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vbw/vbm: zwischen Warnstreiks und Europa-Strategie
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ibw – Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e. V.

vbw/vbm: zwischen Warnstreiks und Europa-Strategie

 Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer von bayme vbm vbw. Foto: bayme

Der vbm – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V. steht zurzeit mit der IG-Metall in Verhandlungen. Jedoch verlaufen diese nicht so gut wie erhofft. Warnstreiks wurden angekündigt. Und das trotz des entgegenkommenden Angebots. Beim Blick nach Europa sind Sorgenfalten beim vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. zu erkennen. Die Zwischenbilanz der „Europa 2020-Strategie“ fiel eher gemischt aus. Zu beiden Themen sprach sich der Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt kritisch aus.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Für den Hauptgeschäftsführer der vbm – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e.V. und der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. geht es gerade stressig zu. Während die vbm mit der IG Metall in den Tarifverhandlungen steckt, sorgt sich die vbw um die Zwischenbilanz bei der „Europa 2020-Strategie“.

IG Metall droht mit Warnstreiks trotz Angebot von vbm

Trotz des Angebots der vbm droht die IG Metall mit weiteren Warnstreiks. „Wir haben in der zweiten Tarifverhandlung Ende Januar ein vernünftiges und faires Angebot vorgelegt und sind mit diesem auf alle drei Forderungen der IG Metall Bayern eingegangen. Es ist nicht nachvollziehbar, warum die IG Metall nach wie vor auf massive Warnstreiks setzt“, so Bertram Brossardt. „Der Aufbau dieses Drohszenarios ist für die weiteren Verhandlungen wenig konstruktiv. Warnstreiks behindern die Herstellprozesse in der international stark vernetzten M+E Produktion.“

Gemischte Halbzeitbilanz veranlasst Brossardt für eine konsequentere Umsetzung zu werben

Zur gleichen Zeit hat die EU in Brüssel eine gemischte Halbzeitbilanz ziehen müssen. Der vbw Chef sagte vor den Vertretern des lettischen Arbeitgeberverbands: „Die lettische Ratspräsidentschaft fällt in eine Zeit großer Unsicherheiten für die Wirtschaft in der EU. Umso wichtiger ist es, die ‚Europa 2020-Strategie‘ konsequent weiterzuverfolgen.“ Eine starke Industrie sei Grundvoraussetzung dafür. „Sie ist das Herz einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft. Deshalb muss das Ziel der EU-Kommission, den Wertschöpfungsanteil der Industrie bis 2020 auf 20 Prozent zu erhöhen, konsequent umgesetzt werden“, so Brossardt weiter.

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