Beschwerdewelle

Neuer Center Parcs Park: Allgäuer Tourismus ist in Aufruhr

Die Stadt Isny reagiert auf die Vorfälle im neuen Allgäuer Feriendorf und bietet den Gästen ihre Hilfe an.

Die Turbulenzen im neu eröffneten Center Parcs Park im Allgäu beschäftigen die Menschen in der Region. Am ersten Anreisetag im 350 Millionen teuren Ferienparadies konnten viele Familien ihre gebuchten Häuser nicht beziehen. Der Park gleiche einer Baustelle, berichten Betroffene. Die Gäste wichen auf umliegende Hotels und Gasthäuser aus.

Tourismusfachleute sind aufgeschreckt

In den sozialen Netzwerken häufen sich die Kritiken. Der Satz „Das Allgäu hat mich als Gast für immer verloren“ schreckte vor allem auch die Tourismusfachleute aus den umliegenden Orten auf. „Wir helfen, wo wir können“, erklärte die Geschäftsführerin der Isny Marketing GmbH Bianca Keybach aus der direkten Nachbarschaft des neuen Center Parcs Park. Ihr und allen Vertretern der Stadt täte es „wirklich von Herzen leid“, dass einige Familien einen so unguten Start in der „eigentlich sehr reizvollen Landschaft“ haben.

Extra Notfall-Homepage für Center Parcs Gäste 

Fürs erste seien die Gäste gut untergebracht worden. Die nächsten Anreisetage kommendes Wochenende erwarten alle mit Spannung. Die Stadt Isny hat eine extra Notfall-Homepage für Center Parcs Gäste eingerichtet. Unter der Kurzbeschreibung der historischen Altstadt reihen sich Tipps für Unternehmungen und eine aktuelle Liste mit Gastgebern rund um den Centerparc.

Alternative Übernachtungsmöglichkeiten zu finden sei um diese Zeit gar nicht so einfach, sagt Keybach. „Gerade im Herbst ist die Auslastung der Hotels und Ferienwohnungen im Allgäu gut.“ Noch hätten die nördlichen Bundesländer Ferien, aber ab Samstag sei eine Buchung kein Problem.

Beschwerdewelle kam unerwartet

Die Schwierigkeiten im neuen Feriendorf trafen die umliegenden Städte und die Menschen in der Region vollkommen unerwartet. „Wir waren alle total überrascht, dass es zu solchen Problemen kommt“, bestätigt Keybach. Kurz davor schien alles zu funktionieren. Seit Tagen verfolgt die Tourismusfachfrau jetzt die Beschwerdewelle und hilft bei der Suche nach alternativen Unterkünften über Google und die Sozialen Netzwerke. Die eingerichtete Notfall-Seite „Isny hilft“ wurde in 24 Stunden über 200 Mal aufgerufen.

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