Die Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen meldet: Zahlreiche Ausbildungsstellen sind im Allgäu noch unbesetzt. Foto:
Symbolbild. Die Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen meldet: Zahlreiche Ausbildungsstellen sind im Allgäu noch unbesetzt. Foto: Bundesagentur für Arbeit

Personeller Nachwuchs ist rar und wird von Unternehmen dringend benötigt. Dennoch steigt die Arbeitslosenquote im Allgäu wegen jungen Menschen. Warum die Entwicklung kein Grund zur Sorge sei.

Für den Monat August gibt die Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen in ihrem Arbeitsmarktbericht bekannt, dass im Allgäu derzeit 10.480 Menschen beschäftigungslos sind. Das bedeutet eine gestiegene Arbeitslosenquote von 2,7 Prozent, weil 571 Personen mehr als im Juli als arbeitslos verzeichnet wurden. Diese Verschlechterung lasse sich allerdings mit Blick auf die Altersstruktur der erfassten Arbeitssuchenden erklären. 

Ausbildungsmarkt entwickelt sich gegenläufig 

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Im Vergleich zum Vormonat wurden 353 Menschen mehr registriert, die unter 25 Jahre alt sind und keiner Tätigkeit nachgehen. Horst Holas, stellvertretender Leiter der Arbeitsagentur Kempten-Memmingen, entschärft mögliche Interpretationen: „Junge Menschen, die mit Schule, Ausbildung oder Studium fertig geworden sind, melden sich überbrückend arbeitslos, um sich dann im September in den meisten Fällen wieder mit Schule, Arbeit, Ausbildung oder Studium aus der Arbeitslosigkeit abzumelden.“ Trotz dem vorhandenen Nachwuchs werden Allgäuer Betriebe zum Ausbildungsstart ihre Lehrstellen erneut nicht besetzen können. Mit 2.348 offenen Ausbildungsstellen sind es sogar noch 417 mehr als zum Stichtag im Vorjahr. 

Fachkräftemangel bleibt akut 

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Insgesamt zeichnet sich dagegen ein anderes Bild auf dem Stellenmarkt ab. Die Zahl der unbesetzten Posten hat sich erstmals seit Jahresbeginn verringert. Die personelle Vakanz in der Allgäuer Wirtschaft ging um 2,1 Prozent zurück. Der Stellenbestand beziffert sich so auf 8.241 und liegt damit aber weiterhin auf einem hohen Niveau. Der Rückgang soll ebenfalls nur als Momentaufnahme zu bewerten sein. Viele Betriebe würden die Einstellung neuer Mitarbeiter an das Ende der Urlaubssaison verschieben. „Die Allgäuer Unternehmen haben weiterhin in fast allen Bereichen mit einem Fachkräftemangel zu kämpfen – und dies trotz aller Unwägbarkeiten in Zusammenhang mit steigenden Energiekosten, hoher Inflation und Materialengpässen“, meint Holas. 

Kommt es wieder zu einem Aufschwung? 

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Doch der Arbeitsmarkt beweist sich als weiterhin aufnahmefähig. Dies zeige der fortgesetzte leichte Rückgang der Arbeitslosigkeit bei der Gruppe der über 50-Jährigen und der langzeitarbeitslosen Menschen. Der nächste Monat September markiert mit Schul- und Ausbildungsstart und dem Ende der Urlaubssaison den Beginn des jährlichen Herbstaufschwungs auf dem Arbeitsmarkt. Die Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen erwartet daher einen Rückgang der Arbeitslosenzahlen. Dabei gelte es allerdings solche Prognosen mit Vorsicht zu treffen, da die derzeitigen Kriseneffekte starke Variablen darstellen.

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