Zu wenig Schnee

KLEINWALSERTAL BERGBAHNEN: Skisaison startet später

Ab 14. Dezember ist die Skisaison an Fellhorn, Kanzelwand, Ifen und Nebelhorn eröffnet. Eine Woche später als geplant.

Der geplante Start in die diesjährige Skisaison am 07. Dezember in den Skiräumen Fellhorn und Kanzelwand ist laut OBERSTDORF · KLEINWALSERTAL BERGBAHNEN trotz aller Anstrengungen nicht möglich.

„Qualität und Sicherheit gehen vor“

„Qualität und Sicherheit gehen vor“, erklärt Dr. Andreas Gapp, Vorstand der Kleinwalsertaler Bergbahn AG und Geschäftsführer der Fellhornbahn GmbH. Auf Grund der unergiebigen Schneefälle gewährleistet die dünne Schneedecke, trotz bereits erfolgter Beschneiung, noch keinen Skibetrieb.

Pistenqualität muss sich noch verbessern

„Damit die Pistenqualität unseren Standards genügt und zugleich ein sicherer Skispaß gewährleistet ist, muss die Schneedecke noch etwas dicker werden. Dank der Wetterprognosen werden wir dies aber mit unseren Beschneiungsanlagen schaffen“, stimmt sich Dipl.-Ing. Johannes Krieg, Geschäftsführer der Fellhornbahn GmbH und Vorstand der Kleinwalsertaler Bergbahn AG, optimistisch.

Start am Nebelhorn verschiebt sich auch

Auch der geplante Start am Nebelhorn muss aus diesen Gründen um eine Woche verschoben werden. Für Fußgänger ist die Nebelhornbahn aber wie geplant ab dem 8. Dezember im täglichen Winterbetrieb. Somit soll der Skibetrieb an Fellhorn, Kanzelwand sowie am Ifen am 14. Dezember starten. Einen Tag später, am 15. Dezember, öffnet das Nebelhorn; es folgen die Skiräume Walmendingerhorn und Heuberg am 21. Dezember. Pünktlich zu Weihnachten startet dann das Söllereck am 22. Dezember in den täglichen Skibetrieb.

Bergbahnen investieren auch in Nachwuchs

Die Allgäuer Bergbahnen investieren nicht nur in Pisten, sondern auch in Nachwuchs und weiten ihr Sponsoring nun von Spitzen-Athleten hin zu Nachwuchs-Sportlern aus. In der vergangenen Saison begann die Sponsor-Partnerschaft zwischen den Kemptener Bergbahnen und dem 25-jährigen DSV Sportler Manuel Schmid. In der kommenden Ski-Weltcup-Saison wurde nun auch der jüngere Bruder, Alexander Schmid, unter Vertrag genommen. Neben den Spitzensportlern sollen aber auch regionaler Nachwuchssport und das Familienangebot gefördert werden.

Ab der kommenden Wintersaison werden die Bergbahnen neben den Spitzensportler außerdem junge Skifahrer fördern. Nicht zuletzt bedeutet dies vor allem die finanzielle Entlastung für Familien. Unter dem Leitspruch „Länderübergreifende Nachwuchsförderung Ski-Alpin“ kooperiert das deutsch-österreichische Seilbahn-Unternehmen mit dem Skiclub Oberstdorf, seinen Ortsteil-Skiclubs und dem Skiclub Kleinwalsertal.

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