Energie- und Umweltzentrums Allgäu

Wettbewerb: Unternehmen im Allgäu sammeln grüne Kilometer

Am 1. Juli startet der Wettbewerb für eine klimafreundliche Mitarbeiter-Mobilität des Energie- und Umweltzentrums Allgäu.

Green Ways to Work – so heißt der neue Wettbewerb für Unternehmen, den das Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) initiiert hat. Ziel ist es, die Mitarbeiter dazu zu motivieren, beim täglichen Weg zum Arbeitsplatz auf klimafreundliche Verkehrsmittel wie Fahrrad, Bus und Bahn umzusteigen. Start ist am 1. Juli. Unternehmen aus dem gesamten Allgäu können

Ziel: Möglichst viele grüne Kilometer sammeln

„Bei vielen Unternehmen entfällt ein Großteil der CO2-Emissionen auf die Fahrten zur Arbeit und nach Hause im Bereich der Mitarbeitermobilität“, erklärt eza!-Geschäftsführer Martin Sambale. Beim Wettbewerb Green Ways to Work können Unternehmen erfassen, wie hoch der Anteil der Mitarbeiter ist, die zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem E-Bike, dem Elektroauto, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Pkw mit herkömmlichem Verbrennungsmotor kommen. Ziel ist es möglichst viele grüne Kilometer zu sammeln.

Daten werden mit Hilfe einer App erfasst

Erfasst werden diese mit Hilfe einer eigens entwickelten App. Hier tragen die Mitarbeiter der beteiligten Firmen täglich ein, wie sie zur Arbeit gekommen sind. Je nach Verkehrsmittel werden die zurückgelegten Kilometer als graue oder als grüne Kilometer bewertet. Ausschlaggebend in der Gesamtwertung ist der Anteil der grünen Kilometer an den Gesamtkilometern pro Mitarbeiter. „Durch die Ermittlung des spezifischen Werts pro Mitarbeiter haben sowohl kleine als auch große Unternehmen eine faire Chance“, erläutert Felix Geyer, der bei eza! für Green Ways to Work zuständig ist.

Das ist das Ziel

Die App ermöglicht den Teilnehmern auch, sich regelmäßig auf dem Laufenden zu halten, wo ihr Unternehmen in der Wertung gerade steht und welche Kollegen in der firmeneigenen Wertung vorne liegen. „Bei der Aktion steht aber gar nicht so sehr der Sieg im Vordergrund“, stellt Felix Geyer fest. „Ziel ist es viel mehr, das Bewusstsein für die Umwelt zu schärfen, sein Mobilitätsverhalten zu hinterfragen und gegebenenfalls zu ändern.“ Der Wettbewerbscharakter soll dabei helfen. 

Idee stammt aus Leutkirch

Die Idee für Green Ways to Work stammt von der elobau GmbH & Co. KG. Dort lieferten sich einige Mitarbeiter einen inoffiziellen Wettstreit, bei dem es darum ging, wer die meisten Radfahr-Kilometer vorweisen konnte, berichtet Armin Hipper, Nachhaltigkeitsbeauftragter des Leutkircher Unternehmens. Als Armin Hipper davon hörte, reifte bei ihm sofort der Plan, einen richtigen Wettbewerb für das gesamte Unternehmen daraus zu machen. Das Zeiterfassungssystem wurde so umgestaltet, dass eine tagesgenaue Erfassung der Pendelkilometer und der damit einhergehenden CO2-Emissionen möglich wurde. Dafür gab es 2018 im Rahmen des Wettbewerbs Energiezukunft Allgäu einen Sonderpreis.

elobau konnte Projekt nicht alleine stemmen

Schon damals gab es Überlegungen, weitere Firmen im Allgäu zu einem Mobilitätswettbewerb einzuladen. „Aber wir als elobau konnten das nicht alleine stemmen“, meint Armin Hipper. eza! bot seine Unterstützung an. „Wir fanden die Wettbewerbs-Idee sehr gut“, so Sambale. Gefördert wird das Projekt mit 50.000 Euro vom Rat für nachhaltige Entwicklung in Berlin, der im Auftrag der Bundesregierung mit Beiträgen und Projekten die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie fortentwickelt und umsetzen hilft.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Energie- und Umweltzentrums Allgäu

Wettbewerb: Unternehmen im Allgäu sammeln grüne Kilometer

Am 1. Juli startet der Wettbewerb für eine klimafreundliche Mitarbeiter-Mobilität des Energie- und Umweltzentrums Allgäu.

