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Ursache für den Stromausfall in Kempten gefunden
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Allgäuer Überlandwerk GmbH

Ursache für den Stromausfall in Kempten gefunden

 Die Auswirkungen des Kabelbrandes - Der Grund für den Schaden war ein technischer Defekt eines Kabels, Foto: AÜW

Die Ursache ist gefunden. Durch einen Kabelbrand in einem Umspannwerk waren über 10.000 Haushalte zwei Stunden ohne Strom. Die Schadensursache: Ein Defekt der eigentlich nur einmal in 3.263 Jahren auftritt. 

Und auf einmal waren die Lichter aus. Am 28. Juni um 15:20 waren plötzlich rund 13.000 Haushalte ohne Strom. Sogar viele Ampeln waren in dieser Zeit ohne Funktion. Verantwortlich war ein Kabelbrand, der 154 Transformationsstationen stromlos machte. „Der Brand ist am Freitagnachmittag gegen 15.20 Uhr im Umspannwerk in Kempten ausgebrochen“, erklärt Georg Fahrenschon, Geschäftsführer der AllgäuNetz GmbH & Co. KG. Zusammen mit der AÜW, Polizei und Feuerwehr konnte der Brand jedoch schnell gelöscht werden. Um die Stromversorgung  Schritt für Schritt wieder herzustellen, mussten die Transformationsstationen manuell auf andere Umspannwerke umgeschaltet werden. „Bereits ab 16.05 Uhr konnten wir erste betroffene Gebiete wieder mit Strom versorgen. Ab 17.35 Uhr waren alle betroffenen Stadtteile in Kempten und in Wiggensbach wieder mit Strom versorgt.“

Ursachenfindung im Umspannwerk

Alles in Allem waren 13.222 Haushalte von dem Stromausfall betroffen. „Wir bedauern die Unannehmlichkeiten sehr, die bei den Allgäuerinnen und Allgäuern durch den Stromausfall entstanden sind“, so AÜW-Geschäftsführer Michael Lucke. „An alle Helfer, angefangen bei der Polizei, über die Feuerwehr und an unsere Mitarbeiter, die uns bei der Brandbekämpfung unterstützt und geholfen haben, die Stromversorgung innerhalb von zwei Stunden wieder herzustellen, an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön.“ Ein Team aus AÜW- und AllgäuNetz-Mitarbeitern sowie eines unabhängigen Sachverständigen der Rheinisch Westfälische Technische Hochschule (RWTH), Professor Dr. Armin Schnettler, sollten die Ursache für den Brand zu isolieren.

Den Schaden trägt die Versicherung

Gemeinsam konnten die Experten die Schadensursache ermitteln. Der technische Defekt eines Kabels hat den Brand ausgelöst, so Professor Dr. Schnettler. „Dass solch ein Defekt auftritt und sich eine thermische Reaktion bildet, welche bei weiteren Kabeln zu einem Kurzschluss führte und den Brand verursachte, ist äußerst selten“, erläutert Prof. Dr. Schnettler. Sogar unglaublich selten, wie Dr. Michael Fiedeldey, der technische Leiter der AÜW, ergänzt: „Oder anders ausgedrückt: sie tritt einmal in 3.263 Jahren ein.“ Der Stromausfall hat mit Stand 16.Juli 2013 einen Sachschaden in Höhe von 3,6 Mio. Euro verursacht. Der Schaden wird durch die Versicherung reguliert werden. „Die Erneuerung der beschädigten Teile des Umspannwerks laufen auf Hochtouren, sie werden vor Beginn der Wintermonade, voraussichtlich im Oktober 2013, abgeschlossen sein“, so Fiedeldey.

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