Auszeichnung

Käserei Wiggensbach produziert „Bayerns bestes Bioprodukt“

In Berlin wurde die Bio-Schaukäserei Wiggensbach jetzt für einen Weinkäse ausgezeichnet. Das ist dabei nicht die erste Auszeichnung für das Unternehmen. LVÖ-Vorsitzender Hubert Heigl erklärte, warum der Wettbewerb für Bio-Produkte für die regionale Wirtschaft so wichtig ist.

Der Weinkäse „Beschwipste Anna“ hat der Bio-Schaukäserei Wiggensbach eG beim Wettbewerb „Bayerns bestes Bio-Produkt“ eine Bronzemedaille beschert. Die Prämierung auf der „Internationalen Grünen Woche“ in Berlin war für das Allgäuer Unternehmen innerhalb von vier Jahren bereits die dritte Medaille bei diesem Wettbewerb. Eine Delegation des Allgäuer Unternehmens nahm die Auszeichnung jetzt entgegen. 57 Produkte von bayerischen Unternehmen kamen in die Wertung, zehn wurden ausgezeichnet.

„Zu den bekannten Käseaffineuren zu zählen, ist bereits eine großartige Geschichte. Jetzt ist die Bio-Schaukäserei Wiggensbach sogar ein von offizieller Stelle ausgezeichneter Käseverfeinerer. Das macht uns sehr stolz und ist zugleich eine Bestätigung für unsere Arbeit in den vergangenen Jahren. Wer schon einmal versucht hat, Käse zu veredeln, der weiß, wie schwierig es ist, das richtige Aroma der Verbraucher zu treffen. Mit der roten 'beschwipsten Anna‘ haben wir offenbar einen Geschmacksnerv positiv getroffen“, freute der Geschäftsführer der Bio-Schaukäserei Wiggensbach, Franz Berchtold, über die Auszeichnung.

LVÖ lobt Bio-Produkte

Der Wettbewerb ist eine Initiative der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ) und wird gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Die Auszeichnungen und Urkunden in Berlin vergaben die bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Michaela Kaniber, der LVÖ-Vorsitzende Hubert Heigl und die aktuelle Bio-Königin Carina I. Bayerns beste Bioprodukte begeistern mich jährlich aufs Neue. Der Wettbewerb zeigt, wie bayerische Bio-Betriebe großartige Ideen in die Tat umsetzen, und das in bester Qualität. Dabei wirtschaften sie auf besonders nachhaltige Weise“, erläuterte Kaniber. LVÖ-Vorsitzender Hubert Heigl betonte hingegen das Engagement der Betriebe: „Mit ihren regionalen Bio-Produkten stärken diese Betriebe eine Landwirtschaft in Bayern, die Umwelt und Klima, Artenvielfalt, Böden und unser Wasser schützt.“

Über die Bio-Schaukäserei Wiggensbach

2003 gründeten acht Landwirte die Bio-Schaukäserei GmbH und produzierten und vermarkteten fortan Käse aus reiner Heumilch. In der Produktion eines eigenen Bio-Produktes sahen die Landwirte seinerzeit die Chance, die eigene Wertschöpfung zu verbessern. 2020 gehören der Bio-Schaukäserei Wiggensbach 17 Betriebe an. 2019 produzierten 600 Kühe der Genossenschaftsmitglieder rund vier Millionen Liter Heumilch und stellten 400 Tonnen Bio-Käse her. 2018 wurde das Allgäuer Unternehmen für seine energieeffiziente Käseherstellung mit einem Umweltpreis bedacht: Die Allgäu GmbH und das Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) hoben in dem Wettbewerb „Energiezukunft Allgäu“ die Herstellung von Bio-Käse bei geringem Energieaufwand und gleichbleibenden Raumtemperaturen hervor.

2019 erhielt die Bio-Schaukäserei Wiggensbach als erster deutscher Bio-Heumilch- und -Käseproduzent das „Solar-Food“-Label. Ausgezeichnet werden ausschließlich mittelständische Unternehmen, die ihre Produkte zu 100 Prozent CO2- und klimaneutral, umwelt- und ressourcenschonend sowie mithilfe regenerativer Energieträger produzieren. Die Prüfung und Zertifizierung durch die Technische Universität (TU) München soll Verbrauchern garantieren, dass das EU-weit markenrechtlich geschützte Label zurecht vergeben wurde.

