Jahreshauptversammlung

Holzforum Allgäu: 40 Mitglieder treffen sich in Nesselwang

Fabian Ritter und Hugo Wirthensohn. Foto: Holzforum Allgäu
Rund 40 Mitglieder zählte die Jahreshauptversammlung des Holzforum Allgäu e.V. (HfA) im Explorer-Hotel Neuschwanstein. Die Mitglieder nutzten die Gelegenheit, um einen Blick in das vergangene Vereinsjahr zu werfen sowie um einen Ausblick auf die kommenden Projekte und Veranstaltungen zu geben.

Zu Gast war das Holzforum Allgäu im weltweit ersten zertifizierten Passivhaus-Hotel Plus in ökologischer Holzbauweise. Dieses ist ein Modellprojekt im Allgäu. Es gilt als Meilenstein im Hotellerie-Gewerbe. Der Holzbau bildete damit den idealen Rahmen für die Jahreshauptversammlung am 12. Juli.

Das Holzforum Allgäu hat viele Projekte

Nach der Begrüßung gab Vorstandsvorsitzender Hugo Wirthensohn einen kurzen Überblick über die Aktivitäten im vergangenen Jahr. Schnell wurde klar: das Holzforum handelt in vielen Bereichen. Darunter waren große Veranstaltungen, wie der jährlich stattfindenden Allgäuer Holztag auf der Allgäuer Festwoche und die zum zweiten Mal durchgeführte Veranstaltungsreihe Holzbau Kompakt in Immenstadt. Außerdem waren vor allem zwei Themen an dem Abend präsent: Zum einen stand die Neueinstellung der Holzbotschafterin Maike Breitfeld innerhalb des Interreg-Projektes Inno4wooD im Fokus. Sie soll unter anderem den Hightech-Faktor Holz stärker in der Region positionieren und eine grenzüberschreitende (Österreich-Deutschland) Plattform für Innovation und Qualifizierung ausarbeiten. Zum anderen war die neu geschaffene Herkunftszertifizierung AllgäuHolz ein großes Thema. Die Regionalmarke ermöglicht einen eindeutigen Herkunftsnachweis für heimisches Holz.

Daneben wurden auch Betriebsbesichtigungen bei Mitgliedern sowie der vierte Neujahrsempfang organisiert. Außerdem wurde die Homepage ausgebaut. Hinzu kommen verschiedene Informations-Veranstaltungen, besonders für politische Entscheidungsträger. Zwei Ausstellungen in Marktoberdorf und Sonthofen wurden ins Allgäu geholt. Zusätzlich  gab es mehrere offene Briefe zu Bauvorhaben in denen auf die Beachtung des Einsatzes von Holz hingewiesen wurde. Daneben wurde der geplante Center Parcs Bau in Leutkirch temporär begleitet. Im Moment wird die Ausarbeitung eines plattformübergreifenden Building Information Modeling (BIM)-Angebots für Betriebe im Allgäu angedacht. Bei BIM handelt es sich um eine modellbasierte Planungsmethode.

Das Unternehmen Wilhelm Geiger und die ersten Erfahrungen mit BIM

Die Wilhelm Geiger GmbH & Co. KG ist mit mehr als 2.000 Mitarbeitern an über 50 Standorten  das größte Mitglied des Holzforum Allgäu. Zwar steht das Thema Bauen mit Holz hier noch nicht an erster Stelle, wird in Zukunft jedoch eine größere Rolle spielen. Die Schwerpunkte bei dem 1923 gegründeten familiengeführte Unternehmen liegen bei den Bereichen Liefern, Bauen, Sanieren und Entsorgen. Seit knapp 1,5 Jahren ist Fabian Ritter im Unternehmen tätig und kümmert sich um den Bereich BIM. Dabei handelt es sich um eine modellbasierte Planungsmethode. Die Basis bildet ein 3D-Gebäudemodell. Eine Zusammenarbeit ist bei offenen Systemen möglich. Man möchte den Informationsfluss optimieren und beschleunigen sowie Zeit und Kosten beim Bau sparen. Weiterblickend soll der Einsatz von BIM bei der Wilhelm Geiger GmbH & Co. KG bei jeder Baumaßnahme eine zentrale Rolle spielen.

Die Zukunft wird einiges mit sich bringen

Nächstes Jahr werden neben den bekannten Veranstaltungen auch weitere organisiert. Zusätzlich wird ein social media Auftritt des HfA ins Leben gerufen sowie an bereits bestehenden Projekten weiter gearbeitet.

Über den Holzforum Allgäu e.V.

Der Verein Holzforum Allgäu ist die einzige Regional-Organisation in der Holzwirtschaft, in der alle Mitglieder der Wertschöpfungskette vertreten sind: vom Waldbesitzer, Säger über Holzbauunternehmer und Schreiner bis hin zum Architekten. Ziel des Vereins ist es, das heimische Holz und die daraus entstehenden Produkte zu fördern und durch die Kontakte zwischen den einzelnen Branchen neue Absatzmöglichkeiten herzustellen. Außerdem soll die Wertschöpfungskette Holz für die Bevölkerung transparent gemacht werden.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Jahreshauptversammlung

Holzforum Allgäu: 40 Mitglieder treffen sich in Nesselwang

Fabian Ritter und Hugo Wirthensohn. Foto: Holzforum Allgäu
Rund 40 Mitglieder zählte die Jahreshauptversammlung des Holzforum Allgäu e.V. (HfA) im Explorer-Hotel Neuschwanstein. Die Mitglieder nutzten die Gelegenheit, um einen Blick in das vergangene Vereinsjahr zu werfen sowie um einen Ausblick auf die kommenden Projekte und Veranstaltungen zu geben.

