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eza!: Energiesparmodell für Allgäuer Unternehmen
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eza! energie- & umweltzentrum allgäu gemeinnützige GmbH

eza!: Energiesparmodell für Allgäuer Unternehmen

 Stephan Gramlich (3. von links) erklärt die Arbeitsweise eines Klimamessgerätes. Foto: eza!

In Zusammenarbeit mit eza! hat sich die Stadt Kempten für ein Energieeffizienz-Netzwerk für örtliche Firmen entschieden. Damit sollen künftig die Energiekosten in Unternehmen stark reduziert werden.

von Miriam Glaß, Online-Redaktion

Ein neues Energieeffizienz-Netzwerk für örtliche Unternehmen hat die Stadt Kempten zusammen mit der eza! auf die Beine gestellt. Da die Hälfte des gesamten Energieverbrauchs in Kempten von Unternehmen stammen, hofft die Stadt Kempten durch das neue Netzwerk die Energiekosten bis zum Jahr 2050 mindestens minimieren zu können. „Rund 10 bis 20 Prozent Einsparungen sind hier möglich“, meint Thomas Weiß, Klimaschutzmanager der Stadt Kempten. „Durch sinnvolle Investitionen können erhebliche Energiekosten eingespart, die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt und Treibhausgas-Emissionen vermindert werden“, fügt Weiß hinzu. Wenn es die Unternehmen wünschen, kommen eza!-Mitarbeiter vorbei und geben Tipps, wie noch mehr Energie eingespart werden kann. „Dafür braucht es dringend Unterstützung seitens der örtlichen Unternehmen“, betonte der Produktionsleiter von Ott Hydromet, Stephan Gramlich. Die eza! hat erst kürzlich das Energieeinsparpotenzial der Stadt Memmingen unter die Lupe genommen.

Zwei Energieeffizienz-Netzwerke bestehen bereits

Seit längerer Zeit sind zwei Energieeffizienz-Netzwerke in vollem Gange. Dies ist ein Beweis dafür, dass sich die Modellidee in die Praxis umsetzen lässt. Eines der Netzwerke existiert im Bereich Hotellerie. „Wir vergleichen untereinander immer wieder die Wasser- und Energieverbräuche pro Gast, pro Zimmer“, sagt Andreas Eggensberger vom Bio und Wellnesshotel in Hopfen am See. „Stellt beispielsweise ein Kollege fest, dass bei ihm der Wasserverbrauch deutlich höher als bei den anderen ist, dann weiß er, dass er nach den Gründen suchen muss“, so Eggensberger weiter.

Erfahrungsaustausch der Netzwerkteilnehmer ist wichtig

Auch im Rahmen des zweiten Netzwerkes, an welchem hauptsächlich Firmen aus dem Bereich Produktion vertreten sind, findet ein reger Austausch unter den Beteiligten statt. Dadurch können nützliche Praxistipps in Sachen Energiesparen an andere Unternehmen weitergegeben und von den Erfahrungen anderer profitiert werden, sozusagen ein Geben und Nehmen. „Lösungen lassen sich deshalb häufig übertragen – auch branchenübergreifend“, sagt der Energiemanager des Wiggensbacher Unternehmens.

Auftaktveranstaltung – Unternehmen wollen handeln

Für das neu gegründete Energieeffizienz-Netzwerk in Kempten wurde eine Auftaktveranstaltung organisiert. An dieser Veranstaltung zeigte sich, dass zwar noch weitere Firmen für das Energieeffizienz-Netzwerk gesucht werden, aber die Vertreter der Unternehmen von dem Modell begeistert sind und über einen Beitritt nachdenken. Stefan Abel von der Liebherr-Verzahntechnik GmbH ist der Meinung, dass sich Unternehmen immer mehr Gedanken über das Thema Energieeffizienz machen.

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