Über den Wettbewerb „Bayerns beste Bioprodukte“

Beteiligen können sich bayerische Bio-Betriebe mit Lebensmittel-Produkten, die zu mindestens zwei Dritteln aus bayerischen Bio-Rohstoffen bestehen und in Bayern hergestellt werden. Eine Fach-Jury bewertet Geschmack, Verpackung und Bewerbung der Produkte sowie das Engagement für Umwelt und Tierwohl, im sozialen Bereich und für ihre jeweilige Region.

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„Zu den bekannten Käseaffineuren zu zählen, ist bereits eine großartige Geschichte. Jetzt ist die Bio-Schaukäserei Wiggensbach sogar ein von offizieller Stelle ausgezeichneter Käseverfeinerer. Das macht uns sehr stolz und ist zugleich eine Bestätigung für unsere Arbeit in den vergangenen Jahren. Wer schon einmal versucht hat, Käse zu veredeln, der weiß, wie schwierig es ist, das richtige Aroma der Verbraucher zu treffen. Mit der roten 'beschwipsten Anna‘ haben wir offenbar einen Geschmacksnerv positiv getroffen“, freute der Geschäftsführer der Bio-Schaukäserei Wiggensbach, Franz Berchtold, über die Auszeichnung.

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Der Wettbewerb ist eine Initiative der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ) und wird gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Die Auszeichnungen und Urkunden in Berlin vergaben die bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Michaela Kaniber, der LVÖ-Vorsitzende Hubert Heigl und die aktuelle Bio-Königin Carina I. Bayerns beste Bioprodukte begeistern mich jährlich aufs Neue. Der Wettbewerb zeigt, wie bayerische Bio-Betriebe großartige Ideen in die Tat umsetzen, und das in bester Qualität. Dabei wirtschaften sie auf besonders nachhaltige Weise“, erläuterte Kaniber. LVÖ-Vorsitzender Hubert Heigl betonte hingegen das Engagement der Betriebe: „Mit ihren regionalen Bio-Produkten stärken diese Betriebe eine Landwirtschaft in Bayern, die Umwelt und Klima, Artenvielfalt, Böden und unser Wasser schützt.“

Über die Bio-Schaukäserei Wiggensbach

2003 gründeten acht Landwirte die Bio-Schaukäserei GmbH und produzierten und vermarkteten fortan Käse aus reiner Heumilch. In der Produktion eines eigenen Bio-Produktes sahen die Landwirte seinerzeit die Chance, die eigene Wertschöpfung zu verbessern. 2020 gehören der Bio-Schaukäserei Wiggensbach 17 Betriebe an. 2019 produzierten 600 Kühe der Genossenschaftsmitglieder rund vier Millionen Liter Heumilch und stellten 400 Tonnen Bio-Käse her. 2018 wurde das Allgäuer Unternehmen für seine energieeffiziente Käseherstellung mit einem Umweltpreis bedacht: Die Allgäu GmbH und das Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) hoben in dem Wettbewerb „Energiezukunft Allgäu“ die Herstellung von Bio-Käse bei geringem Energieaufwand und gleichbleibenden Raumtemperaturen hervor.

2019 erhielt die Bio-Schaukäserei Wiggensbach als erster deutscher Bio-Heumilch- und -Käseproduzent das „Solar-Food“-Label. Ausgezeichnet werden ausschließlich mittelständische Unternehmen, die ihre Produkte zu 100 Prozent CO2- und klimaneutral, umwelt- und ressourcenschonend sowie mithilfe regenerativer Energieträger produzieren. Die Prüfung und Zertifizierung durch die Technische Universität (TU) München soll Verbrauchern garantieren, dass das EU-weit markenrechtlich geschützte Label zurecht vergeben wurde.

Über den Wettbewerb „Bayerns beste Bioprodukte“

Beteiligen können sich bayerische Bio-Betriebe mit Lebensmittel-Produkten, die zu mindestens zwei Dritteln aus bayerischen Bio-Rohstoffen bestehen und in Bayern hergestellt werden. Eine Fach-Jury bewertet Geschmack, Verpackung und Bewerbung der Produkte sowie das Engagement für Umwelt und Tierwohl, im sozialen Bereich und für ihre jeweilige Region.

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