MAHA Maschinenbau Haldenwang GmbH & Co. KG

Internationale Abgasexperten sich bei MAHA

Abgasexperten aus 13 Ländern trafen sich bei MAHA in Haldenwang. Foto: MAHA Maschinenbau Haldenwang GmbH & Co. KG
Abgasexperten aus 13 Ländern trafen sich bei MAHA in Haldenwang. Foto: MAHA Maschinenbau Haldenwang GmbH & Co. KG

Mehr als 40 internationale Experten aus 13 Nationen des CITA-Verbandes treffen sich im Oktober bei MAHA in Haldenwang, um in der Arbeitsgruppe „Working Group 2 – Environmental Protection Systems” gemeinsam Überlegungen rund um die Abgasthematik anzustellen und gemeinsam künftige Prüfabläufe unter möglichst realen Fahrbedingungen zu definieren.

In einem zweitägigen Meeting stellten die Abgasexperten von MAHA den diesjährigen Teilnehmern der CITA-Arbeitsgruppe (International Motor Vehicle Inspection Committee) vor, wie sich Stickoxide unter Last zuverlässig messen lassen. Mithilfe der herkömmlichen Methode Abgasmessgeräte würden bisher nämlich Werte teils verfälscht dargestellt.

VW-Abgasskandal wird Abgasuntersuchung verschärfen

Aktuell gibt es zwar noch keine gesetzliche Vorgabe, wie Stickoxide bei der periodischen Abgasuntersuchung gemessen werden müssen, doch dies ist angesichts des Abgasskandals rund um den Automobilhersteller Volkswagen nur eine Frage der Zeit, teilt das Unternehmen Maha mit. Momentan werden die Stickstoffmonoxid-Werte lediglich bei der Typprüfung für Neufahrzeuge gemessen. Nachtests, die aufzeigen, wie sich die Werte dann unter realen Bedingungen im Straßenverkehr – und auch unter Last – verhalten, finden bislang jedoch nicht statt.

2017 soll die SET II-Studie (Sustainable Emission Test) der CITA vorgestellt werden, die mögliche Verfahren beinhaltet, wie Stickoxide künftig im Rahmen der periodischen Abgasuntersuchungen gemessen werden können. An dieser Studie beteiligt sich unter anderen auch der technische Experte für Abgase, Herr Antonio Multari von MAHA – in diesem Jahr der Anlass dafür, die diesjährige CITA-Arbeitsgruppe in Haldenwang abzuhalten, um gemeinsam mit internationalen Abgasexperten über letzte Details und Anforderungen künftiger Prüfprozesse zu diskutieren.

MAHA leistet großen Beitrag

Ziel des Treffens im Oberallgäu war es, gemeinsam zu definieren, wie der Prüfvorgang – angelehnt an möglichst reale Fahrbedingungen – künftig idealerweise ablaufen sollte. Denn nur so ließen sich Stickoxidwerte bei der Abgasuntersuchung letztlich realitätsnah und verlässlich ermitteln. MAHA entwickelte intern bereits einen Fahrzyklus, ähnlich der Fahrweise innerhalb der Stadt. Tests des Herstellers mit Prototypen auf Rollenprüfständen zeigten, dass sich die Stickstoffmonoxid und Stickstoffdioxids hauptsächlich unter Belastung bilden

„Wir freuen uns, dass wir seitens MAHA bei der diesjährigen CITA-Arbeitsgruppe einen entscheidenden Beitrag zu den künftigen Möglichkeiten im Bereich Abgasmessung leisten zu konnten, denn mittels unserer Prüfgeräte lassen sich realistische Messergebnisse zuverlässig ermitteln“, so Antonio Multari, Sales Director Export bei MAHA.

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