Bad Hindelang Tourismus

Gipfeltreffen: Allgäuer Gastro-Betriebe kämpfen um ihren Nachwuchs

Symbolbild. Foto: Allgäu GmbH

Immer weniger junge Menschen interessieren sich für eine berufliche Laufbahn in der Gastronomie. Darunter leidet besonders das Allgäu. Denn dort macht der Tourismus und damit auch die Gastronomie einen sehr großen Wirtschaftszweig aus. Nun wollen die Allgäu GmbH und die Allgäu TopHotels das Interesse der potenziellen Nachwuchskräfte wecken.

von Isabell Walter, Online-Redaktion

Kürzlich fanden sich Unternehmen, Unternehmer und Tourismus-Experten aus der Region zum „1. Gipfeltreffen der Allgäuer Hoteliers, Gastronomen & Touristiker in Oberjoch“. Die Veranstaltung diente auch einem guten Zweck: Die Hälfte der Einnahmen des Abendessens sowie je 2.500 Euro von der Allgäu GmbH und den Allgäu TopHotels wurden gespendet. Das Geld ging an den Förderverein für gastgewerbliche Berufe e.V, der Berufsschule Immenstadt zur Nachwuchsförderung. Grund dafür ist, dass sich immer weniger junge Menschen für eine Karriere in der Gastronomie begeistern können.

Gastronomie braucht mehr Nachwuchs

„Das Geld ist gut angelegt, immerhin hat die Zahl der an der Gastronomie interessierten jungen Menschen in den vergangenen Jahren um ein Drittel abgenommen. Dem wollen wir entgegenwirken. Wir wollen das Gipfeltreffen in den kommenden Jahren fix im Terminkalender etablieren“, betont Norbert Kist, Regionalleiter der Firma Erdinger Weißbräu, die mit den Bergbahnen Hindelang-Oberjoch kooperiert.

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„Eine wichtige Investition in die Zukunft

Gerade im Allgäu sind Nachwuchskräfte im Gastronomie-Bereich von großer Bedeutung. Denn der Wirtschaftszweig des Tourismus funktioniert nur, wenn Urlaubs- und Ausflugsgäste gut bewirtet werden. Deshalb betonte auch Bernhard Joachim, Geschäftsführer der Allgäu, die Bedeutung von geschultem Personal in der Branche: „Ohne den gastronomischen Nachwuchs geht es nicht. Wenn niemand mehr bewirtschaftet, bringt uns das schönste Wetter und die herausragendste Gastronomie oder Hotellerie nichts. Deshalb ist die finanzielle Unterstützung des Fördervereins für gastgewerbliche Berufe eine wichtige Investition in die Zukunft.“

Bad Hindelang investiert in Tourismus

Der Bad Hindelanger Tourismusdirektor Maximilian Hillmeier unterstützt das Vorhaben, ein Gipfeltreffen dieser Art zu etablieren: „Die Auftaktveranstaltung war schon einmal ein sehr guter Start. Die Premiere bestärkt uns in unserer Meinung, die Veranstaltung fortzusetzen. Wir sind sehr stolz auf Oberjoch und sein tolles Skigebiet, das zum Saisonstart für 23 Millionen Euro umfassend modernisiert wurde. Die Investition in neue Bergbahnen, Gebäude sowie die Beschneiungstechnik war die größte infrastrukturelle Investition jemals in den Bad Hindelanger Tourismus sowie das größte Winter-Neubauprojekt in Deutschland im Jahr 2015.“

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„Das Geld ist gut angelegt, immerhin hat die Zahl der an der Gastronomie interessierten jungen Menschen in den vergangenen Jahren um ein Drittel abgenommen. Dem wollen wir entgegenwirken. Wir wollen das Gipfeltreffen in den kommenden Jahren fix im Terminkalender etablieren“, betont Norbert Kist, Regionalleiter der Firma Erdinger Weißbräu, die mit den Bergbahnen Hindelang-Oberjoch kooperiert.

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Gerade im Allgäu sind Nachwuchskräfte im Gastronomie-Bereich von großer Bedeutung. Denn der Wirtschaftszweig des Tourismus funktioniert nur, wenn Urlaubs- und Ausflugsgäste gut bewirtet werden. Deshalb betonte auch Bernhard Joachim, Geschäftsführer der Allgäu, die Bedeutung von geschultem Personal in der Branche: „Ohne den gastronomischen Nachwuchs geht es nicht. Wenn niemand mehr bewirtschaftet, bringt uns das schönste Wetter und die herausragendste Gastronomie oder Hotellerie nichts. Deshalb ist die finanzielle Unterstützung des Fördervereins für gastgewerbliche Berufe eine wichtige Investition in die Zukunft.“

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