Zu Gast war das Holzforum Allgäu im weltweit ersten zertifizierten Passivhaus-Hotel Plus in ökologischer Holzbauweise. Dieses ist ein Modellprojekt im Allgäu. Es gilt als Meilenstein im Hotellerie-Gewerbe. Der Holzbau bildete damit den idealen Rahmen für die Jahreshauptversammlung am 12. Juli.

Das Holzforum Allgäu hat viele Projekte

Nach der Begrüßung gab Vorstandsvorsitzender Hugo Wirthensohn einen kurzen Überblick über die Aktivitäten im vergangenen Jahr. Schnell wurde klar: das Holzforum handelt in vielen Bereichen. Darunter waren große Veranstaltungen, wie der jährlich stattfindenden Allgäuer Holztag auf der Allgäuer Festwoche und die zum zweiten Mal durchgeführte Veranstaltungsreihe Holzbau Kompakt in Immenstadt. Außerdem waren vor allem zwei Themen an dem Abend präsent: Zum einen stand die Neueinstellung der Holzbotschafterin Maike Breitfeld innerhalb des Interreg-Projektes Inno4wooD im Fokus. Sie soll unter anderem den Hightech-Faktor Holz stärker in der Region positionieren und eine grenzüberschreitende (Österreich-Deutschland) Plattform für Innovation und Qualifizierung ausarbeiten. Zum anderen war die neu geschaffene Herkunftszertifizierung AllgäuHolz ein großes Thema. Die Regionalmarke ermöglicht einen eindeutigen Herkunftsnachweis für heimisches Holz.

Daneben wurden auch Betriebsbesichtigungen bei Mitgliedern sowie der vierte Neujahrsempfang organisiert. Außerdem wurde die Homepage ausgebaut. Hinzu kommen verschiedene Informations-Veranstaltungen, besonders für politische Entscheidungsträger. Zwei Ausstellungen in Marktoberdorf und Sonthofen wurden ins Allgäu geholt. Zusätzlich  gab es mehrere offene Briefe zu Bauvorhaben in denen auf die Beachtung des Einsatzes von Holz hingewiesen wurde. Daneben wurde der geplante Center Parcs Bau in Leutkirch temporär begleitet. Im Moment wird die Ausarbeitung eines plattformübergreifenden Building Information Modeling (BIM)-Angebots für Betriebe im Allgäu angedacht. Bei BIM handelt es sich um eine modellbasierte Planungsmethode.

Das Unternehmen Wilhelm Geiger und die ersten Erfahrungen mit BIM

Die Wilhelm Geiger GmbH & Co. KG ist mit mehr als 2.000 Mitarbeitern an über 50 Standorten  das größte Mitglied des Holzforum Allgäu. Zwar steht das Thema Bauen mit Holz hier noch nicht an erster Stelle, wird in Zukunft jedoch eine größere Rolle spielen. Die Schwerpunkte bei dem 1923 gegründeten familiengeführte Unternehmen liegen bei den Bereichen Liefern, Bauen, Sanieren und Entsorgen. Seit knapp 1,5 Jahren ist Fabian Ritter im Unternehmen tätig und kümmert sich um den Bereich BIM. Dabei handelt es sich um eine modellbasierte Planungsmethode. Die Basis bildet ein 3D-Gebäudemodell. Eine Zusammenarbeit ist bei offenen Systemen möglich. Man möchte den Informationsfluss optimieren und beschleunigen sowie Zeit und Kosten beim Bau sparen. Weiterblickend soll der Einsatz von BIM bei der Wilhelm Geiger GmbH & Co. KG bei jeder Baumaßnahme eine zentrale Rolle spielen.

Die Zukunft wird einiges mit sich bringen

Nächstes Jahr werden neben den bekannten Veranstaltungen auch weitere organisiert. Zusätzlich wird ein social media Auftritt des HfA ins Leben gerufen sowie an bereits bestehenden Projekten weiter gearbeitet.

Über den Holzforum Allgäu e.V.

Der Verein Holzforum Allgäu ist die einzige Regional-Organisation in der Holzwirtschaft, in der alle Mitglieder der Wertschöpfungskette vertreten sind: vom Waldbesitzer, Säger über Holzbauunternehmer und Schreiner bis hin zum Architekten. Ziel des Vereins ist es, das heimische Holz und die daraus entstehenden Produkte zu fördern und durch die Kontakte zwischen den einzelnen Branchen neue Absatzmöglichkeiten herzustellen. Außerdem soll die Wertschöpfungskette Holz für die Bevölkerung transparent gemacht werden.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben