Mobile-Payment

Sparkasse Allgäu: Smartphone wird digitale Geldbörse

Kunden der Sparkasse Allgäu können jetzt mit ihrem Smartphone kontaktlos bezahlen. Das Mobilgerät wird so zum stets verfügbaren Zahlungsinstrument im Alltag – außer beim iPhone.

Seit Ende Juli können Kunden der Sparkasse Allgäu auf das neue Zahlungsmittel zugreifen. „Mit der digitalisierten Karte im Smartphone auf Basis der bewährten Zahlungsmittel girocard und Kreditkarte bieten wir unseren Kunden nun eine komfortable und sichere Lösung zum mobilen Bezahlen“, erklärt Manfred Hegedüs, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Allgäu.

Apple schaltet Schnittstelle nicht frei

Privatkunden ab 18 Jahren, die am Online-Banking der Sparkasse Allgäu teilnehmen, können sich über den Google Play Store die App „Mobiles Bezahlen“ der Sparkassen auf ihrem Android-Smartphone installieren. In der App hinterlegt und digitalisiert der Kunde seine physischen Karten, zunächst die Sparkassen-Card (girocard) und die Sparkassen-Kreditkarte (MasterCard). Weitere Karten wie die Sparkassen-Kreditkarte Visa werden in künftigen Ausbaustufen ergänzt. Die Nutzung der App mit dem iPhone ist aktuell noch nicht möglich, da Apple die entsprechende Schnittstelle in den Geräten bisher nicht freigegeben hat.

Beträge bis 25 Euro ohne PIN

So bezahlt werden kann überall, wo kontaktloses Bezahlen funktioniert. Das trifft auf mittlerweile 75 Prozent aller deutschen Kartenterminals zu. Der Kunde hält sein Smartphone an das NFC-Symbol des Terminals und wartet ein kurzes akustisches oder optisches Bestätigungssignal ab. Transaktionen bis 25 Euro verlangen in der Regel keine PIN-Eingabe, wie beim kontaktlosen Bezahlen mit Karte.

NFC – weltweit führender Technologiestandard

Das kontaktlose Bezahlen funktioniert nur, wenn der Abstand zwischen Smartphone und Terminal wenige Zentimeter beträgt. Ein Abbuchen „im Vorbeigehen“ ist somit nahezu unmöglich. Die NFC-Technik („Near Field Communication“), auf die die Sparkassen auch beim Bezahlen mit kontaktlosen Karten setzen, ist weltweit führender Technologiestandard. Auch Doppelbuchungen sind ausgeschlossen, da jede Transaktion aktiv vom Händler im Kassenterminal einzeln ausgeführt werden muss. Wie bei der Kartenzahlung werden alle Bezahlvorgänge online vom hinterlegten Kartenkonto autorisiert.

Händlerakzeptanz steigt

Laut dem Handelsverband Deutschland HDE akzeptieren aktuell insgesamt 65 Prozent der großen Händler kontaktloses Bezahlen. Große Akzeptanten sind ALDI, REWE und LIDL, aber auch immer mehr kleinere und mittelständische Händler, wie beispielsweise die Feneberg Lebensmittel GmbH, akzeptieren kontaktlose Zahlungen.

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Beträge bis 25 Euro ohne PIN

So bezahlt werden kann überall, wo kontaktloses Bezahlen funktioniert. Das trifft auf mittlerweile 75 Prozent aller deutschen Kartenterminals zu. Der Kunde hält sein Smartphone an das NFC-Symbol des Terminals und wartet ein kurzes akustisches oder optisches Bestätigungssignal ab. Transaktionen bis 25 Euro verlangen in der Regel keine PIN-Eingabe, wie beim kontaktlosen Bezahlen mit Karte.

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