Corona-Virus

Weihnachtsmarkt in Bad Hindelang fällt aufgrund von Corona aus

Der Erlebnis-Weihnachtsmarkt Bad Hindelang findet in diesem Jahr nicht statt. Fünfeinhalb Monate vor der Eröffnung am 27. November haben sich die Organisatoren aufgrund der Corona-Pandemie entschieden, die Großveranstaltung erstmals abzusagen.

„Wir hätten in diesen Tagen intensiv mit der Vorbereitung, Planung und den Proben für das Bühnenstück begonnen. Da aktuell jedoch niemand genau abschätzen kann, ob uns eine erneute Ausgangs-Beschränkung infolge einer weiteren Infektionswelle droht und ob wir den Erlebnis-Weihnachtsmarkt letztlich überhaupt durchführen können, haben wir uns für eine geplante Absage zu einem frühen Zeitpunkt entschieden. Die Gesundheit von Besuchern und Mitwirkenden muss an erster Stelle stehen“, betont Brigitte Weber, die Erfinderin des Bad Hindelanger Weihnachtsmarktes.

Planungen für 2021 beginnen zeitnah

Tochter Anja Weber fügt hinzu: „Mit den Planungen für den Erlebnis-Weihnachtsmarkt 2021 beginnen wir zeitnah. Zum 20-Jährigen Bestehen könnte es die eine oder andere Attraktion oder eine Extra-Portion Weihnachtsmarkt geben. 2011 zum 10-jährigen Bestehen hatten wir zum Beispiel die Zahl der Umzüge erweitert.“ Anja Weber steht als geschäftsführende Vorstandsvorsitzende der Bürgergenossenschaft parat. Das Führungsgremium gab bereits grünes Licht, die seit zehn Jahren als Assistentin der Geschäftsleitung für den Weihnachtsmarkt festangestellte Betriebswirtschaftlerin zur Nachfolgerin ihrer Mutter Brigitte Weber zu ernennen. Offiziell vollzogen werden kann der Wechsel jedoch erst bei der nächsten Versammlung der Bürgergenossenschaft im Frühjahr 2021.

„Aushängeschild weit über das Allgäu hinaus“


Die für dieses Jahr anberaumte Versammlung musste infolge der Corona-Virus-Pandemie ebenfalls abgesagt werden. Bis dahin arbeitet die Ideengeberin des Erlebnis-Weihnachtsmarkts, Brigitte Weber, ehrenamtlich weiter. Die Bad Hindelanger Bürgermeisterin Dr. Sabine Rödel bedauert die Absage, zeigt jedoch großes Verständnis: „Der Erlebnis-Weihnachtsmarkt ist für Bad Hindelang ein Aushängeschild weit über das Allgäu hinaus und aus dem jährlichen Veranstaltungskalender der Gemeinde nicht wegzudenken. Da eine organisatorische und finanzielle Planungssicherheit zum jetzigen Zeitpunkt nicht gegeben ist und sich daran vermutlich auch so schnell nichts ändern wird, ist die frühzeitige Entscheidung konsequent und richtig. Das spart allen Beteiligten Ressourcen und Zusatzkosten, die bereits durch die Ausarbeitung eines umfassenden Hygieneschutz-Konzepts entstanden wären. Nehmen wir die Situation an wie sie aktuell ist und freuen uns bereits jetzt auf den Erlebnis-Weihnachtsmarkt im kommenden Jahr.“

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Planungen für 2021 beginnen zeitnah

Tochter Anja Weber fügt hinzu: „Mit den Planungen für den Erlebnis-Weihnachtsmarkt 2021 beginnen wir zeitnah. Zum 20-Jährigen Bestehen könnte es die eine oder andere Attraktion oder eine Extra-Portion Weihnachtsmarkt geben. 2011 zum 10-jährigen Bestehen hatten wir zum Beispiel die Zahl der Umzüge erweitert.“ Anja Weber steht als geschäftsführende Vorstandsvorsitzende der Bürgergenossenschaft parat. Das Führungsgremium gab bereits grünes Licht, die seit zehn Jahren als Assistentin der Geschäftsleitung für den Weihnachtsmarkt festangestellte Betriebswirtschaftlerin zur Nachfolgerin ihrer Mutter Brigitte Weber zu ernennen. Offiziell vollzogen werden kann der Wechsel jedoch erst bei der nächsten Versammlung der Bürgergenossenschaft im Frühjahr 2021.

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Die für dieses Jahr anberaumte Versammlung musste infolge der Corona-Virus-Pandemie ebenfalls abgesagt werden. Bis dahin arbeitet die Ideengeberin des Erlebnis-Weihnachtsmarkts, Brigitte Weber, ehrenamtlich weiter. Die Bad Hindelanger Bürgermeisterin Dr. Sabine Rödel bedauert die Absage, zeigt jedoch großes Verständnis: „Der Erlebnis-Weihnachtsmarkt ist für Bad Hindelang ein Aushängeschild weit über das Allgäu hinaus und aus dem jährlichen Veranstaltungskalender der Gemeinde nicht wegzudenken. Da eine organisatorische und finanzielle Planungssicherheit zum jetzigen Zeitpunkt nicht gegeben ist und sich daran vermutlich auch so schnell nichts ändern wird, ist die frühzeitige Entscheidung konsequent und richtig. Das spart allen Beteiligten Ressourcen und Zusatzkosten, die bereits durch die Ausarbeitung eines umfassenden Hygieneschutz-Konzepts entstanden wären. Nehmen wir die Situation an wie sie aktuell ist und freuen uns bereits jetzt auf den Erlebnis-Weihnachtsmarkt im kommenden Jahr.“

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