Energiewende

So möchte das Allgäu klimaneutral werden

Teilnehmer des Bündnisses „klimaneutrales Allgäu 2030" treffen sich in Wertach zum Erfahrungsaustausch. Was die Teilnehmer im Einzelnen unternehmen, um dem Ziel der Klimaneutralität ein Stück näher zu kommen.

69 deutsche Großkonzerne haben jüngst für Aufsehen gesorgt. Sie forderten von der neuen Regierung eine „Umsetzungsoffensive für Klimaneutralität“. Dass auch viele regionale Unternehmen das Thema Klimaschutz sehr ernst nehmen und konkrete Taten folgen lassen, möchte das Bündnis „klimaneutrales Allgäu 2030" beweisen.

Ziel: Bis spätestens 2030 klimaneutral

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Viele der derzeit 86 Bündnispartner, die bis spätestens 2030 klimaneutral werden wollen, sind kleine oder mittelständische Unternehmen. Bei ihrem Jahrestreffen in Wertach tauschten deren Vertreter ihre Erfahrungen aus. Vor gut eineinhalb Jahren war das Bündnis klimaneutrales Allgäu 2030 gegründet worden. Dass trotz Corona-Pandemie die Zahl der Bündnispartner derart gestiegen sei, wertete der Leiter des Bündnisses, Sebastian Hartmann vom Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) , als ein starkes Zeichen der Region.

Verringerter Energieverbrauch und mehr erneuerbare Energien

Ziel der Teilnehmer ist es, einerseits den eigenen Energieverbrauch durch Effizienzsteigerungsmaßnahmen zu senken und mehr erneuerbare Energien einzusetzen. Andererseits werden derzeit noch unvermeidbare CO2- Emissionen kompensiert – sei es durch die Förderung von Klimaschutzprojekten in Entwicklungs- und Schwellenländern. aber auch durch die finanzielle Unterstützung von Projekten in der Region Allgäu.

Die Brauerei Clemens Härle als Paradebeispiel

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Die Brauerei Clemens Härle in Leutkirch zählt unter den Bündnispartnern zu den Vorreitern, arbeitet bereits klimaneutral und hatte dafür schon umfangreiche Maßnahmen umgesetzt, heißt es in einer Mitteilung. So berichtete Firmenchef Gottfried Härle den Teilnehmern des Jahrestreffens von der Umstellung der betriebseigenen Feuerungsanlage von Öl auf regionale Hackschnitzel. Dadurch werden seit 2008 jährlich circa 350 Tonnen CO2 eingespart. Die etwas längere Amortisationszeit, die mit der Entscheidung zugunsten eines nachwachsenden Energieträgers verbunden war, habe man bewusst in Kauf genommen, so Härle.

Photovoltaikanlagen auf dem Betriebsgelände

Aber auch andernorts ist man sich seiner Verantwortung bewusst und handelt entsprechend. Die Firma Topp Textil beispielsweise erzeugt mit Hilfe von mittlerweile vier Photovoltaikanlagen auf den Betriebsgebäuden einen Großteil des benötigten Stroms selbst. Thomas Bechteler, Umweltbeauftragter des Duracher Unternehmens, erklärte den Teilnehmern, wie sich der Eigenverbrauch des selbstproduzierten Solastroms steigern lässt und welche Vorteile das für das Unternehmen bringt. Christian Keßler, technischer Geschäftsführer der Swoboda Wiggensbach AG, stellte das Werksbus-System des Oberallgäuer Unternehmens vor, das rund 200 Mitarbeiter regelmäßig nutzen.

Mitarbeitermobilität klimafreundlich gestalten

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 Der Bereich Mitarbeitermobilität ist in vielen Firmen für einen Großteil der CO2-Emissionen verantwortlich. Ein wichtiger Grund dafür, warum man sich auch beim Biohotel Eggensberger mit diesem Thema intensiv beschäftigt hat. So erläuterte Hotel-Inhaber Andreas Eggensberger seine Investitionen in Elektroautos, die sowohl den Mitarbeitern als auch den Gästen eine klimafreundliche Mobilität ermöglicht. Insgesamt sei der CO2-Ausstoß der Bündnispartner bereits gesunken, berichtete Maximilian Liebgott von eza!.

Energieersparnis durch Corona

Zusammen mit seinem Kollegen Robert Immler ist er für die CO2-Bilanzierung und die Energieberatung zuständig, die jeder Bündnis-Teilnehmern erhält. Der geringere Energieverbrauch sei zum Teil coronabedingt, erklärte Liebgott. Aber auch die Bemühungen der Bündnis-Teilnehmer, sparsamer mit Energie umzugehen und verstärkt auf regenerative Energiequellen zu setzen, würden Früchte tragen.

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69 deutsche Großkonzerne haben jüngst für Aufsehen gesorgt. Sie forderten von der neuen Regierung eine „Umsetzungsoffensive für Klimaneutralität“. Dass auch viele regionale Unternehmen das Thema Klimaschutz sehr ernst nehmen und konkrete Taten folgen lassen, möchte das Bündnis „klimaneutrales Allgäu 2030" beweisen.

Ziel: Bis spätestens 2030 klimaneutral

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Verringerter Energieverbrauch und mehr erneuerbare Energien

Ziel der Teilnehmer ist es, einerseits den eigenen Energieverbrauch durch Effizienzsteigerungsmaßnahmen zu senken und mehr erneuerbare Energien einzusetzen. Andererseits werden derzeit noch unvermeidbare CO2- Emissionen kompensiert – sei es durch die Förderung von Klimaschutzprojekten in Entwicklungs- und Schwellenländern. aber auch durch die finanzielle Unterstützung von Projekten in der Region Allgäu.

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Die Brauerei Clemens Härle in Leutkirch zählt unter den Bündnispartnern zu den Vorreitern, arbeitet bereits klimaneutral und hatte dafür schon umfangreiche Maßnahmen umgesetzt, heißt es in einer Mitteilung. So berichtete Firmenchef Gottfried Härle den Teilnehmern des Jahrestreffens von der Umstellung der betriebseigenen Feuerungsanlage von Öl auf regionale Hackschnitzel. Dadurch werden seit 2008 jährlich circa 350 Tonnen CO2 eingespart. Die etwas längere Amortisationszeit, die mit der Entscheidung zugunsten eines nachwachsenden Energieträgers verbunden war, habe man bewusst in Kauf genommen, so Härle.

Photovoltaikanlagen auf dem Betriebsgelände

Aber auch andernorts ist man sich seiner Verantwortung bewusst und handelt entsprechend. Die Firma Topp Textil beispielsweise erzeugt mit Hilfe von mittlerweile vier Photovoltaikanlagen auf den Betriebsgebäuden einen Großteil des benötigten Stroms selbst. Thomas Bechteler, Umweltbeauftragter des Duracher Unternehmens, erklärte den Teilnehmern, wie sich der Eigenverbrauch des selbstproduzierten Solastroms steigern lässt und welche Vorteile das für das Unternehmen bringt. Christian Keßler, technischer Geschäftsführer der Swoboda Wiggensbach AG, stellte das Werksbus-System des Oberallgäuer Unternehmens vor, das rund 200 Mitarbeiter regelmäßig nutzen.

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