Scheinwerfer und Radspieldetektoren betroffen

MAHA Maschinenbau: Diese neuen Richtlinien greifen 2018

Beleuchtungssysteme an Fahrzeugen testen. Foto: MAHA
Ein Radspieldetektor im Einsatz. Foto: MAHA
In der ersten Jahreshälfte 2018 gelten gleich zwei neue Richtlinien. Betroffen sind die Scheinwerfer-Technologie und die technische Fahrzeug-Überwachung.

Nach einer einjährigen gesetzlichen Übergangsfrist gelten seit Beginn des Jahres die neuen Vorgaben hinsichtlich der Überprüfung von Scheinwerfer-Einstellung bei der Hauptuntersuchung. Seitdem dürfen nur noch Systeme genutzt werden, welche den Anforderungen der HU-Scheinwerfer-Prüfrichtlinie entsprechen. Die Fahrzeug-Beleuchtung wird nach wie vor am häufigsten beanstandet bei der Hauptuntersuchung.

Licht als Sicherheitsfaktor

Beleuchtungs-Systeme an Fahrzeugen werden immer leistungsstärker und komplexer. Um anderer Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden, ist eine präzise Einstellung und Korrektur der Scheinwerfer wichtig. Die Richtlinie regelt nicht nur die Anforderungen an Scheinwerfer-Einstellgeräte, sondern gibt auch vor, wie  Fahrzeug und Messgerätes aufgestellt werden. Die Kalibrierung der Prüfplätze und Scheinwerfer-Einstell-Prüfgeräte (SEP) ist vor der ersten Inbetriebnahme und danach – in Intervallen von 24 Monaten – vorgeschrieben. MAHA entwickelten dabei nicht nur Messgeräte, die den Richtlinien entsprechen, sondern ist auch auf die Hersteller-Schulungen vorbereitet. Das Unternehmen hat alle Servicetechniker geschult.

Fünf Jahre Übergangszeit

2014 wurden europaweit eine einheitliche Mindestanforderungen für die regelmäßige technische Fahrzeug-Überwachung definiert. Die Richtlinie tritt am 20. Mai 2018 in Kraft. Es ist jedoch möglich, Prüfgeräte, die ihr nicht entsprechen, über einen weiteren Zeitraum von fünf Jahren zuzulassen. Neu ist die mögliche und empfohlene Anwendung eines Radspieldetektors im Prüfablauf, der allerdings bestimmte Anforderungen erfüllen muss.

Wenn bei der regelmäßigen Fahrzeug-Überwachung Mängel und Verschleiß von sicherheitsrelevanten Komponenten wie Lenkung, Achsen, oder Aufhängung mithilfe eines Radspieldetektors geprüft werden, muss dieser spätestens nach der Übergangsfrist den Mindestanforderung der Richtlinie entsprechen. Der verwendete Radspieldetektor braucht künftig zwei kraftgetriebenen Prüfplatten. Geräte mit nur einer sind spätestens ab Mai 2023 nicht mehr zulässig. MAHA verkauft daher nur noch Achsspieltester mit zwei Prüfplatten.

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Die MAHA Maschinenbau Haldenwang GmbH & Co. KG ist mit den Marken MAHA, SLiFT und hetra einer der weltweit führenden Hersteller von Werkstatt- und Kraftfahrzeug-Prüfausrüstung. Mit den Geschäftsfeldern Prüf- und Sicherheitstechnik, Fahrwerks- und Hebetechnik sowie Leistungsprüfung, Diagnose- und Abgasmesstechnik bildet MAHA ein umfassendes Produktspektrum ab. Die flankierenden Dienstleistungsbereiche Planung, Training und Service runden das Portfolio ab. Als international ausgerichtetes Unternehmen betreibt MAHA insgesamt vier Produktionsstandorte in Europa, Afrika und den USA sowie ein globales Vertriebs- und Servicenetzwerk in über 150 Ländern.

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