Green Ways to Work – so heißt der neue Wettbewerb für Unternehmen, den das Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) initiiert hat. Ziel ist es, die Mitarbeiter dazu zu motivieren, beim täglichen Weg zum Arbeitsplatz auf klimafreundliche Verkehrsmittel wie Fahrrad, Bus und Bahn umzusteigen. Start ist am 1. Juli. Unternehmen aus dem gesamten Allgäu können

Ziel: Möglichst viele grüne Kilometer sammeln

„Bei vielen Unternehmen entfällt ein Großteil der CO2-Emissionen auf die Fahrten zur Arbeit und nach Hause im Bereich der Mitarbeitermobilität“, erklärt eza!-Geschäftsführer Martin Sambale. Beim Wettbewerb Green Ways to Work können Unternehmen erfassen, wie hoch der Anteil der Mitarbeiter ist, die zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem E-Bike, dem Elektroauto, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Pkw mit herkömmlichem Verbrennungsmotor kommen. Ziel ist es möglichst viele grüne Kilometer zu sammeln.

Daten werden mit Hilfe einer App erfasst

Erfasst werden diese mit Hilfe einer eigens entwickelten App. Hier tragen die Mitarbeiter der beteiligten Firmen täglich ein, wie sie zur Arbeit gekommen sind. Je nach Verkehrsmittel werden die zurückgelegten Kilometer als graue oder als grüne Kilometer bewertet. Ausschlaggebend in der Gesamtwertung ist der Anteil der grünen Kilometer an den Gesamtkilometern pro Mitarbeiter. „Durch die Ermittlung des spezifischen Werts pro Mitarbeiter haben sowohl kleine als auch große Unternehmen eine faire Chance“, erläutert Felix Geyer, der bei eza! für Green Ways to Work zuständig ist.

Das ist das Ziel

Die App ermöglicht den Teilnehmern auch, sich regelmäßig auf dem Laufenden zu halten, wo ihr Unternehmen in der Wertung gerade steht und welche Kollegen in der firmeneigenen Wertung vorne liegen. „Bei der Aktion steht aber gar nicht so sehr der Sieg im Vordergrund“, stellt Felix Geyer fest. „Ziel ist es viel mehr, das Bewusstsein für die Umwelt zu schärfen, sein Mobilitätsverhalten zu hinterfragen und gegebenenfalls zu ändern.“ Der Wettbewerbscharakter soll dabei helfen. 

Idee stammt aus Leutkirch

Die Idee für Green Ways to Work stammt von der elobau GmbH & Co. KG. Dort lieferten sich einige Mitarbeiter einen inoffiziellen Wettstreit, bei dem es darum ging, wer die meisten Radfahr-Kilometer vorweisen konnte, berichtet Armin Hipper, Nachhaltigkeitsbeauftragter des Leutkircher Unternehmens. Als Armin Hipper davon hörte, reifte bei ihm sofort der Plan, einen richtigen Wettbewerb für das gesamte Unternehmen daraus zu machen. Das Zeiterfassungssystem wurde so umgestaltet, dass eine tagesgenaue Erfassung der Pendelkilometer und der damit einhergehenden CO2-Emissionen möglich wurde. Dafür gab es 2018 im Rahmen des Wettbewerbs Energiezukunft Allgäu einen Sonderpreis.

elobau konnte Projekt nicht alleine stemmen

Schon damals gab es Überlegungen, weitere Firmen im Allgäu zu einem Mobilitätswettbewerb einzuladen. „Aber wir als elobau konnten das nicht alleine stemmen“, meint Armin Hipper. eza! bot seine Unterstützung an. „Wir fanden die Wettbewerbs-Idee sehr gut“, so Sambale. Gefördert wird das Projekt mit 50.000 Euro vom Rat für nachhaltige Entwicklung in Berlin, der im Auftrag der Bundesregierung mit Beiträgen und Projekten die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie fortentwickelt und umsetzen hilft.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben