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Herz & Lang auf Passivhaus-Tagung in den USA
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Herz & Lang GmbH

Herz & Lang auf Passivhaus-Tagung in den USA

 Dieter Herz und Tomas O'Leary von der passiv house academy Irland und New York. Foto: Herz & Lang

Der Passivhaus-Experte Dieter Herz, vom Planungsbüro Herz & Lang, nahm bei einer Tagung in den Vereinten Nationen teil. Auf dem internationalen Treffen konnte er viele gute Kontakte knüpfen und einmal mehr feststellen, welchen Wert „Made in Germany“ beigemessen wird. Trotz der positiven Resonanz plädiert Dieter Herz aber für mehr Forschung und Entwicklung in diesem Gebiet. 

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Deutsches Know-how ist beim Thema energieeffizientes Bauen in den USA überaus gefragt und hat das Potenzial zum Exportschlager – Mit dieser Erkenntnis kehrte Dieter Herz, Geschäftsführer vom Planungsbüro Herz & Lang in Weitnau,  von der Passivhaus-Tagung in Maine zurück. Er konnte einige internationale Kontakte knüpfen und „Made in Germany“ einmal mehr als bekannte Qualitätsmarke  in der Welt erleben.

Deutsches Know-how ist viel wert auf dem Weltmarkt

„Alles was deutsch ist, gilt als absolut hochwertig“, so der Eindruck von Dieter Herz nach den Gesprächen mit Baufachleuten aus allen Teilen der Vereinigten Staaten, China und Kanada. In Deutschland konnten schon viele Erfahrungen über die Jahre mit der Passiv-Bauweise gesammelt werden. Dieses Wissen stellt, laut Dieter Herz, für die Experten weltweit einen großen Wert da. „Das Passivhaus steht für hochwertigste Lösungen im Gebäudebau und gilt als Haus der Zukunft – nicht nur bei uns in Deutschland oder anderen europäischen Ländern, sondern auch in den USA und in China.“

Dieter Herz fordert mehr Förderung der Passivhaus Bauweise

 „Wir sollten diese Chancen, unseren Wissensvorsprung besser nutzen und weiter ausbauen. Und dazu gehört auch, dass die Passivhausbauweise in Deutschland stärker gefördert und damit noch weiter entwickelt wird als bisher“, so die Forderung von Dieter Herz, der in Maine unter anderem über seine Erfahrung beim Passivhaus-Consulting von Großprojekten wie dem Lodenareal in Innsbruck berichtete. Dort wurden zusammen mit der Neue Heimat Tirol 354 Sozialwohnungen in Passivhaus-Standard erbaut.

USA setzt langsam ebenfalls auf Energieeffizienz

Auch in den USA geht der Trend langsam in Richtung energieoptimierte Gebäude, „die zumindest in Richtung Passivhaus gehen“, so Herz. Der Wille ist da, nur die Notwendigkeit fehlt, laut Dieter Herz, noch. Durch den geringeren Energiepreis, der teilweise 75 Prozent tiefer liegt als bei uns, setzten viele Bauherren lieber auf die billigere und geringere Qualität beim Bau ihrer Gebäude. Dass es aber auch anders geht und eine hochwertige Bauweise auch wirtschaftlich sinnvoll ist, will eine Investorengruppe im New Yorker Stadtteil Harlem beweisen. Dort soll ein elfgeschossiges Gebäude in Passivhausstandard entstehen – mit Unterstützung des Planungsbüros Herz & Lang.

Das Passivhaus ist für alle Klimazonen geeignet

Ebenfalls  Anfragen hat Dieter Herz aus China. Dort wird von einem US-Architekten ein neues Museum geplant, Dieses soll, wie das Ravensburger Kunstmuseum, im Passivhaus-Standard gebaut werden. Auch an diesem war Herz & Lang beteiligt und gewann damit den Passiv House Award 2014. „Das Passivhaus“, erklärt Dieter Herz, „ist die beste Lösung für alle Klimazonen – es schützt gegen Kälte in nördlichen Regionen und gegen Hitze in tropischen Erdteilen. Wir haben damit einen Exportschlager in unseren Köpfen und Schubladen.“

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