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So startet die Allgäuer Wirtschaft in das Jahr 2022
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Kojunkturumfrage

So startet die Allgäuer Wirtschaft in das Jahr 2022

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Andrea Thoma-Böck von der Thoma Metallveredelung GmbH und Vorsitzende der IHK-Regionalversammlung Memmingen/Unterallgäu. Foto: IHK Schwaben

Mit der Konjunkturumfrage der IHK Schwaben lässt sich ableiten wie Unternehmen aus Bayerisch-Schwaben ihre derzeitige Geschäftslage durchschnittlich einschätzen. Was die jüngsten Ergebnisse über das Allgäu aussagen und wie die Zukunft des Wirtschaftsstandorts sich entwickeln könnte.

Im Allgäu hat die Konjunktur einen spürbaren Rückschlag hinnehmen müssen. Der IHK-Konjunkturklimaindex der Region ist im Vergleich zur Vorumfrage aus dem Herbst 2021 um sechs Punkte gesunken. Damit liegt er über dem langjährigen regionalen Mittel von 123 und dem Vorkrisenniveau von 120 Punkten aus dem Herbst 2019. Peter Leo Dobler, Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung Kaufbeuren und Ostallgäu, schätzt die Ergebnisse ein: „Die wirtschaftliche Entwicklung im Allgäu hat zum Jahresbeginn 2022 an Kraft verloren. Dabei ist der Rückgang im stark touristisch geprägten Süden deutlicher ausgefallen als beispielsweise im Norden des Ost- oder des Unterallgäus.“


So bewerten Unternehmer ihre Situation
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49 Prozent, und damit knapp jedes zweite Unternehmen des Allgäus, bewerten die aktuelle Geschäftslage als gut. Damit ist der Anteil im Vergleich zur Vorumfrage lediglich um einen Prozentpunkt gesunken. Jedoch ist der Anteil derer, die gegenwärtig eine schlechte Situation in ihrem Unternehmen vorfinden, um fünf Prozentpunkte auf 17 Prozent angestiegen. Bezüglich der Erwartungen rechnet die Mehrheit der befragten mit keiner Veränderung in den kommenden Monaten. 27 Prozent der Unternehmerinnen und Unternehmer erwarten in diesem Zeitraum eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Situation. Dies sind jedoch fünf Prozentpunkte weniger als noch im Herbst.


Zwei regionale Wirtschaftssäulen sind gefährdet

Mit Blick auf das Auftragsvolumen aus dem In- und Ausland sind die Erwartungen der Unternehmen verhalten. Die Mehrheit der Befragten erwartet keine Veränderungen im Vergleich zur derzeitigen Situation. Gleiches gilt für die erwartete Beschäftigtenzahl. Thomas Holderried, Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung Lindau, erklärt: „Die Allgäuer Wirtschaft ist in vielen Bereichen stark international vernetzt. Die Entwicklung unserer Unternehmen hängt neben der Inlandsnachfrage davon ab, dass internationale Lieferketten funktionieren und Gäste aus dem Ausland den Weg zu uns finden – beides Themen, die derzeit große Herausforderungen mit sich bringen und sich damit negativ auf die Konjunktur auswirken.“


Tourismusbetreiber bleiben optimistisch
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82 Prozent der Unternehmen des Reise- und Gastgewerbe im Allgäu bewerten ihre gegenwärtige Lage als schlecht. Jedoch erwartet auch jedes Vierte eine Verbesserung in den kommenden Monaten. „Wie kein anderer Wirtschaftszweig leidet das Reise- und Gastgewerbe unter den coronabedingten Beschränkungen. Doch zeigt der Blick ins letzte Jahr auch, dass sich die Branche über die warmen Monate hinweg auch aufgrund vieler Gäste aus dem Inland wieder schnell erholen konnte. Das gibt uns trotz der derzeit trüben Lage Grund zur Hoffnung“, kommentiert Markus Brehm, Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung Kempten und Oberallgäu die Lage und die Perspektive der Allgäuer Leitbranche.


Weitere Belastungen bremsen den Aufschwung

Ebenso wie die bayerisch-schwäbische Gesamtwirtschaft stehen auch die Unternehmen aus dem Allgäu vor vielfältigen Herausforderungen. Der Fachkräftemangel, die anhaltenden Material- und Rohstoffengpässe sowie insbesondere die explodierenden Energie- und Rohstoffpreise belasten die Unternehmen. Hinzu kommen die hohe Inflationsrate und infolgedessen weiter steigende Verkaufspreise. Besonders die stark steigenden Strom- und Gaspreise haben sich mittlerweile zu einem weitreichenden Risiko entwickelt. Immer mehr IHK-Mitgliedsunternehmen berichten uns von den dramatischen Auswirkungen dieser Kostenexplosion. Neben den internationalen und nationalen Wettbewerbsverzerrungen sind auch temporäre Produktionsstopps die Konsequenz. Hinzu kommen in Schieflage geratene Energieversorger, die ihre unvorbereiteten Kunden vor enorme Herausforderungen stellen.


Energieversorgung muss stabil bleiben
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Es bestehe dringender Handlungsbedarf wie Andrea Thoma-Böck, Vorsitzende der IHK-Regionalversammlung Memmingen und Unterallgäu abschließend verlauten lässt: „Die Allgäuer Wirtschaft aus Produktion, Handel und Dienstleistungen hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr breit und damit auch resilienter gegen Krisen aufgestellt. Und dennoch lasten die weltweit höchsten Energiepreise sowie der Fachkräftemangel schwer auf der regionalen Wirtschaft. Es ist daher Aufgabe der Politik in diesen Bereichen schnelle Perspektiven zu entwickeln, denn ohne bezahlbare Energie und gute Beschäftigte sind die heimischen Unternehmen im internationalen Vergleich nicht wettbewerbsfähig.“

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