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Wintersport und Kulinarik ziehen Besucher ins Allgäu
Tourismus

Wintersport und Kulinarik ziehen Besucher ins Allgäu

Die kalten Temperaturen haben sich für das Allgäu ausgezahlt: Der Wintertourismus lief auf Hochtouren.
Die kalten Temperaturen haben sich für das Allgäu ausgezahlt: Der Wintertourismus lief auf Hochtouren. Foto: Allgäu GmbH; Erika Duerr

Das Allgäu hat im Winterhalbjahr 2025/2026 bei Gästeankünften und Übernachtungen zugelegt. Das ist die Bilanz.

Das Allgäu blickt auf ein erfolgreiches Winterhalbjahr 2025/2026 zurück. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik stiegen die Gästeankünfte um 1,8 Prozent auf rund 1,45 Millionen. Die Zahl der Übernachtungen erhöhte sich um 1,3 Prozent auf rund 4,79 Millionen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag bei 3,3 Tagen. Ein besseres Ergebnis wurde seit 2004 nur im Rekordjahr 2019 erzielt.

Winterstrategie trägt zum Wachstum bei

Stefan Egenter, Geschäftsführer der Allgäu GmbH, führt die positive Entwicklung auf die Attraktivität ihrer Winterangebote zurück. Neben klassischen Wintersportangeboten spielen zunehmend auch schneeunabhängige Aktivitäten eine Rolle. „Dieses Ergebnis unterstreicht die Attraktivität der Winterangebote unserer Bergbahnen, Orte sowie Gastgeber und spiegelt unsere Winter-Strategie wider“, kommentiert Egenter.

Nach Angaben der Allgäu GmbH wurde das Angebot in den vergangenen Jahren breiter aufgestellt. Neben Schneeerlebnissen gehören Kultur, Kulinarik und Gesundheitsangebote zum Winterprogramm. Auch Aktivitäten wie Wandern und Radfahren scheinen in der kalten Jahreszeit an Bedeutung zu gewinnen. „Schnee ist zwar das zentrale Erlebnisgut, doch das schneeunabhängige Angebot ist vielfältiger geworden: Kultur, Kulinarik, Gesundheit und die flexible Anpassung an Wandern oder Radfahren auch in der kalten Jahreszeit bilden das vielfältige Veranstaltungsangebot ab und sind die Basis für einen gelungenen Winterurlaub“, so Egenter weiter.

Schneereicher Saisonstart unterstützt Entwicklung

Zu der positiven Bilanz trug laut Allgäu GmbH insbesondere der schneereiche Beginn der Wintersaison bei. Die Monate März und April lagen zwar leicht unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Insgesamt entwickelte sich das Winterhalbjahr jedoch positiv.

Die Herkunft der Urlauber zeigt eine stabile Nachfrage aus dem Inland. Insgesamt 89 Prozent der Gäste kamen aus Deutschland. Internationale Besucher machten 11 Prozent aller Besucher aus. Innerhalb dieser Gruppe stellten Gäste aus der Schweiz den größten Anteil. Ihr Anteil lag bei 34 Prozent und damit 14 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Auf die Niederlande entfielen 16 Prozent der internationalen Gäste. Hier wurde ein Zuwachs von 5 Prozent verzeichnet. Gäste aus Österreich machten 8 Prozent der ausländischen Urlauber aus.

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