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Die Hochschule Kempten hat ein neues Messgerät erhalten. Der Signal- und Spektrumanalysator stammt vom Technologieunternehmen Rohde & Schwarz. Das Gerät hat einen Wert von rund 167.000 Euro und wird im R&S-Labor für Nachrichten- und Sensortechnik eingesetzt. Kooperationen dieser Art sind von großer Bedeutung für Bildungsinstitutionen. Hintergrund sind die oftmals begrenzten öffentlichen Mittel. Sie ermöglichen eine Ausbildung auf aktuellem technologischem Niveau und stärken die praxisorientierte Ausrichtung der Hochschule.
Der Analysator vom Typ R&S FSV3030 dient zur Untersuchung hochfrequenter elektrischer Signale. Er ermöglicht die präzise Erfassung und Analyse von Funksignalen. Frequenzen und Eigenschaften von Signalen lassen sich sichtbar machen. Das Gerät bildet eine Grundlage für die Arbeit an drahtlosen Technologien. Dazu zählen 5G, WLAN und Bluetooth sowie Radarsensoren zur Umfelderfassung.
Im Labor wird der Analysator in fortgeschrittenen Praktika eingesetzt und für Demonstrationen und Messaufgaben genutzt. Studierende arbeiten damit in verschiedenen Modulen. Dazu gehören Digitale Übertragungstechnik und Nachrichtennetze sowie Hochfrequente Systeme und Sensoren. „Das Sponsoring von Rohde & Schwarz unterstützt uns dabei, theoretische Inhalte aus der Kommunikations- und Hochfrequenztechnik praxisnah und anschaulich zu vermitteln“, erklärt Prof. Dr. Tim Poguntke, Professor an der Fakultät Elektrotechnik. Auch in der Forschung kommt das Gerät zum Einsatz. Es ermöglicht Analysen breitbandiger Signale und Hochfrequenzsysteme bis 30 GHz. Zudem kann es in studentischen Projekten und Abschlussarbeiten genutzt werden.
Die Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Unternehmen besteht bereits seit längerer Zeit. Ziel ist ein enger Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie. Studierende sollen frühzeitig Einblicke in die praxisrelevanten Technologien erhalten können. „Die Zusammenarbeit mit einem starken Unternehmen ist für uns eine echte Win-win-Situation. Unsere Studierenden lernen an modernster Technik und werden so optimal auf die berufliche Praxis vorbereitet. Gleichzeitig können wir Fachkräfte noch gezielter und auf aktuelle Anforderungen hin ausbilden“,sagt Hochschulpräsident Prof. Dr. Wolfgang Hauke.