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Erneuerbare Energie im Allgäu möglich
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Allgäuer Überlandwerk GmbH

Erneuerbare Energie im Allgäu möglich

 Die Höhen und Tiefen der Voralpenregion bieten sich für ein Pumpspeicherkraftwerk an. Foto: AÜW

Regenerative Energie findet immer mehr Fürsprecher. Daher steigt auch der Anteil der Energiequelle immer weiter an. Das Allgäuer Überlandwerk untersucht, ob nun die Vorteile eines Pumpspeicherkraftwerks auch im Allgäu genutzt werden können. 

Ein Pumpspeicherkraftwerk hat gegenüber anderen Energiequellen den enormen Vorteil, innerhalb weniger Minuten auf einen Stromüberschuss oder einen nötigen Strombedarf zu reagieren. Das ist für eine nachhaltige und stabile Energieversorgung inzwischen unerlässlich. Die Pumpspeicherkraftwerke helfen, die Schwankungen der Natur bei der Stromgewinnung auszugleichen. So kann überschüssige Energie aufgenommen werden, indem Wasser über eine Rohrleitung in ein höher gelegenes künstlich angelegtes Oberbecken gepumpt und dort gespeichert wird. Bei Bedarf fließt das Wasser von dort wieder in das untere Becken und treibt die Turbinen und dann in Folge den Generator zur Stromerzeugung an.

Allgäu bietet sich für Pumpspeicherkraftwerk an

Dr. Michael Fieddeley, Technischer Leiter des Allgäuer Überlandwerk, erklärt das Pumpspeicherkraftwerk: „Bei einem Wirkungsgrad von etwa 70 bis 75 Prozent, sind Pumpspeicherkraftwerke unter den großtechnischen Verfahren derzeit das effizienteste Instrument für die Zwischenspeicherung von elektrischer Energie. Unser Energieversorgungssystem ist so ausgelegt, dass sich Stromangebot und -nachfrage in einem Gleichgewicht befinden müssen. Um die Stabilität dieses Systems gewährleisten und einen Zusammenbruch verhindern zu können, muss deshalb bei zuviel Energie in diesem System die Überkapazität gespeichert werden. Eine Nutzung im Allgäu mit großen Höhendifferenzen zur Errichtung eines Pumpspeicherkraftwerks bietet sich hierfür geradezu an

Entscheidender Beitrag zur Energiewende

Bisher haben sich von 20 Standorten die Ortschaften Breitenstein und Rottachsee als Möglichkeit für ein Pumpspeicherkraftwerk herausgestellt.  Eine Entscheidung ist jedoch noch nicht gefallen. „Die Finanzeirung eines solchen Bauprojekts soll unter Umständen mit Hilfe einer Beteiligung der Region stattfinden, falls sich der Standort als energiewirtschaftlich, ökologisch und ökonomisch erweist“, so AÜS-Geschäftsführer Michael Lucke.  „Mit dem Bau eines Pumpspeicherkraftwerks kann ein entscheidender Beitrag zur Energiewende und zur regenerativen Stromerzeugung geleistet werden.“

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