Industrie- und Handelskammer Schwaben

„Internationalisierung unserer Wirtschaft“ – IHK Schwaben blickt in die Zukunft

Dr. Andreas Kopton mit Dr. Guido Steinberg. Foto: Martina Diemand

Die Industrie- und Handelskammer Schwaben (IHK) blickte bei ihrem Erntedankempfang auf Ereignisse der letzten Jahre und auch in die Zukunft. Dr. Andreas Kopton, Präsident der IHK Schwaben, sieht dabei die Stärken der IHK weiterhin bei Arbeiten in den Bereichen „Bilden, Bündeln und Beraten“ und gibt kurz nach der Hälfte seiner Legislaturperiode vor allem einen näheren Einblick in den Bereich des Beratens.

von Tamina Andrasch, Online-Redaktion

Anfang des Monats fand der Erntedankempfang 2016 der Industrie- und Handelskammer Schwaben im Rahmen der IHK-Regionalversammlungen Kempten und Oberallgäu sowie Kaufbeuren und Ostallgäu statt. Gastgeber war in diesem Jahr die PRIMAVERA Life GmbH in Oy-Mittelberg im Oberallgäu. Unter dem Thema „Internationalisierung unserer Wirtschaft“ wurde gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung Rückschau gehalten und Perspektiven für die Zukunft aufgezeigt.

Internationalisierung auch bei schwäbischen Unternehmen angekommen

„Die Internationalisierung ist ein Thema, das nicht mehr den großen Konzernen und Konzernsitzen vorbehalten ist. Jedes starke schwäbische Familienunternehmen mit mittelständischen Strukturen hat sich längst international aufgestellt“, erklärte Dr. Andreas Kopton. Vor allem müsse sich auch die Region des Allgäus mit diesen Entwicklungen auseinandersetzen. „Denn das Allgäu ist schon längst nicht mehr das, wofür es viele zu Recht halten, nämlich eine der schönsten Freizeit- und Tourismusregionen Deutschlands. Das Allgäu hat sich gemausert als Produktions- und Logistikstandort, als Hochschul- und IT-Standort und vieles mehr“, so Kopton weiter.

Strategien zur Internationalisierung

Im Rahmen der Internationalisierung formulierte die IHK Schwaben bereits unterschiedliche Strategien. Dabei müssen vor allem auch Personalstrategien, sowie Bildungsstrategien angepasst werden, „da Internationalisierung ein entsprechendes Know-How und eine entsprechende Bereitschaft bei unseren Mitarbeitern voraussetzt“, erklärte Kopton. Auch internationale Vertreter der IHK in China, den USA und der Mittelmeerregion spielen eine wichtige Rolle. „Ohne die IHK würde ein wichtiges Glied in der erfolgreichen Exportkette Deutschlands und Schwabens fehlen“, zeigte Kopton auf.

Flüchtlingskrise, Eurokrise, Tourismuskrise, Terrorismus

Vor allem die Entwicklungen in der Mittelmeerregion spielen in Zukunft auch in Bayerisch-Schwaben eine wichtige Rolle. „Die Flüchtlingskrise, die Eurokrise, die Tourismuskrise, der Terrorismus e cetera – all dies sind Themen, die sich auf diesem relativ kleinen Teil der Erde konzentrieren. Hier wollen wir ebenfalls durch Information und Beratung Ihnen als bayerisch-schwäbisches Unternehmen helfen, Ihre wirtschaftlichen Belange zu sichern.“ Dabei spielt vor allem auch der Iran eine entscheidende Rolle. So begrüßte die IHK Schwaben beim Erntedankempfang unter anderem Herrn Mohammadreza JAFARI, Präsident der IHK Arak. Dr. Guido Steinberg von der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik sowie Terrorismusreferent im Bundeskanzleramt nahm anschließend auf diese Problematik bei seinem Vortrag „Der neue Nahe Osten: Zerfall einer Ordnung und die Folgen für Deutschland“ Bezug.

