Umstrukturierung

Das ist das Aus für die Landwirtschaftsschule Stadtbergen

Im Bayerischen Landtag wurden die neuen Pläne von Landwirtschaftsministerin Kaniber gebilligt. Demnach soll die Landwirtschaftsschule Augsburg in Stadtbergen geschlossen werden. Damit möchte sich Staatsministerin Carolina Trautner jedoch nicht abfinden.

Fünf Landwirtschaftsschulen gab es bislang in Bayerisch-Schwaben. Jetzt sollen jedoch zwei Standorte geschlossen werden. Auch der in Stadtbergen bei Augsburg. Der Grund sollen rückläufige Anmeldungen von neuen Schülern sein. Zwei Standorte im Allgäu, in Kaufbeuren und Kempten, sowie der in Wertingen bleiben allerdings erhalten. Schulschließungen soll es dabei aber nicht nur in Schwaben geben. Von den bayernweit bisher 27 bestehenden Ausbildungsorten im Bereich Landwirtschaft sollen nur noch 20 übrigbleiben.

Carolina Trautner bedauert die Entscheidung

Die Staatsministerin Carolina Trautner erklärte, sie hätte sich in Gesprächen für den Erhalt des Standortes nahe der bayerisch-schwäbischen Hauptstadt Augsburg stark gemacht. Dass nun doch eine negative Entscheidung getroffen wurde, bedauere sie, so heißt es in einer Mitteilung, sehr. Mit der Entscheidung möchte sie sich dennoch nicht zufriedengeben. Jetzt kündigte sie an, abermals Gespräche mit Kaniber zu suchen, um auszuloten, ob es nicht doch noch eine Möglichkeit gebe, den Standort Stadtbergen zu erhalten.

Diese Einrichtungen gehen gestärkt aus der Umstrukturierung

Auch in Schwabmünchen, im südlichen Landkreis Augsburg, gibt es eine Landwirtschaftsschule. Diese bleibt jedoch bestehen. Denn hier ist die Abteilung für Hauswirtschaft angesiedelt, welche von der Neuausrichtung nicht betroffen ist. Auch das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Augsburg bleibt weiterhin bestehen. Den Erhalt dieser beiden Institutionen bewertet Trautner dabei positiv. Um neuen Herausforderungen gerecht zu werden, bedürfe es einer Ausweitung der Beratung und Öffentlichkeitsarbeit für Landwirtschaftsbetriebe, erklärte sie. Besonders das AELF würde hierzu einen besonderen Beitrag leisten. Dieses solle nämlich ein zentraler Ansprechpartner für alle Themen rund um Förderungen, Gemeinwohlberatung, und Beratung zur Unternehmensentwicklung sein. Aber auch Themen wie Ernährung und Alltagskompetenz bis hin zur Bildung und Hoheitsvollzug sollen im AELF aufgegriffen werden. 

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Die Staatsministerin Carolina Trautner erklärte, sie hätte sich in Gesprächen für den Erhalt des Standortes nahe der bayerisch-schwäbischen Hauptstadt Augsburg stark gemacht. Dass nun doch eine negative Entscheidung getroffen wurde, bedauere sie, so heißt es in einer Mitteilung, sehr. Mit der Entscheidung möchte sie sich dennoch nicht zufriedengeben. Jetzt kündigte sie an, abermals Gespräche mit Kaniber zu suchen, um auszuloten, ob es nicht doch noch eine Möglichkeit gebe, den Standort Stadtbergen zu erhalten.

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