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Martin Zeil besucht Allgäuer Handwerk
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Kreishandwerkerschaft Kempten und Memmingen-Mindelheim

Martin Zeil besucht Allgäuer Handwerk

Mit Holz heizen ist wirtschaftlich und macht sichtlich Spaß, Foto: prb Lilo Brückner

Das Allgäuer Handwerk hat viele Sorgen und Nöte. Wirtschaftsminister Martin Zeil hatte für die Vertreter der Branche im Rahmen seiner „Allgäu-Tour“ ein offenes Ohr. Unter anderem waren rasch steigende Strompreise und die Vorfälligkeit der Sozialversicherungsbeiträge wichtige Themen für das Handwerk.

Im Rahmen seiner „Allgäu-Tour“ setzte sich der bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil auch mit dem Allgäuer Handwerk auseinander. Welche Probleme und Wünsche hat das Handwerk? Der Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie machte sich vor Ort ein Bild von der Situation. Er suchte das Gespräch mit den Kreishandwerksschaften Kempten und Memmingen-Mindelheim. Aus aktuellem Anlass fand der Besuch der Kreishandwerkerschaft Kempten im Handwerkerzelt statt. Die Kreishandwerkerschaft Memmingen Mindelheim lud ins historische Kramerzunft-Haus ein. Die Handwerker trugen ihre Sorgen vor und Minister Zeil und Stephan Thomae MdB hörten interessiert zu.

Die Kreishandwerkerschaften trugen ihre Sorgen vor

Ein wichtiger Kritikpunkt war für die Handwerker beider Kreishandwerkerschaften die Vorfälligkeit der Sozialversicherungsbeiträge. Sie kritisieren diesen Punkt schon seit geraumer Zeit. Dieser Liquiditätsentzug würde das Handwerk enorm belasten. „Wir verarbeiten bald mehr Papier als Blech“, so Robert Plersch, Kreishandwerksmeister in Memmingen-Mindelheim. Hier verhält es sich ähnlich wie die Praxisgebühr. Für diese Regelung gebe es keine Grundlage mehr. Zeil und Thomae stimmten Plersch zu. Die Abschaffung dieser Zwangsanlage sei überfällig. Ein weiteres, wichtiges Thema für alle Handwerker sind die stetig steigenden Energiekosten. Besonders die EEG-Umlage würde die Branche belasten. „Leistungen mittelständischer Betriebe, die sehr viel Strom brauchen, wie Metallunternehmen oder Schreiner, werden dadurch für den Endverbraucher bald unbezahlbar“, kritisiert Hans-Peter Hartmann, Kreishandwerksmeister in Kempten.

 Kempten als Spengler-Hochburg ausbauen

Das Gespräch über die Ausbildungssituation mit den Kemptener Handwerksrepräsentanten nahm besonders viel Zeit in Anspruch. Der Obermeister der Innung für Spengler, Sanitär- Heizungs- und Klimatechnik Kempten-Oberallgäu, Klaus Dieter Scholl, trug seine Klage an höchster Stelle vor. Die Spengler-Azubis müssen zur Beschulung nach Augsburg fahren, um dort die Berufsschulklassen aufzufüllen. Das ist der Innung schon seit langem ein außergewöhnliches Ärgernis. Eigentlich wäre der Innungsbezirk Kempten-Oberallgäu eine „Spengler-Hochburg“, betont Scholl.  Seine Bemühungen für eine Änderung waren bisher ohne Erfolg geblieben. Scholl hat jedoch eine Lösung parat: Ein Bundesleistungszentrum Spengler sollte in Kempten eingerichtet werden. Alle Voraussetzungen wären bereits vorhanden. Zeil versprach, dies als Anregung mitzunehmen.

Minister Zeil: Die Elektrifizierung kommt!

Handwerker der Region Memmingen-Mindelheim beschäftigt im Besonderen die Elektrifizierung der Bahnstrecke München/Memmingen/Schweiz. Der Landesinnungsmeister für Land- und Baumaschinentechnik, Alois Göppel, hatte Zweifel, ob diese überhaupt noch kommt. Die Kosten wären mittlerweile stark gestiegen. Doch Minister Zeil konnte die Sorgen von Göppel zerstreuen. Die Elektrifizierung der Bahnstrecke wird auf jeden Fall kommen.

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