ABT Sportsline GmbH

Interview: Abt Sportsline schreibt 120 Jahre Unternehmens-Geschichte in Kempten

Hans-Jürgen Abt, Geschäftsführer der Abt Sportsline GmbH. Foto: Abt Sportsline GmbH

Welche Pläne der Kemptener Familienbetrieb nun verfolgt und was die bisher größten Erfolge der Abt-Teams im Auto-Rennsport sind, erzählt Geschäftsführer Hans-Jürgen Abt im Interview.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Mit der Gründung einer Pferdeschmiede in Kempten legte Johann Abt 1896 den Grundstein für die heutige ABT Sportsline GmbH. Was sind die wichtigsten Ereignisse, auf die Sie heute im Unternehmen zurückblicken?

Hans-Jürgen Abt: Basis unseres Erfolgs war die Ausgliederung der Bereiche Veredelung und Motorsport aus dem väterlichen Betrieb. Damit war auch der Bau unseres Hauptquartiers an der heutigen Johann-Abt-Straße im Jahr 1992 verbunden. Das schnelle Wachstum in beiden Feldern machte den Neubau unseres Motorsportzentrums und seine Eröffnung Ende 2013 nötig.

Sie sind heute alleiniger Geschäftsführer des Familienunternehmens. Was hat sich seitdem im Betrieb verändert?

In meinen Jahren als Geschäftsführer habe ich den Weg unseres Unternehmens erfolgreich weiterführen können. Uns ist ein weiteres Wachstum gelungen, wir sind neue Ideen angegangen – sowohl in Bezug auf unsere Produkte für die Straßen dieser Welt, als auch im Motorsportbereich mit der Formula E. Denn unser Team ist seit der ersten Stunde bei der weltweit ersten Rennserie für rein elektrisch angetriebene Formelautos dabei.

Welche Pläne haben Sie mit ABT Sportsline für die Zukunft?

Zusätzlich zu unserem erfolgreichen Segment Tuning sind wir bereits vor einigen Jahren auch in den Bereich Elektromobilität eingestiegen. Damit haben uns also einer zukünftig immer wichtiger werdenden Technologie gewidmet. So können wir frühzeitig auf die sich ständig verändernden Märkte reagieren. Denn diese pendeln immer mehr vom Verbrenner zur eMobility.

Die Familie Abt und die Abt-Teams sind selbst im Auto-Rennsport aktiv. Welche sind die größten Erfolge, auf die Sie zurückblicken?

Seit dem Einstieg von ABT in die Deutsche Tourenwagen Masters (DTM) stehen für uns unter anderem fünf Fahrertitel zu Buche: 2002 wurde Laurent Aïello Champion. 2004 und 2007 folgte dann Mattias Ekström. Timo Scheider wurde 2008 und 2009 zum Doppelmeister. Dreimal haben wir auch die begehrte Mannschaftswertung in der Königsklasse des Tourenwagensports gewonnen. Erste Erfahrungen sammelten wir zuvor in der STW (Super-Tourenwagen-Cup), wo mein Bruder Christian 1999 die Fahrerwertung gewann. Später folgten dann Erfolge im GT Masters oder jüngst in der FIA-Formel-E-Meisterschaft. Insbesondere in letzterer Serie zeigen wir, dass es möglich ist, Erfolg, Innovation und Nachhaltigkeit optimal miteinander zu verbinden.

Das Unternehmen ist seit 120 Jahren unter der Geschäftsführung der Familie Abt. Bleibt ABT Sportsline auch weiterhin in Familienhand?

ABT Sportsline ist seit weit über einem Jahrhundert familiengeführt. Daher kann ich mir den weiterhin fortbestehenden Erfolg unseres mittelständischen Unternehmens auch in Zukunft nur in Familienhand vorstellen.

Das Interview führte Isabell Walter

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Hans-Jürgen Abt, Geschäftsführer der Abt Sportsline GmbH. Foto: Abt Sportsline GmbH

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Hans-Jürgen Abt: Basis unseres Erfolgs war die Ausgliederung der Bereiche Veredelung und Motorsport aus dem väterlichen Betrieb. Damit war auch der Bau unseres Hauptquartiers an der heutigen Johann-Abt-Straße im Jahr 1992 verbunden. Das schnelle Wachstum in beiden Feldern machte den Neubau unseres Motorsportzentrums und seine Eröffnung Ende 2013 nötig.

Sie sind heute alleiniger Geschäftsführer des Familienunternehmens. Was hat sich seitdem im Betrieb verändert?

In meinen Jahren als Geschäftsführer habe ich den Weg unseres Unternehmens erfolgreich weiterführen können. Uns ist ein weiteres Wachstum gelungen, wir sind neue Ideen angegangen – sowohl in Bezug auf unsere Produkte für die Straßen dieser Welt, als auch im Motorsportbereich mit der Formula E. Denn unser Team ist seit der ersten Stunde bei der weltweit ersten Rennserie für rein elektrisch angetriebene Formelautos dabei.

Welche Pläne haben Sie mit ABT Sportsline für die Zukunft?

Zusätzlich zu unserem erfolgreichen Segment Tuning sind wir bereits vor einigen Jahren auch in den Bereich Elektromobilität eingestiegen. Damit haben uns also einer zukünftig immer wichtiger werdenden Technologie gewidmet. So können wir frühzeitig auf die sich ständig verändernden Märkte reagieren. Denn diese pendeln immer mehr vom Verbrenner zur eMobility.

Die Familie Abt und die Abt-Teams sind selbst im Auto-Rennsport aktiv. Welche sind die größten Erfolge, auf die Sie zurückblicken?

Seit dem Einstieg von ABT in die Deutsche Tourenwagen Masters (DTM) stehen für uns unter anderem fünf Fahrertitel zu Buche: 2002 wurde Laurent Aïello Champion. 2004 und 2007 folgte dann Mattias Ekström. Timo Scheider wurde 2008 und 2009 zum Doppelmeister. Dreimal haben wir auch die begehrte Mannschaftswertung in der Königsklasse des Tourenwagensports gewonnen. Erste Erfahrungen sammelten wir zuvor in der STW (Super-Tourenwagen-Cup), wo mein Bruder Christian 1999 die Fahrerwertung gewann. Später folgten dann Erfolge im GT Masters oder jüngst in der FIA-Formel-E-Meisterschaft. Insbesondere in letzterer Serie zeigen wir, dass es möglich ist, Erfolg, Innovation und Nachhaltigkeit optimal miteinander zu verbinden.

Das Unternehmen ist seit 120 Jahren unter der Geschäftsführung der Familie Abt. Bleibt ABT Sportsline auch weiterhin in Familienhand?

ABT Sportsline ist seit weit über einem Jahrhundert familiengeführt. Daher kann ich mir den weiterhin fortbestehenden Erfolg unseres mittelständischen Unternehmens auch in Zukunft nur in Familienhand vorstellen.

Das Interview führte Isabell Walter

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