„IHK ist und bleibt Dienstleister seiner Mitgliedsunternehmen vor Ort“

Dr. Andreas Kopton versicherte den Anwesenden dennoch auch die zukünftige Kooperation mit Unternehmen in Bayerisch-Schwaben zu: „Die IHK ist und bleibt Dienstleister seiner Mitgliedsunternehmen vor Ort und hat eine eigene Internationalisierungsstrategie deswegen aufgesetzt, weil der Trend zur Globalisierung und zur Internationalisierung unserer mittelständischen Wirtschaft auch eine Beratungs- und Informationsaufgabe für die IHK bedeutet.“ Abschließend formulierte er die Zukunft der IHK Schwaben: „Sie sehen wir stehen international vor vielfältigen Herausforderungen – die IHK Schwaben ist hierbei ein Partner an Ihrer Seite.“

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von Tamina Andrasch, Online-Redaktion

Anfang des Monats fand der Erntedankempfang 2016 der Industrie- und Handelskammer Schwaben im Rahmen der IHK-Regionalversammlungen Kempten und Oberallgäu sowie Kaufbeuren und Ostallgäu statt. Gastgeber war in diesem Jahr die PRIMAVERA Life GmbH in Oy-Mittelberg im Oberallgäu. Unter dem Thema „Internationalisierung unserer Wirtschaft“ wurde gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung Rückschau gehalten und Perspektiven für die Zukunft aufgezeigt.

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Strategien zur Internationalisierung

Im Rahmen der Internationalisierung formulierte die IHK Schwaben bereits unterschiedliche Strategien. Dabei müssen vor allem auch Personalstrategien, sowie Bildungsstrategien angepasst werden, „da Internationalisierung ein entsprechendes Know-How und eine entsprechende Bereitschaft bei unseren Mitarbeitern voraussetzt“, erklärte Kopton. Auch internationale Vertreter der IHK in China, den USA und der Mittelmeerregion spielen eine wichtige Rolle. „Ohne die IHK würde ein wichtiges Glied in der erfolgreichen Exportkette Deutschlands und Schwabens fehlen“, zeigte Kopton auf.

Flüchtlingskrise, Eurokrise, Tourismuskrise, Terrorismus

Vor allem die Entwicklungen in der Mittelmeerregion spielen in Zukunft auch in Bayerisch-Schwaben eine wichtige Rolle. „Die Flüchtlingskrise, die Eurokrise, die Tourismuskrise, der Terrorismus e cetera – all dies sind Themen, die sich auf diesem relativ kleinen Teil der Erde konzentrieren. Hier wollen wir ebenfalls durch Information und Beratung Ihnen als bayerisch-schwäbisches Unternehmen helfen, Ihre wirtschaftlichen Belange zu sichern.“ Dabei spielt vor allem auch der Iran eine entscheidende Rolle. So begrüßte die IHK Schwaben beim Erntedankempfang unter anderem Herrn Mohammadreza JAFARI, Präsident der IHK Arak. Dr. Guido Steinberg von der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik sowie Terrorismusreferent im Bundeskanzleramt nahm anschließend auf diese Problematik bei seinem Vortrag „Der neue Nahe Osten: Zerfall einer Ordnung und die Folgen für Deutschland“ Bezug.

„IHK ist und bleibt Dienstleister seiner Mitgliedsunternehmen vor Ort“

Dr. Andreas Kopton versicherte den Anwesenden dennoch auch die zukünftige Kooperation mit Unternehmen in Bayerisch-Schwaben zu: „Die IHK ist und bleibt Dienstleister seiner Mitgliedsunternehmen vor Ort und hat eine eigene Internationalisierungsstrategie deswegen aufgesetzt, weil der Trend zur Globalisierung und zur Internationalisierung unserer mittelständischen Wirtschaft auch eine Beratungs- und Informationsaufgabe für die IHK bedeutet.“ Abschließend formulierte er die Zukunft der IHK Schwaben: „Sie sehen wir stehen international vor vielfältigen Herausforderungen – die IHK Schwaben ist hierbei ein Partner an Ihrer Seite.“

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