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Die Kooperation AllgäuTopHotels hat bei ihrer Gesellschafterversammlung im Ameron Neuschwanstein Alpsee Resort & Spa in Schwangau im Ostallgäu ein deutliches Wachstum bekannt gegeben. Neun neue Hotelpartner und elf zusätzliche Wirtschaftspartner erweitern das Netzwerk auf insgesamt 88 Hotels und 38 Partnerunternehmen. Damit wächst die Kooperation um rund 15 Prozent. Gleichzeitig rückt die wirtschaftliche Entwicklung der Branche stärker in den Mittelpunkt.
Seit mehr als 25 Jahren setzt die Kooperation Impulse für die Destinations- und Markenentwicklung im Allgäu. Bis 2030 sollen die 100 führenden Hotels der Region unter einem gemeinsamen Dach vereint werden, um das Allgäu als Urlaubsziel weiter zu stärken.
Beiratsvorsitzender Nik Jäger sieht darin einen wichtigen Schritt im Wettbewerb um neue Gäste. „Im internationalen Wettbewerb um kaufkräftige Gäste können wir nur gemeinsam erfolgreich sein“, so Jäger. Mit neuen Mitgliedern wie dem Berghotel Schlossanger Alp in Pfronten oder dem Wald & Wiesn in Balderschwang werde die Position im Alpenraum weiter ausgebaut.
Hohe Investitionen der Mitgliedsbetriebe tragen laut AllgäuTopHotels zur Entwicklung der Kooperation bei. Genannt werden unter anderem das Sonnenalp Resort, der Allgäuer Berghof, das Haubers Naturresort und das Resort Bergkristall.
Die Zahl dieser Wirtschaftspartner ist mittlerweile deutlich gestiegen. Sie beteiligen sich an der Finanzierung des gemeinsamen Marketingbudgets von rund 800.000 Euro. Gleichzeitig unterstützen sie die Hotels mit Know-how in Bereichen wie Finanzierung, Logistik, technische Lösungen und Einrichtungskonzepte.
Strategisch konzentriert sich die Kooperation auf jüngere Zielgruppen, neue Quellmärkte und eine bessere Auslastung unter der Woche. Eine wichtige Rolle spielt dabei die digitale Weiterentwicklung. In diesem Bereich konnten laut Kooperation neue Tools zur Suchmaschinenoptimierung die Zugriffe auf die Webseite steigern. Zudem arbeitet das Netzwerk an neuen Lösungen, um den Buchungsprozess für Gäste zu vereinfachen.
Mehr als 80 Hoteliers und Unternehmer nahmen an der Gesellschafterversammlung teil. Im Mittelpunkt standen der persönliche Austausch, die Vorstellung neuer Wirtschaftspartner sowie eine Keynote von Michael Meinicke, Geschäftsführer der Unternehmensberatung Ergebnismanufaktur aus Worms.
Dabei ging es vor allem um die wirtschaftliche Entwicklung der Branche. Hintergrund seien steigende Kosten, die schneller wachsen als die Erlöse. Meinicke betonte eine klare Positionierung. Wirtschaftlicher Erfolg entstehe nicht durch Kostensenkung. Eine Ansprache der richtigen Zielgruppe sowie eine konsequente Überprüfung aller Maßnahmen und Investitionen auf die Wertschöpfung seinen nötig.