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Weniger insolvente Unternehmen im Allgäu
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Creditreform Kempten/Allgäu

Weniger insolvente Unternehmen im Allgäu

 Robuste Wirtschaftslage beruhigt Insolvenzgeschehen

2011 gab es einen Rückgang der Unternehmens-Insolvenzen um neun Prozent im Allgäu. Nur in Memmingen gab es erhebliche Zuwächse bei den Unternehmens-Insolvenzen.

Mit einer gewissen Verzögerung ist die gute konjunkturelle Entwicklung Deutschlands in der Region angekommen. Das hat zu einem spürbaren Rückgang der Insolvenzzahlen geführt. So wurden im vergangenen Jahr insgesamt 171 Unternehmen registriert, die von einer Insolvenz betroffen waren. Dies entspricht einem Rückgang um neun Prozent.

Die genauen Daten zu den Unternehmens-Insolvenzen

Im Hinblick auf die kreisfreien Städte ergibt sich ein durchwachsenes Bild. So ging in Kaufbeuren die Zahl der Unternehmens-Insolvenzen (12) zurück. Währenddessen stagnierte die Zahlt in Kempten/Allgäu (27). In Memmingen (23) dagegen war ein deutlicher Zuwachs festzustellen. Deutlich abgenommen hat die Zahl der Firmenpleiten im Jahr 2011 im Landkreis Oberallgäu. Dort  stieg die Zahl von 41 auf 32 Fälle. Ebenso gab es im Landkreis Lindau (Bodensee) einen Rückgang von 22 auf 14 Fälle. In den Landkreisen Ostallgäu (28) und Unterallgäu (35) wurde lediglich ein leichter Rückgang der Zahl der Unternehmens-Insolvenzen verzeichnet.

Welche Unternehmen mussten Insolvenz anmelden?

Es waren zumeist Kleinstbetriebe, Gewerbetreibende und selbstständig Tätige, die im vergangenen Jahr Insolvenz anmelden mussten. Dabei kam es zu einem geringfügigen Rückgang der Insolvenzzahlen bei kleinen Unternehmen. Ganze 80,7 Prozent  der Unternehmen, die weniger als fünf Personen beschäftigen, mussten Insolvenz melden. Bei 2,4 Prozent der Firmen-Zusammenbrüche bestand die Belegschaft aus mehr als 50 Mitarbeitern. Insgesamt sind in den insolventen Unternehmen ca. 1000 Arbeitsplätze bedroht.

Aus welchen Branchen kamen die insolventen Unternehmen?

Vier von zehn insolventen Unternehmen (41,6 Prozent) waren 2011 im Dienstleistungssektor tätig. Im Vorjahr waren es noch 59,0 Prozent der insolventen Unternehmen. 38,3 Prozent der Insolvenzfälle betraf ein Unternehmen aus dem Handelsgewerbe. Nur noch 7,0 Prozent der insolventen Firmen waren im Verarbeitenden Gewerbe tätig. Hierzu Alexandra Winterstein, Mitglied der Geschäftsführung Creditreform Kempten/Allgäu: „Die positive Entwicklung der deutschen Wirtschaft spiegelt sich auch im Insolvenzgeschehen der Region. Die Insolvenzanfälligkeit der Kleinstbetriebe ist jedoch immer noch zu hoch.“

Mehr unter www.kempten.creditreform.de

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