Wasserstoffbetriebene Züge & Seilbahn

IHK Kempten befürwortet Pilotprojekt mit Wasserstoffzügen

Fachkräftesicherung, Digitalisierung und Mobilität sind die Programm-Schwerpunkte der IHK-Regionalversammlung Kempten und Oberallgäu für die nächsten Jahre. Ganz im Zeichen der Mobilität stand daher die Sommersitzung des Gremiums.

Am 11. Juli 2019 fand die diesjährige Sommersitzung der IHK-Regionalversammlung Kempten im Center Parks Park Allgäu in Leutkirch statt. Neben dem Ausbau der B12 und den geplanten Tunnelprojekten rund um den Fernpass, fokussierte das Treffen vor allem den kürzlich verlauteten Vorschlag des Oberallgäuer Landrats Anton Klotz.

IHK unterstützt Kempten bei Vorschlägen um alternative Mobilitätskonzepte

„Wir unterstützen den Vorschlag von Landrat Klotz, den Einsatz von wasserstoff-betriebenen Zügen hier im Allgäu zwischen Kempten und Oberstdorf zu testen. Das steht gerade unserer Tourismusregion Allgäu gut zu Gesicht“, fasst der Regionalvorsitzende Markus Brehm das Votum des Gremiums zusammen. „Wichtig ist dabei allerdings, dass keine zusätzlichen Umstiege für die Fahrgäste geschaffen werden und so die Attraktivität durchgehender Verbindungen aus Richtung Ulm oder Kaufbeuren nicht beeinträchtigt wird“, so Brehm weiter.

„Unterstützung mit entsprechenden Fördermitteln ist uns wichtig“

Die Regionalversammlung erhofft sich von einem Pilotprojekt Erkenntnisse, ob alternative Antriebe auf Schienen eine sinnvolle Alternative zur Elektrifizierung darstellen können. Denn diese wird angesichts der langen Vorlaufzeiten im Allgäu kaum zeitnah umsetzbar sein. „Deswegen ist uns die Unterstützung mit entsprechenden Fördermitteln wichtig. Auch die notwendigen Projektstrukturen müssen hier im Allgäu geschaffen werden, um Kosten und Nutzen am Ende belastbar beurteilen zu können“, unterstreicht Brehm.

Die Elektrifizierung des Oberallgäus ließ lange auf sich warten. Landrat Klotz sucht nun nach schnellen und effektiven Lösungen, denn im Allgäu werden viele Strecken noch immer von Diesel-Lokomotiven befahren.

So soll der innerstädtische Verkehr verändert werden

Aber auch der innerstädtische Verkehr wird in Kempten gerade neu gedacht. Eine Seilbahn beispielsweise könnte das Aufgebot an Pendlern maßgeblich entlasten, so die Annahme. Dr. Hans Reichhart zeigt sich überzeugt von dem Konzept: „Seilbahnen können im städtischen Nahverkehr eine bislang in Bayern nicht genutzte Ergänzungsfunktion übernehmen“, ist er überzeugt. „Wir müssen beim Nahverkehr kreativer denken. Ich freue mich über alle innovativen Ideen, die den Verkehr gerade in den Innenstädten entzerren. So können wir Stau und Feinstaub vermeiden. Wir brauchen eine Umverteilung auf mehrere Verkehrsträger. Der gute Mix macht es aus.“

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