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Im Allgäu gibt es mehr Lehrstellen als Bewerber
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Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen

Im Allgäu gibt es mehr Lehrstellen als Bewerber

 Es gibt noch viele ungesetzte Lehrstellen im Allgäu - Jugendliche sollten sich berufliche Alternativen überlegen,Foto:Fotolia DL

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt sieht gut aus. Die Unternehmen im Allgäu besitzen immer noch eine sehr hohe Ausbildungsbereitschaft. Die Agentur der Arbeit gibt sogar bekannt, dass die Ausbildungsangebote die Nachfrage um einiges übersteigt. 

Das Schuljahr neigt sich seinem Ende zu und der große Ansturm auf die Lehrstellen beginnt. In Bayern ist offizieller Ausbildungsbeginn im September. Wer noch keine Stelle gefunden hat, sollte sich sofort bei seinem Arbeitsamt melden. „Auf dem Ausbildungsmarkt sieht es im Allgäu in diesem Jahr für junge Menschen sehr gut aus“, sagt Peter Litzka, Leiter der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen. „Durch Ausbildung im eigenen Betrieb möchten Arbeitgeber mittelfristig den Bedarf an Fachkräften sicherstellen und so der demografischen Entwicklung begegnen.“ Auch im Allgäu würde es durch diesen Wandel in den nächsten Jahren immer weniger Jugendliche geben, die nach der Schule eine betriebliche Ausbildung beginnen würden.

In Sonthofen sind die meisten Ausbildungsstellen unbesetzt

Im gesamten Agenturbezirk stellten Arbeitgeber insgesamt 5.230 Ausbildungsplätze zur Verfügung. Diese Zahl ist vergleichbar mit der im letzten Jahr. Auch der Trend bei den Jugendlichen, der sich in den letzten Jahren abgezeichnet hat, setzt sich fort. Bei den Berufsberatern melden sich immer weniger Jugendliche bei der Suche nach einem Arbeitsplatz. Es waren im gesamten Agenturbezirk gerade mal 3.866 Jugendliche, 236 weniger als im Jahr zuvor. Dabei ist nicht nur der demographische Wandel für diese Entwicklung verantwortlich. Immer mehr Jugendliche wählen außerdem den Besuch einer weiterführenden Schule oder Universität. Die Tendenz zur Nutzung von Online-Plattformen spielt hier aber ebenfalls eine Rolle. Verstärkt realisieren Jugendliche ihre Berufswahl eigenständig und ohne die Hilfe der Berufsberatung.

Viele Berufsfelder benötigen noch dringend Nachwuchs

1.850 Ausbildungsplätze sind momentan noch umbesetzt. Dieser Zahl stehen 1.130 junge Menschen  gegenüber die noch keine Ausbildungsstelle besitzen. Sie haben noch keine Lehrstelle gefunden, die ihren Vorstellungen entspricht. Am Lehrstellenmarkt soll sich aber bis September noch einiges tun. 580 Ausbildungsplätze in Produktions- und Fertigungsberufen sind noch nicht besetzt. Jugendliche haben noch große Chancen auf eine Lehre als Schlosser, Mechaniker und Elektriker aber auch im Baugewerbe ist das Angebot groß. In der Lebensmittelindustrie ist die Chance auf einen Lehrvertrag ebenfalls groß. Auch als Koch sowie in der Hotellerie und Gastronomie wird von den Unternehmen noch fieberhaft Nachwuchs gesucht. Für medizinische Fachangestellte oder im Büro und Sekretariat winken ebenfalls noch gute Chancen.

Nicht auf einen Beruf festfahren sondern Alternativen überlegen

Wenn jugendliche ihren Wunsch auf ihren „Traumberuf“ nicht realisieren können, sollten berufliche Alternativen in Betracht gezogen werden. Die Berufsberater können hier fruchtbare Anstoße bieten, damit es mit der Lehrstelle in diesem Jahr doch noch klappt. Termine können unter der gebührenfreien Service-Nummer 0800 4 5555 00 vereinbart werden. Viele Arbeitgeber beklagen oft, dass Jugendliche nicht hinreichend auf eine betriebliche Ausbildung vorbereitet sind. Hier bietet die Agentur ausbildungsbegleitende Hilfen an. Beispielsweise kann durch Nachhilfeunterricht Berufsschulwissen vertieft werden. Peter Litzka hat einen Appell an die Firmen: “Geben sie auch jungen Menschen ohne Topzeugnis eine Chance. Wir unterstützen sie dabei gern, denn auch diese Jugendlichen sind Fachkräfte von morgen, die wir dringend brauchen.“

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