Technische Neuerung

Sparkasse Allgäu zieht positive Bilanz zur Echtzeit-Überweisung

Manfred Hegedüs, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Allgäu. Foto: Sparkasse Allgäu
Kunden der Sparkasse Allgäu können seit dem 10. Juli 2018 mit der Echtzeit-Überweisung Geld transferieren. Das gilt sowohl für das Online-Banking als auch das Mobile-Banking. Das Angebot wird bereits rege genutzt, ist jedoch nicht kostenfrei.

Sparkassen-Kunden können seit diesem Sommer zwischen der Standard-Überweisung und der sekundenschnellen Echtzeit-Überweisung wählen. „Mit der neuen Echtzeit-Überweisung vervollständigen wir unser hochmodernes Zahlungsverkehrsangebot für alle unsere Kunden“, so Manfred Hegedüs, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Allgäu. „Die Zahlungen sind einfach und sicher und ergänzen unser Girokonten-Angebot.“ Geld wird innerhalb von zehn Sekunden auf das Konto des Zahlungsempfängers übertragen.

Maximal 15.000 Euro überweisbar

„Die Kunden nutzten die Echtzeit-Überweisung bereits sofort nach der Einführung am 10. Juli. Pro Tag wurden rund 50 Echtzeit-Überweisungen in Auftrag gegeben. Auch das Betrags-Maximum von 15.000 Euro wurde bereits am ersten Tag per Echtzeit überwiesen“, berichtet Hegedüs weiter. Eine Echtzeit-Überweisung kostet jedoch neun Cent, für Minderjährige ist der Service kostenfrei. Die Sparkasse Allgäu weist weiter darauf hin: Im Betrugsfall wird der Betrag spätestens am nächsten Arbeitstag erstattet.

Sparkassenverband in Deutschland Vorreiter bei Echtzeit-Überweisungen

Voraussetzung für eine Echtzeit-Überweisung ist, dass auch das Empfängerinstitut am neuen Verfahren teilnimmt. Dieses ist für die europäischen Finanzinstitute nicht verpflichtend. Aktuell haben fast 1.100 Zahlungsdienstleister (insgesamt rund 4.200) aus 15 Ländern des SEPA-Raumes ihren Beitritt erklärt und nehmen bereits heute oder perspektivisch an diesem Verfahren teil. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) hat für die Institute der Sparkassen-Finanzgruppe zum frühestmöglichen Termin den Beitritt erklärt. Die Sparkassen-Finanzgruppe mit 50 Millionen Kunden ist somit die erste Bankengruppe in Deutschland, die sich dem Verfahren anschließt.

Per Smartphone zahlen

Neben der Echtzeit-Überweisung ermöglich die Sparkasse Allgäu auch das Bezahlen per Smartphone. Seit Ende Juli steht das neue Zahlungsmittel zur Verfügung. Bezahlt werden kann so dort, wo kontaktloses Bezahlen funktioniert. Das trifft laut Sparkasse auf 75 Prozent aller deutschen Kartenterminals zu. Transaktionen bis 25 Euro verlangen in der Regel keine PIN-Eingabe.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Technische Neuerung

Sparkasse Allgäu zieht positive Bilanz zur Echtzeit-Überweisung

Manfred Hegedüs, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Allgäu. Foto: Sparkasse Allgäu
Kunden der Sparkasse Allgäu können seit dem 10. Juli 2018 mit der Echtzeit-Überweisung Geld transferieren. Das gilt sowohl für das Online-Banking als auch das Mobile-Banking. Das Angebot wird bereits rege genutzt, ist jedoch nicht kostenfrei.

Sparkassen-Kunden können seit diesem Sommer zwischen der Standard-Überweisung und der sekundenschnellen Echtzeit-Überweisung wählen. „Mit der neuen Echtzeit-Überweisung vervollständigen wir unser hochmodernes Zahlungsverkehrsangebot für alle unsere Kunden“, so Manfred Hegedüs, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Allgäu. „Die Zahlungen sind einfach und sicher und ergänzen unser Girokonten-Angebot.“ Geld wird innerhalb von zehn Sekunden auf das Konto des Zahlungsempfängers übertragen.

Maximal 15.000 Euro überweisbar

„Die Kunden nutzten die Echtzeit-Überweisung bereits sofort nach der Einführung am 10. Juli. Pro Tag wurden rund 50 Echtzeit-Überweisungen in Auftrag gegeben. Auch das Betrags-Maximum von 15.000 Euro wurde bereits am ersten Tag per Echtzeit überwiesen“, berichtet Hegedüs weiter. Eine Echtzeit-Überweisung kostet jedoch neun Cent, für Minderjährige ist der Service kostenfrei. Die Sparkasse Allgäu weist weiter darauf hin: Im Betrugsfall wird der Betrag spätestens am nächsten Arbeitstag erstattet.

Sparkassenverband in Deutschland Vorreiter bei Echtzeit-Überweisungen

Voraussetzung für eine Echtzeit-Überweisung ist, dass auch das Empfängerinstitut am neuen Verfahren teilnimmt. Dieses ist für die europäischen Finanzinstitute nicht verpflichtend. Aktuell haben fast 1.100 Zahlungsdienstleister (insgesamt rund 4.200) aus 15 Ländern des SEPA-Raumes ihren Beitritt erklärt und nehmen bereits heute oder perspektivisch an diesem Verfahren teil. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) hat für die Institute der Sparkassen-Finanzgruppe zum frühestmöglichen Termin den Beitritt erklärt. Die Sparkassen-Finanzgruppe mit 50 Millionen Kunden ist somit die erste Bankengruppe in Deutschland, die sich dem Verfahren anschließt.

Per Smartphone zahlen

Neben der Echtzeit-Überweisung ermöglich die Sparkasse Allgäu auch das Bezahlen per Smartphone. Seit Ende Juli steht das neue Zahlungsmittel zur Verfügung. Bezahlt werden kann so dort, wo kontaktloses Bezahlen funktioniert. Das trifft laut Sparkasse auf 75 Prozent aller deutschen Kartenterminals zu. Transaktionen bis 25 Euro verlangen in der Regel keine PIN-Eingabe.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben