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Millionen-Förderung für Pflegeforschung der Hochschule Kempten
Gesundheitswirtschaft

Millionen-Förderung für Pflegeforschung der Hochschule Kempten

Die Übergabe des Förderbescheids für das FiPtec der Hochschule Kempten. Foto:StMG/Tobias Blaser
Die Übergabe des Förderbescheids für das FiPtec der Hochschule Kempten. Foto:StMG/Tobias Blaser

Das Bayerische Zentrum Pflege Digital an der Hochschule Kempten wird vom Freistaat mit 4,5 Millionen Euro gefördert. Dadurch soll Pflege in der Praxis verbessert werden.

Ein bayernweites Netzwerk, das Forschung und Praxis in der Pflege vernetzt: Das soll die Forschungsinitiative Pflegetechnik (FiPtec) schaffen. Hochschulen und Universitäten mit pflegewissenschaftlicher Ausrichtung sowie Partner aus der Pflegepraxis sollen so besser zusammenarbeiten und das Wissen in die Praxis übertragen. Der Freistaat fördert das Netzwerk und dessen Aufbau mit 4,5 Millionen Euro.

Digitalisierung der Pflege

Das Netzwerk ist Teil der HighCare Agenda und am Bayerischen Zentrum Pflege Digital der Hochschule Kempten angesiedelt. „Wir wollen mit Pflegefachkräften in Bayern ins Gespräch kommen, um digitale Bedarfe von Personen sowie von Einrichtungen zu erfassen und gezielt bei der digitalen Transformation zu unterstützen“, sagt Prof. Dr. Mario Jokisch, Wissenschaftlicher Leiter des Bayerischen Zentrum Pflege Digital.

Dafür soll es zum einen Stellungnahmen, Schriftenreihen und Fachveranstaltungen geben. Zum anderen wird eine Fortbildungsinitiative initiiert. Diese hat das Ziel, die professionelle Pflege zu digitalisieren. „Deshalb entwickeln wir für Pflegefachpersonen ein Schulungsprogramm und ein Zertifizierungsverfahren, damit jede Einrichtung perspektivisch auf eine Pflegetechnikexpertin oder einen Pflegetechnikexperten zurückgreifen kann“, erklärt Jokisch. Auch sollen die Innovationsbereitschaft und Innovationsfähigkeit in der professionellen Pflege wissenschaftlich untersucht werden.

"Gute Pflege für morgen"

Von einer „Forschungsoffensive zur guten Pflege für morgen“ spricht Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach. „Wir wollen damit das Wissen über Technologien in der Pflege verbessern und entsprechende Forschung koordinieren.“ Dafür soll das FiPtec auch mit dem Kompetenzcluster innovative Pflege (KiPf) am Zentrum für Telemedizin in Bad Kissingen zusammenarbeiten. „Vor allem aber senden wir eine klare Botschaft: Digitalisierung in der Pflege muss den Menschen dienen – nicht umgekehrt“, so Gerlach weiter.

Die FiPtec hat eine Projektlaufzeit von knapp vier Jahren, bis zum 31. August 2029.

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