Bündnis Klimaneutrales Allgäu 2030

eza! gründet Bündnis für klimaneutrales Allgäu

Das Allgäu soll bis 2030 klimaneutral werden. Das ist das Ziel eines neuen Projektes von eza!. Das sind die aktuellen Pläne dazu.

Über 120 Vertreter aus Wirtschaft und Politik – darunter Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller als Schirmherr – trafen sich im digitalen Gründerzentrum und präsentierten sich in Aufbruchsstimmung. Der allgemeine Tenor: Mit dem neuen Bündnis klimaneutrales Allgäu 2030 wird die Region zum Vorreiter beim Thema Klimaschutz. Der Ansatz, der hinter dem Bündnis steckt: Die teilnehmenden Unternehmen, Kommunen und Institutionen verpflichten sich, schrittweise bis spätestens zum Jahr 2030 klimaneutral zu werden. Dabei liegt der Schwerpunkt zunächst auf der Reduktion der CO2-Emissionen durch mehr Energieeffizienz und dem stärkeren Einsatz von erneuerbaren Energien. Darüber hinaus sollen unvermeidbare Restemissionen durch zertifizierte Projekte, die entsprechend CO2 einsparen, kompensiert werden. 

26 Unternehmen gründeten das Bündnis

„Die Zeichen des Klimawandels werden auch im Allgäu immer deutlicher wahrnehmbar und zeigen, dass es allerhöchste Zeit ist, den klimaschädlichen CO2-Ausstoß zu senken“, betonte Martin Sambale, Geschäftsführer des Energie- und Umweltzentrums Allgäu eza!. Tatsächlich würden immer mehr Unternehmen die Zeichen der Zeit erkennen und unabhängig von den gesetzlichen Vorgaben entschlossen handeln, hat der eza!-Geschäftsführer festgestellt. Um interessierten Firmen, aber auch Kommunen und Institutionen in der Region den Weg dorthin zu erleichtern, werde das Bündnis klimaneutrales Allgäu 2030 ins Leben gerufen, berichtete Sambale. Zu den Gründungsmitgliedern zählen 26 Unternehmen – darunter die Allgäuer Überlandwerk GmbH, die Swoboda Wiggensbach KG, die Bahnhof-Apotheke und das Sonnenalp Resort.  

Afrikanische Staaten sollen erneuerbare Energien nutzen

Der Beitrag aus den Industrieländern für eine nachhaltige Entwicklung in Afrika, die auf erneuerbaren Energien basieren müsse, sei für die Weltgemeinschaft von enormer Bedeutung, bekräftigte Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller als Schirmherr des Bündnisses klimaneutrales Allgäu 2030. „Ob die Klimakatastrophe eintritt oder nicht, entscheidet sich insbesondere in Afrika“, betonte Müller und erinnerte in diesem Zusammenhang an das enorme Bevölkerungswachstum in Afrika. Ziel sei es, dass die Entwicklungsländer fossile Brennstoffe gar nicht erst nutzen müssten, sondern direkt in erneuerbare Energien einsteigen würden. „Dafür braucht es unser Know-how und unser Kapital“, erklärte Müller. 

Auch Kemptens Oberbürgermeister Thomas Kiechle, der gleichzeitig Vorsitzender der eza!-Gesellschafterversammlung ist, begrüßte die Initiative und hoffte, dass „der Funke für eine Beteiligung am Bündnis klimaneutrales Allgäu 2030 auf möglichst viele überspringt“. Der Stadtrat Kempten wird am 20. Februar über den Beitritt beraten. Der städtische Ausschuss für Umwelt- und Klimaschutz hat die Teilnahme jedoch bereits befürwortet.

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