Konkrete Angebote liegen vor

Mehrere Kaufinteressenten für Grüntenlifte gefunden

Der Grünten. Foto: Marcus Baumann / pixelio.de
Schon im März dieses Jahres wurde die Suche nach einem neuen Investor für die Grüntenlifte in Rettenberg/Kranzegg in Angriff genommen. Nur drei Monate später hat die zuständige PLUTA Rechtsanwalts GmbH vier konkrete Kaufangebote für die Anlagen vorliegen.

Zudem gibt es zwei weitere unverbindliche Angebote. Am vergangenen Freitag endete die Frist zur Abgabe der Angebote. Der vorläufige Insolvenzverwalter und Sanierungsexperte Florian Zistler von PLUTA erklärt: „In den vergangenen Wochen haben wir zahlreiche Gespräche mit den Interessenten geführt. Wir haben nun vier konkrete Kaufangebote. Das ist eine gute Voraussetzung für den weiteren Investorenprozess.“

Angebote werden geprüft

Der vorläufige Insolvenzverwalter wird von der MAP AG unterstützt, die im Februar damit beauftragt wurde, den Investorenprozess zu begleiten. Das Unternehmen berät im süddeutschen Raum seit Jahren Insolvenzverwalter und Banken in diesem Bereich. In den kommenden Wochen wird der Verwalter die Angebote auf Vergleichbarkeit und Umsetzbarkeit überprüfen. Hintergrund ist, dass die Kaufangebote sehr unterschiedlich ausgestaltet sind und an bestimmte Bedingungen der Interessenten geknüpft sind. Dazu zählen beispielsweise der Erwerb der Parkflächen an den Grüntenliften oder bestimmte Dienstbarkeiten für einen Sommer- beziehungsweise Winterbetrieb.

Investor soll den Skibetrieb am Grünten führen und ausbauen können

„Wir werden nun rasch prüfen, ob und wie die Bedingungen umgesetzt werden können“, so Zistler. Ziel ist es, dass ein Investor alle erforderlichen Vermögenswerte erwerben und einen Skibetrieb am Grünten führen und ausbauen kann. Der Verkauf ist komplex, da eine Gesamtlösung nur mit der Gesellschafterfamilie Prinzing umzusetzen ist. Eigentümer der Liftanlage ist beispielsweise eine Einzelfirma der Familie Prinzing. Einzelne Grundstücke befinden sich im Privatbesitz der Familie. Wichtige Dienstbarkeiten, also beispielsweise das Recht einen Skibetrieb am Grünten zu führen, und weiteres Betriebsvermögen liegen bei der insolventen Grüntenlifte Betriebs-GmbH.

Über das Verfahren

Zistler ist seit November 2017 für das Verfahren zuständig. Mit Beschluss vom 2. November 2017 bestellte das Amtsgericht Kempten den Rechtsanwalt zum vorläufigen Insolvenzverwalter der Grüntenlifte Betriebs-GmbH in Rettenberg/Kranzegg. Das Unternehmen ist Liftbetreiber am Grünten und bietet eine Doppelsesselbahn, sechs Schlepplifte, ein Übungslift sowie ein Förderband. Die Grüntenlifte erschließen damit ein Skigebiet mit rund 20 Kilometer Pisten.

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Zistler ist seit November 2017 für das Verfahren zuständig. Mit Beschluss vom 2. November 2017 bestellte das Amtsgericht Kempten den Rechtsanwalt zum vorläufigen Insolvenzverwalter der Grüntenlifte Betriebs-GmbH in Rettenberg/Kranzegg. Das Unternehmen ist Liftbetreiber am Grünten und bietet eine Doppelsesselbahn, sechs Schlepplifte, ein Übungslift sowie ein Förderband. Die Grüntenlifte erschließen damit ein Skigebiet mit rund 20 Kilometer Pisten.

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